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Comic-Besprechung - Berge des Wahnsinns 1

Geschichten:
Berge des Wahnsinns 1
Autor:
H. P Lovecraft
Skript und Zeichner:
Gou Tanabe



Story:
In den 1930er Jahren ist die Antarktis noch voller weißer Flecken auf der Landkarte, die Erforschung des südlichsten Kontinents hat gerade erst begonnen. Auch einige Professoren aus der Miscatonic University in Arkham machen sich mit ihrem Stab auf den Weg in die Eiswüste, die voller neuer Erkenntnisse zu sein scheint – aber auch Gefahren.

Während die meisten anderen umsichtig bleiben, scheint Professor Lake, ein Biologe wie von einem Wahn besessen zu sein – deuten doch Fossilien auf eine unbekannte Lebensform hin. Die Spuren führen ihn dabei noch weiter in das Innere der Antarktis und zu einem Ort, an dem das Grauen leibhaftig Gestalt annimmt.



Dieser Comic wurde mit dem Splash-Hit ausgezeichnet Meinung:
H. P. Lovecraft hat sich seinen Platz unter den phantastischen Autoren klar verdient, hat der Mythos, den er geschaffen hat doch viele andere Mitschreiber und spätere Schriftsteller inspiriert. Und auch in seinem wohl längsten Werk, das die Leser auch noch an einen selbst heute noch fremden Ort führt, kommt er davon nicht los.

Man merkt dem Roman an, dass der zu einer Zeit entstand, in der der sechste Kontinent noch weitestgehend unerforscht war und nicht viele Theorien bestätigt waren. Zudem rankten sich viele Seefahrermythen um ihn, die nun guten Nährboden bieten.

Die Geschichte der Expedition wird im klassischen Stil erzählt und taucht nach und nach immer tiefer in das Grauen ein. Dabei ist es an den Männern, die sich von der Vernunft leiten lassen, das Geschehen zu ergründen, das sie alle erschüttern wird.

Die Manga-Adaption fängt den Wahnsinn Lakes genau so ein wie die eisige Grausamkeit der Antarktis. Der Künstler macht es genau richtig – nicht das Geschehen selbst zu zeigen, sondern die Folgen der Vermessenheit der Wissenschaftler. So bleibt die Spannung auch am Ende des ersten Teils erhalten – viele Fragen sind noch offen und harren wenigstens ihrer teilweisen Beantwortung.



Fazit:
Berge des Wahnsinns ist von Gou Tanabe in zwei Teilöe aufgespalten werden, aber anders kann er wohl der längsten Geschichte aus der Feder von H. P. Lovecraft nicht das Gewicht verleihen das sie verdient. Die Adaption ist mehr als gerecht, sie fängt die Atmosphäre der Vorlage gelungen ein – sei es nun die Kälte und Unbarmherzigkeit der Südpolarregion oder das Grauen, das sich wieder einmal unerkannt einschleicht. Man darf nun auch auf die Fortsetzung gespannt sein.

Berge des Wahnsinns 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Berge des Wahnsinns 1

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Carlsen

Preis:
€ 18,00

ISBN 13:
978-3551724564

296 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Wieder einmal eine werkgetreue Adaption
  • Stimmungsvoll gezeichnet bis in die feinen Details
  • Auch diesmal inhaltlich und künstlerisch fesselnd
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 19.10.2020
Kategorie: One Shots
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