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Comic-Besprechung - Wolverine 16: In der Hölle

Geschichten:
Sturz (Originaltitel: “Falling“ Wolverine: Road to Hell)
Autor: Jason Aaron
Penciller: Renato Guedes
Inker: Jose Wilson Magalhaes
Colorist: Matthew Wilson

Wolverine fährt zur Hölle (Originaltitel: “Wolverine goes to Hell“ Wolverine 1-2)
Autor: Jason Aaron
Penciller: Renato Guedes
Inker: Jose Wilson Magalhaes
Colorist: Matthew Wilson

Verbrannte Erde (Originaltitel: “Scorched Earth“ Wolverine 1-2)
Autor: Jason Aaron
Penciller: Jason Latour, Steven Sanders
Colorist: Rico Renzi, Ronda Pattinson

Empire: Prolog (Originaltitel: “Empire, Prelude“ Dark Wolverine 90)
Autor: Daniel Way, Marjorie Liu
Penciller: Mirco Pierfederici
Colorist: Mirco Pierfederici



Story:

Wolverine ist in der Hölle und hier ist keine Metapher für ein sorgenvolles und quälendes Leben auf der Erde gemeint. Diesmal ist der Mutant tatsächlich in der Unterwelt und wird von Satan persönlich gepeinigt. Der Höllenfürst legt sich ordentlich ins Zeug und kann auf eine unbegrenzte Anzahl von Seelen zurückgreifen, die Wolverine selbst zu Hölle geschickt hat.

Unterdessen macht Wolverines Körper auf der Erde Jagd auf Personen, die Logan nahe stehen. Gemeinsam mit Mystique versucht Logans Freundin ihren Partner zu retten und dem Wahnsinn ein Ende zu bereiten.

Daken trifft einen Entschluss wie es mit seinem Leben weitergehen soll.



Meinung:

Als Jason Aaron im November 2010 der neue Autor der Wolverinecomics wurde, ging man bei Marvel so weit und spendierte eine neue Ausgabe mit der Nummer eins. Hiermit wurde potentiellen Leser suggeriert, dass man ohne Probleme in die Serie einsteigen kann und kein Vorwissen benötigt wird. Doch ganz so einfach ist die Sache nicht. Aaron hat bereits zuvor Abenteuer mit dem kleinen kanadischen Mutanten geschrieben. Diese wurden in der Reihe Weapon X veröffentlicht. Panini hat diese Ausgaben in 100% Marvel verwertet. In dieser Serie hat der Autor einige interessante Personen rund um Wolverine eingeführt. Mit dabei ist Logans neues Freundin Melita Garner, eine Reporterin, die sich in den Mutanten verliebt hat, nachdem er sie gerettet hat. Wolverine fährt zur Hölle greift all diese Veränderungen auf und führt sie weiter. Das Szenario beginnt jedoch vollkommen unvermittelt. Wolverine und die Leser wissen nicht, wieso Logan in der Hölle gelandet ist und wer ihn in diese Situation gebracht hat. Eins wird jedoch schnell klar: Autor Aaron hat ein Gespür für den aggressiven Mutanten und seine ehemaligen Gegner. Denn er trifft genau die richtigen Töne, um viele positive Erinnerungen an seine großen Abenteuer und ärgsten Widersacher heraufzubeschwören. Die Dialoge passen auch sehr gut zu Logan. Besonders bemerkenswert ist sein Gespräch mit John Wraith, in dem er kurz und prägnant die Entwicklungen innerhalb des Marvel Universums zusammenfasst. Weniger gelungen sind die vielen Sprünge innerhalb der Zeit. Immer gibt es Rückblenden zu unterschiedlichen Ereignissen, so dass es schwer fällt sich zu orientieren.

Dennoch wird relativ schnell eine spannende Atmosphäre erzeugt und man möchte wissen, was hier vorgeht und wie sich Wolverine aus der Situation befreien kann. Viele Szenen in der Hölle sind sehr emotional und man kann die Qualen, die Wolverine über sich ergehen lassen muss nachvollziehen.

Die Zeichnungen von Guedes sind sehr detailliert und überraschen durch ungewohnte Perspektiven. Die Bewegungen während der Auseinandersetzungen werden dynamisch zu Papier gebracht. Eine relativ matte, aber durchaus passende Kolorierung runden das Gesamtbild ab. Die Einschübe in Verbrannte Erde gehen in eine andere Richtung und die Künstler versuchen sich an einem experimentellen Stil. Das ist eine gelungene Abwechslung und passt ebenfalls sehr gut zur Konzeption der Geschichte.

Außerdem gibt es noch ein Kapitel, das sich mit Wolverines Sohn beschäftigt. In relativ kurzen Monologen analysiert Daken seine aktuelle Situation und nähert sich dabei unter anderem Wolverines Freundin. Diese kurze, relativ unbedeutende Episode ist die Einstimmung auf den X-Men Sonderband: Daken, der sich voll und ganz um Wolverines Sohn kümmert. Die Zeichnungen fallen durch eine relativ dicke Tuschung und unterschiedliche Spielereien mit Schärfe auf.



Fazit:
Jason Aaron wirft den Leser buchstäblich ins kalte Wasser und versorgt ihn nur häppchenweise mit Hinweisen, was eigentlich los ist. Dennoch ist Wolverines Ausflug in die Hölle ein spannender Einstieg. Auch wenn hier die neue US-Serie startet ist die Kenntnis der Weapon X Geschichten für das Verständnis der Figuren und ihrer Beziehung zueinander äußerst hilfreich. Wer über solche kleinen Details hinwegsehen kann hat hier einen brauchbaren Einstiegspunkt in die Welt von Wolverine.

Wolverine 16: In der Hölle - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Wolverine 16: In der Hölle

Autor der Besprechung:
Marcus Koppers

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 5,95

92 Seiten

Positiv aufgefallen
  • stimmungsvolle Dialoge
  • Wolverines Erzgegner
Negativ aufgefallen
  • Dakens belangloses Füllmaterial
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
2.5
(2 Stimmen)
Bewertung
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Rezension vom: 06.12.2011
Kategorie: Wolverine
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