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Comic-Besprechung - Resident Evil - Die Geisel

Geschichten:

Resident Evil - Die Geisel

Autor: Ricardo Sanchez
Zeichner: Kevin Sharpe (Hefte 1&2), Jheremy Raapack (Hefte 3-6)
Inker: Jim Clark, Nathan Massengil, Marc Deering, Cliff Rathburn, Ray Snyder, Rick Ketcham
Colorist: Milen Parvanov, Gabe Eltaeb, Randy Mayor, Tony Avina

Story:

Mina Gere und Holiday Sugarman sind Agenten der Bioterrorism Security Assessment Alliance (BSAA), einer Organisation, die zum Schutz vor der Gefahr durch Bioterrorismus unter der Schirmherrschaft der UN operiert. Gere, die gerade ihre Ausbildung mit Bravour abgeschlossen hat, soll einen besonderen Einsatz mit dem erfahrenen Sugarman leiten: Nach einem Bio-Zwischenfall auf einer Raumstation wird ein Team, welches im Rahmen entsprechender Nachforschungen einen von der Station stammenden Satelliten untersucht, von Zombies - sogenannten Biowaffen - attackiert. Dieser Vorfall bringt Gere und Sugarman zusammen, die den Satelliten-Hersteller aufsuchen und dazu befragen sollen. Da es sich nicht um eine Infektionswelle mit dem bekannten T-Virus handelt, herrscht Ungewissheit über den Ursprung der Zombies. Ehe sich Gere und Sugarman der großen Gefahr ihrer ersten gemeinsamen Mission bewusst werden, stehen sie einer wütenden Horde blutrünstiger Biowaffen gegenüber...



Meinung:
Über die Videospielreihe Resident Evil muss nicht mehr viel erzählt werden: Neben einer ansehlichen Menge verschiedener Videospiele für klassische und aktuelle Konsolen, Animationsfilmen, Büchern, Comics und nicht zuletzt vier recht erfolgreichen Kinofilmen erscheint mit Resident Evil - Die Geisel ein neuer Comic aus dem Universum der virusinfizierten Zombies. In diesem Sammelband veröffentlicht Paninicomics die Hefte 1-6 der neuen Resident Evil Reihe aus den USA. Autor Ricardo Sanchez verfolgt dabei einen nicht gerade neuen, aber umso effektiveren Ansatz: Alter Hase trifft auf talentierte Nachwuchsagentin, beide werden sich gegenseitig zur Seite gestellt um einen riskanten Auftrag anzugehen. Doch bevor sich Mina Gere und Holiday Sugarman der beachtlichen Horde wilder Zobies entgegenstellen können, beginnt Resident Evil - Die Geisel zunächst mit Einzelaufträgen für die späteren Protagonisten. Gere soll eine Raumstation untersuchen, auf der unlautere Bioaktivitäten vermutet werden, Holiday muss seinen Satelliten untersuchen, der kontaminiert sein könnte. Die Begriffe Bioaktivitäten und später auch Biowaffen beschreiben übrigens jedwedes Handeln mit den gefährlichen Viren, welche die Mutation von Menschen zu Zombies nach sich zieht.

Nachdem beide ihre Einsätze abschließen konnten, aber jeweils arge üble Überraschungen erleben mussten, wird weiter geforscht und versucht, hinter die Geheimnisse der Vorfälle zu kommen. Gere und Sugarman sollen nun gemeinsam den Hersteller des Satelliten, einem gewissen Neuermann Giesel, aufsuchen und befragen, womit sie an ihren ersten gemeinsam Auftrag gelangt sind. Freilich will niemand so recht den neuen Partner an der Seite, ist man doch typischer Einzelgänger. Mit diesem Storyaspekt greift Sanchez Elemente auf, die in allermöglichen Geschichten vorher erzählt wurde: Zwei Partner, die sich zu Beginn nicht recht aufeinander einstellen wollen, später durch gutes Teamwork zueinander finden. Im Rahmen dieses Comics funktioniert diese Formel erneut, denn Giesel erweist sich als mehr als lediglich zwielichtig und unsauber, Rasch hat der Comic seinen fiesen Bösewicht gefunden. Auch die eigentlichen "Protagonisten" der Serie, die virusinfizierten Zombie-Kreaturen, lassen nicht lange auf sich warten und so wird Resident Evil - Die Geisel zum rasanten Action-Comic, der an vielen Stellen durchaus explizite Metzelaction bietet und Freunden der Reihe standardisierten, aber dennoch unterhaltsamen Comic-Nachschub beschert.

Rein inhaltlich mag die Story wenig mit den Spielevorlagen zu tun haben, jedoch passt sie recht gut ins R.E.-Universum. Der stetige Kampf mit den Zombies, verrückte Versuche mit heiklen Ergebnissen und ein Team, welches sich gegen die Zombie-Übermacht und deren Auslöser stellt, sind durchaus bekannte Elemente der Reihe. Fans werden sich mit dem Band größtenteils anfreunden können. Die Zeichnungen aus der Feder von Kevin Sharpe und Jheremy Raapack könnten fulminanter und actionreicher nicht sein. Gleich zu Beginn erblickt das Leser-Auge feinst designte Zombies. Auch die Figurenoptik der menschlichen Charaktere passt zum generellen Look des Comis, entsprechende Überzeichnungen inklusive. Im weiteren Verlauf der Geschichte nimmt der Grat gebotener Brutalität merklich zu, gerade der finale Showdown hat es in sich - welches von beiden Autoren entsprechend umgesetzt wird! Daher gehört Resident Evil - Die Geisel nur in die Hände einer älteren Leserschaft.

Fazit:

Resident Evil - Die Geisel ist der neuste Comic zur erfolgreichen Videospielreihe, der inhaltlich zwar wenig mit den Game-Vorlagen zu tun hat, dennoch ganz gut ins Resident Evil-Universum passt. Die die einfach gestrickte Story kann überzeugen und wird den Fans der Reihe überwiegen gefallen. Ebenso die Zeichnungen, welche sowohl im Zombie-Design den Nagel auf den Kopf treffen, als auch den generellen Eindruck der Geschichte atmosphärisch genau grafisch umsetzten. Aufgrund der gebotenen Brutalität eher ein Titel für erwachsene Comicleser.



Resident Evil - Die Geisel - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Resident Evil - Die Geisel

Autor der Besprechung:
Marcus Offermanns

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 16,95

ISBN 10:
3866078641

ISBN 13:
978-3866078642

148 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Action, Action und nochmals Action
Negativ aufgefallen
  • teils bekannte Formeln
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Bewertung:
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Rezension vom: 25.05.2011
Kategorie: Hefte
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