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Comic-Besprechung - Lissi und der wilde Kaiser

Geschichten:
Autor: Michael Bully Herbig

Story:
Lissi und ihr Kaiser Franz leben ein heiteres, aber zuweilen auch langweiliges Leben in ihrem Schloss Schöngrün. Sie gehen Golfen, sie spielen frivole Spiele und überhaupt gehen sie dem Müßiggang nach. Und der kann zuweilen auch sehr anstrengend sein. Doch dann wird Lissi vom Yeti entführt, der auf diese Weise seine Seele vor dem Teufel retten will. Und es kommt endlich etwas Aufregung in das triste Leben der Von und Zus…

Meinung:
Michael Bully Herbig ist sicher ein Multitalent, das ohne Frage und hat bis zu „Lissi und der wilde Kaiser“ bereits zwei Konzepte aus seiner Comedy-Serie „Bully-Parade“ in Filmform umgesetzt. Beide Filme waren höchst erfolgreich und Bully stieg damit zum Star der dahinsiechenden deutschen Kinoszene auf. Kassenschlager waren hierzulande mehr als nur selten geworden. Und nun sollte also seine Sissi verfilmt werden. Bully war nicht gerade davon begeistert wochen- und monatelang in einem Frauenkostüm mit Korsage herum zu laufen. Und so kam er nach langem Nachdenken darauf einen Anmationsfilm zu machen. Für deutsche Verhältnisse ein ambitioniertes Projekt. Denn es sollte im Computer entstehen. Erfolgreiche CGI-Filme kennt man eher aus den USA, wo auch viele der besonderen Technologien zum Leben erweckt wurden, mit denen täuschend echte Animationen erstellt werden können. Kann da Deutschland mithalten? Viele Kritiker sind nach Ansicht des Films der Meinung: Nein. Denn Betonfrisuren und ungelenke Animationen sollen den technologischen Abstand zu den USA belegen.

Nun gut, den Film wird man in Sachen Animation an diesem Comic nicht bewerten können. Aber die Geschichte des Films und damit des Comics schon. Und da muss man sich dann schon fragen, ob sich Bully diesmal nicht verhoben hat. Der Geschichte steckt voller zweideutiger Dialoge und sicher ist das die Art und Weise, in der die Sketche in der Bully-Parade aufgezogen waren. Aber das reicht nun einmal nicht für einen ganzen Film oder einen ganzen Comic. Da muss eigentlich mehr Substanz her. Und so nett die Geschichte rund um den Yeti sein mag, sie ist doch nur ein wenig schmückendes Beiwerk und es kommt nie wirklich richtig Spannung auf.

Sicher ist es auch nicht gerade förderlich, dass alle Bilder des Comics direkt aus dem Film kommen. Etliche Bilder sind unscharf, da sie mitten in einer Bewegung eingefunden worden sind. Und dann kommt noch hinzu, dass hier einfach die Stimmtalente der Darsteller fehlen. Denn ohne sie ist „Lissi und der wilde Kaiser“ gerade einmal nett zu lesen, aber einfach nicht sonderlich lustig.

Fazit:
Die Comicumsetzung des Films hakt an etlichen Enden. Panels sind zum Teil unscharf, die Geschichte ist nicht sonderlich erfrischend und es fehlt einfach das Stimmtalent der Darsteller. Schade, das war dann doch eher nichts.

Lissi und der wilde Kaiser - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Lissi und der wilde Kaiser

Autor der Besprechung:
Bernd Glasstetter

Verlag:
Carlsen

Preis:
€ 12,00

ISBN 13:
978-3-551-74879-9

112 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Ganz nett anzusehen
  • Eine nette Lektüre
Negativ aufgefallen
  • Nicht sonderlich witzig ohne die Stimmen der Darsteller
  • Etliche Bilder sind unscharf, da mitten in der Bewegung gecaptured
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Rezension vom: 13.01.2008
Kategorie: One Shots
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