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Comic-Besprechung - MADs große Meister: Sergio Aragones

Geschichten:

Sergio Aragonés: Die größten Werke aus fünf Jahrzehnten (Originaltitel: „MAD's greatest artists: Sergio Aragonés“)

Autor: Sergio Aragonés
Zeichner: Sergio Aragonés

  • Vorwort von Patrick McDonnell
  • Interview von Nick Meglin mit Sergio Aragonés


Story:

Dieses voluminöse Kaffeetischbuch vereinigt die Schaffenskunst von MAD-Urgestein Sergio Aragonés auf fast 300 Seiten.

Der Band ist unterteilt in fünf große Kapitel. Mit den 1960ern beginnend, gibt es eine Auswahl bis in die 2000er.



Meinung:

Wer das Satire- und Spaß-Magazin MAD kennt, welches auch heute noch erscheint (Deutsch bei Panini), der kennt auch Sergio Aragonés. Der Spanier, den es über Mexiko in die USA verschlagen hat, wo er seit den 1960er Jahren lebt, ist einer der ersten Zeichner, die einem einfallen, wenn man nach den bekanntesten Künstlern aus MAD gefragt wird.

Aragonés steht für die kleinen Pantomime-Bilder an den Seitenrändern. Fitzelige Mini-Gags, die ein kleines Lächeln auf die Lippen der Leser zaubern, weil sie so gekonnt umgesetzt sind. Ohne Worte werden kleine und große Unglücke dargestellt. Eine Kunst, die man im Blut haben muss, besonders wenn man sie wie Aragonés wie am Fließband produziert.

Doch seine Comics sind mehr als nur Randnotizen. Seit nunmehr über fünfzig Jahren hat er für MAD alle Aspekte des Lebens unter seine höchst eigene humorige Lupe genommen. Darunter sind viele Alltäglichkeiten ("Dringendes Bedürfnis"), aber auch politische oder sozialkritische Themen wie Umweltverschmutzung oder Rassismus. Er wagt sich zudem nicht selten auf politisch inkorrektes Eis, wenn er sich über Dicke, Flughafensicherheit oder Crossdresser lustig macht. Bereits in den 1980ern gab es einen doppelseitigen MADs Blick hinter die Kulissen eines Al-Kaida-Camps, eines seiner berühmten Wimmelbilder, die voller Gags stecken (Frage: "Wie sollen wir mit all den Waffen durch den Metalldetektor kommen?" Antwort: "Sag' einfach, du hast 'nen Darmausgang aus Metall, wegen dem ständigen Seifenaufheben in Guantanamo!"). Und manchmal trägt der Übersetzer noch Humorvolles bei: "Naja, die deutschen Waffen sind ja ganz okay, aber die ehemaligen DDR-Showgirls sind echt miserabel!!!" "Stimmt! In Amerika haben sie Janet Jackson und Avril Lavigne und uns schickt man Ortrud und die LPGirls!".

Die Beiträge in dieser umfangreichen, recht imposanten Sammlung sind von Aragonés höchstselbst "handverlesen". Zusätzlich schuf er noch ein paar neue Zeichnungen. Viele Beiträge, auch die älteren, sind in diesem Band koloriert.

Der schwere Hardcover gibt einen guten Einblick auf das MAD-Schaffen von Sergio Aragonés. Er wird abgerundet durch alte Titelbilder und einem Interview mit dem Künstler. Manch einer mag Sergios größte Schöpfung Groo der Barbar vermissen, den er viele Jahre zusammen mit Szenarist Mark Evanier gemacht hat. Doch dieser ist nie in MAD erschienen.

In den USA gibt es in der gleichen Reihe MADs große Meister zwei weitere Bände von Don Martin und Dave Berg.



Fazit:

Fans vom MAD Magazin und der humorvollen Zeichenkunst des mit einer Vielzahl von Preisen ausgezeichneten Sergio Aragonés sollten sich diese Sammlung unbedingt anschauen. "Die ultimative Kollektion des legendären MAD-Maestros", wie auf dem Cover steht, ist es zwar nicht, denn es ist nur eine sehr begrenzte Auswahl von tausenden von Cartoons und Comics, aber man bekommt einen guten Überblick über das Werk und die Entwicklung von Aragonés. Sehr solide gemacht.



MADs große Meister: Sergio Aragones - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

MADs große Meister: Sergio Aragones

Autor der Besprechung:
Matthias Hofmann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 39.90

ISBN 13:
978-3-86201-039-4

272 Seiten

Positiv aufgefallen
  • ein Muss für MAD-Fans
  • solider Überblick auf das MAD-Werk eines der ganz großen Cartoonisten
  • ein Meister der Wimmelbilder
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
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Rezension vom: 09.09.2011
Kategorie: Mad
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