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Comic-Besprechung - Batman Detective Comics 8: Aussenseiter

Geschichten:
Batman Detective Comics 8: Aussenseiter (Detective Comics 982-987)
Autor: Bryan Hill, Michael Moreci, Zeichner: Philippe Briones, Sebastian Fiumara, Miguel Mendonca, Inker: Philippe Briones, Sebastian Fiumara, Diana Egea, Colorist: Adriano Lucas, Dave Stewart


Story:
Als Batman einen entführten Jungen sucht, bekommt er es in der Kanalisation mit dem Deacon Blackfire und seinen Gefolgsleuten zu tun. Aufgrund der Streitigkeiten unter seinen Kameraden holt Batman den Lehrer Jefferson Pierce nach Gotham, um ein neues Team zu formen. Schließlich ist Pierce auch als Superheld Black Lightning unterwegs. Und der Teamgeist wird auch dringend benötigt, denn der neue Schurke Karma nimmt ausgerechnet Batmans Team ins Visier. Wie sollen die aber gegen jemand bestehen, der Gedanken lesen kann?


Meinung:
Das achte Paperback der Detective Comics unter dem Rebirth-Banner wird in dem kurzen Vorwort als einsteigerfreundlich und actionreich bezeichnet. Was auch alle Vorzüge schon gut zusammenfasst. Mit Bryan Hill besitzt die Traditionsreihe nun einen neuen Autor der nach dem langen Run von James Tynion IV naturgemäß einen schweren Stand hat. Aber auch die ersten Ausgaben von Tynion schwächelten bis sich später herausstellte das eine langfristige Planung vorhanden war und der Run letztlich in der Gesamtschau doch überzeugte. Dennoch kann auch dieser Hoffnungsschimmer nicht darüber hinwegtäuschen das hier nichts weiter als solider Durchschnitt vorliegt.

Zunächst gibt es ein kleines abgeschlossenes Kapitel von Michael Moreci welches vielversprechend ist, aber leider nicht genügend Raum bekommt. Ein einzelnes US-Heft mit einer Seitenanzahl von 24 ist nicht ausreichend, um den gruseligen und interessanten Schurken Deacon Blackfire wirklich zur Geltung zu bringen. Es ist  zwar eine atmosphärische kleine Horrorgeschichte mit ansprechenden Zeichnungen, aber da der Platz für die Geschichte begrenzt war, ist manche Entwicklung sehr sprunghaft und damit unlogisch. Auch stört der ausufernde Off-Kommentar der auch nicht wirklich mit der Story zusammenpassen will. Da fragt sich Batman immer wieder ob Blackfire wirklich ein Geist sei und ob er Monster sieht oder unter Drogeneinfluss steht, wenn dann die Art des Sieges schon eher in den übernatürlichen Bereich fällt. Na ja.

Nach dem lauen Auftakt gibt es dann leider auch nur solide Hausmannskost. Der neue Schurke Karma nimmt Batmans Verbündete ins Visier, weil er der Meinung ist das sie den Dunklen Ritter schwächen. Das machte auch schon der Joker in Tod der Familie. Gut, wenn man den Fledermausmann isoliert muss er sich wieder seiner eigenen Stärken besinnen, anstatt auf andere Rückgriff zu nehmen. Aber warum dann Karma Batman töten will, ist dann nicht sonderlich logisch. Auch das Batman ihm an einer Stelle sogar recht gibt erschließt sich nicht sonderlich aus dem Kontext (in diesem Panel ist bezeichnenderweise auch einer der vielen zeichnerischen Flüchtigkeitsfehler zu finden wenn Bruce auf einmal mehr Pflaster auf dem Oberkörper hat als noch wenige Panels zuvor).
Zudem: wie will man einen Gegner bekämpfen der Gedanken lesen kann und so jeden Schritt im Vorhinein weiß? Das gab es schon in der Solo-Serie um Batgirl Cassandra  Cain wo sie eben nicht dachte, sondern rein instinktiv reagierte. Das wäre auch hier logisch gewesen, aber der Weg des Sieges ist dann zwar auch recht überraschend aber etwas arg bemüht. So ist hier letztendlich viel Wirbel um nichts. Vorrangig geht es nämlich darum, ein neues Outsider-Team zu bilden. Und dazu hätte es den Schurken eigentlich gar nicht gebraucht. Auch wenn es die kommende Storyline einläutet.

Auch wenn die Zeichnungen dynamisch sind, liegt die eigentlich Spannung darin  wie sich Black Lightning, der im Zivilleben ein Lehrer ist, mit den verbliebenen Mitgliedern der Bat-Familie arrangiert und sie zu einem Team formen kann. Aber dann gibt er doch relativ schnell auf, lässt den anderen ihren Willen was dann auch noch als Erfolg verbucht wird. Es gibt ein paar nette Dialogstellen und die Dynamik mit einem neuen Mitglied im Team ist spannend. Wer also die Geburt des neuen Outsider-Teams lesen will, ist hier also genau richtig. Aber wirklich neu ist hier nichts und deswegen ist der Band eher enttäuschend mit viel Luft nach oben.


Fazit:
Ein enttäuschender Band der nur solide Hausmannskost bietet. Vieles kennt man schon und nur weniges ist logisch. Ein Fehlstart des neuen Autors.


Batman Detective Comics 8: Aussenseiter - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Batman Detective Comics 8: Aussenseiter

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 18,00

ISBN 10:
374162005X

ISBN 13:
978-3741620058

148 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Action
  • einige gute Dialoge
Negativ aufgefallen
  • unlogisch
  • stellenweise nicht genügend erzählerischer Raum
  • zeichnerische Flüchtigkeitsfehler
  • nur altbekanntes
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Rezension vom: 18.01.2021
Kategorie: Detective Comics
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