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Comic-Besprechung - Hikaru no go 14

Geschichten:
Partie 114 - 121 + Bonuskapitel
Autor: Yumi Hotta, Zeichner / Tusche: Takeshi Obata


Story:
Hikaru findet auf dem Dachboden ein altes Go-Brett, das den Geist Sai beherbergt. Um diesem einen Gefallen zu tun, beginnt der Junge, sich mit dem Spiel zu beschäftigen, aber je öfter er seinen neuen Freund beobachten darf, umso mehr wächst sein Interesse. Als ihm schließlich der gleichaltrige Akira begegnet, stachelt dessen Arroganz Hikarus Ehrgeiz an.
Langsam kämpft sich Hikaru voran und schafft den Sprung ins Profi-Lager, wobei Sais Wünsche zunehmend in den Hintergrund treten. Als Hikaru bemerkt, dass der Geist darüber immer trauriger wird, arrangiert er eine Internet-Partie mit dem amtierenden Meijin. Koyo Tohya, der viel über den geheimnisvollen Sai hörte, verknüpft mit dem Ausgang des Spiels seine weitere Karriere: Verliert er, will er seine Laufbahn beenden.
Und tatsächlich - Sai gewinnt. Erst jetzt begreift Hikaru so richtig die Konsequenzen und möchte Tohya dazu bewegen, seinen Entschluss rückgängig zu machen, doch der Meijin steht zu seinem Wort und freut sich sogar darauf, künftige Partien entspannt genießen zu dürfen und nicht länger unter dem Turnier-Stress zu leiden.
Das Spiel sorgt natürlich für viel Furore in Fachkreisen. Nicht wenige glauben, dass Hikaru weiß, wer Sai ist, falls nicht sogar er selber unter diesem Namen Internet-Go spielt. Nur mit Mühe kann sich Hikaru immer wieder aus der Affäre ziehen. Derweil ahnt Sai, dass seine Zeit als Geist bald vorbei sein, aber nicht er derjenige sein wird, den das Schicksal ausersehen hat, mit ‚der Hand Gottes' zu spielen…


Meinung:
Seit der faszinierenden Serie "Death Note", die auch oder gerade durch die realistisch-idealistischen, ausdrucksstarken Illustrationen von Takeshi Obata besticht, ist man neugierig, welche weiteren Titel von diesem Zeichner verfügbar sind. Neben "Blue Dragon Ralograd" ist das "Hikaru no Go". Bestimmt hat so mancher Sammler einen Bogen um Letzteren gemacht - eine Reihe für Jungen ab 12 Jahren, alles dreht sich um ein Brettspiel -, weil das Thema wenig reizvoll klingt und man nicht unbedingt zur Zielgruppe gehört.
Gibt man der Serie dann doch eine Chance, denn sie ist ebenfalls schön gezeichnet, kann man durchaus Feuer fangen. Die Charaktere sind sympathisch und überzeugen. Die Partien sind tatsächlich spannend, denn der Titelheld gewinnt nicht jedes Spiel, oft ist auch der weitere Weg eines (angehenden) Profis mit dem Ausgang eines Turniers verquickt. Die Nöte eines eher schlechten Schülers und der auflockernde Klamauk treten mit zunehmender Dramatik in den Hintergrund. Zwar wird die meiste Zeit Go gespielt, aber die Rahmenbedingungen sind immer wieder anders, und es werden nur so viele Fachtermini wie nötig verwendet.
In Folge kann man der Handlung auch als Nicht-Spieler problemlos folgen und nimmt Anteil an den sehr menschlichen Schicksalen, die im Manga geschildert werden. Sai hat seine Rolle, Hikarus Interesse zu wecken, erfüllt, und es sieht ganz danach aus, als würde er bald aus der Geschichte verschwinden, die damit ihr einziges phantastisches Element verliert. Das ist schade, zumal man es dem sympathischen Geist gewünscht hätte, dass sich sein Traum erfüllt und er nicht nur der Wegbereiter für Hikaru ist, doch ist das eine Entwicklung, die vorherzusehen war.
Dennoch hat die Handlung auch nach 14 Bänden noch nichts von ihrer Spannung und Faszination eingebüßt - wenn man sich auf die Serie hat einlassen können. Während Titel, von denen man sich sehr viel versprochen hat, nicht selten enttäuschen, kann man "Hikaru no Go" zu den Reihen zählen, die man unterschätzt und in die man unbedingt hinein lesen sollte, bevor man sich für oder gegen den Kauf entscheidet.


Fazit:
"Hikaru no Go" wendet sich in erster Linie an Jungen ab 12 Jahren, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen aber als ein All Age-Manga, der auch Leserinnen ansprechen kann, selbst wenn Go überwiegend eine ‚Männerwelt' zu sein scheint. Die Handlung ist dramatisch, die Charaktere haben nachvollziehbare Motive, und die Zeichnungen sind großartig. Da die Geschichte um ein weniger gängiges Thema kreist, sollte man in einige Bände hinein lesen, um besser beurteilen zu können, ob man mit der Serie etwas anfangen kann oder nicht.


Hikaru no go 14 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Hikaru no go 14

Autor der Besprechung:
Irene Salzmann

Verlag:
Carlsen

Preis:
€ 6,00

ISBN 13:
978-3-551-78004-1

181 Seiten

Hikaru no go 14 bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • sympathische, glaubwürdige Charaktere
  • sehr schöne Zeichnungen
  • spannende Story
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 02.03.2008
Kategorie: Hikaru no go
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