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Comic-Besprechung - Der Donaldist 134

Geschichten:

Der Donaldist 134

Ehrenmitglied besucht Ehrenheimat
Ausstellung "Die Sprache Deutsch" in Berlin
Fraudulenz in Entenhausen - Erweiterte Fassung
"Morgenpost? Hallo, Hallo?" - Die Presse in Entenhausen
M.Ü.C.K.E. beantwortet Stadtplanfragen - Teil 3
Ganz ein schwieriges Unterfangen - Besprechung von "Soziologie der Familie Duck"

Donaldistisches Quiz
Noch mehr varrückte Hühner
Aufgeschnappt
DD Versandservice

Bezugsquelle: www.donald.org

Preis: 5 Euro für Mitglieder/6 Euro für Nichtmitglieder



Story:

Ehrenmitglied besucht Ehrenheimat


Don Rosa auf seiner Deutschlandtournee, dokumentiert anhand verschiedener Pressemeldungen. Auch D.O.N.A.L.D. wurde mit einer eigens erstellten Zeichnung gewürdigt. Eindeutig Ehrensache eines Ehrenmitgliedes. Die Entstehung der Zeichnung wurde in einem Bilderbogen dokumentiert.

Ausstellung "Die Sprache Deutsch" in Berlin


Donaldistisches gab es in Berlin im Deutschen Historischen Museum zu bewundern, unter anderem war dort der Schreibtisch von Frau Doktor Erika Fuchs zu sehen. Ein Kurzbericht über die Ausstellung "Die Sprache Deutsch"

Fraudulenz in Entenhausen - Erweiterte Fassung


Keine Geringere als die mittlerweile dreifache Trägerin des PPP (Professor-Püstele-Preis) Viola Dioszeghy-Krauß, ihres Zeichens Dipl. Psych. hat sich eines brisanten Themas angenommen: Die Fraudulenz in Entenhausen. (Fraudulenz im Sinne von Fraud = Betrügereien). In dem sehr ausführlichen Artikel zeigt sie streng wissenschaftlich belegt eine Tendenz der Entenhausener zu kleinen oder grösseren Gaunereien. Für juristische Kommentare, die die Unterschiede zwischen dem deutschen und dem Entenhausener Rechtssystem aufzeigen, konnte Diana Niedernhöfer gewonnen werden.

"Morgenpost? Hallo, Hallo?" - Die Presse in Entenhausen


In dem Beitrag von Serge Hediger geht es um die vierte Gewalt in Entenhausen. An vielen Beispielen wird das Verhältnis der Entenhausener zu ihrer Presse gezeigt. "Leserreporter" gibt es dort schon länger.

M.Ü.C.K.E. beantwortet Stadtplanfragen - Teil 3


Jürgen Wollina und das kartographische Institut der D.O.N.A.L.D. beantworten weitere Fragen zu dem Entenhausener Stadtplan, der mittlerweile in der zweiten Auflage erschienen ist.

Ganz ein schwieriges Unterfangen - Besprechung von "Soziologie der Familie Duck"

Christian Pfeiler bespricht ein Hörbuch von Prof. Roland Girtler, einem Wiener Wissenschaftler. Ein 50minütiger Livemitschnitt zu den verwandschaftlichen Beziehungen der Familie Duck wird kritisch unter die Lupe genommen.

Meinung:

Der Donaldist ist mittlerweile bei der Nummer 134 angelangt. Das Zentralorgan der Deutschen Organisation nichtkommerzieller Anhänger des lauteren Donaldismus D.O.N.A.L.D. wird reihum von verschiedenen Reducktionen herausgegeben. Für diese gut gefüllte Ausgabe zeichnet die Reducktion aus Hessen verantwortlich. Unter der kundigen Leitung von Gangolf Seitz gibt es auf 60 Seiten wieder viel Informatives rund um die Stadt an der Gumpe und ihrer Bewohner für alle organisierten und nichtorganisierten Freunde des kleinen Herrn Duck.

Einen grossen Teil des Heftes füllt ein sehr ausführlicher wissenschaftlicher Beitrag über die Fraudulenz in Entenhausen. Was Viola Dioszeghy-Krauß dort beschreibt und durch akribische Quellennachweise und eindeutiges Bildmaterial belegt, ist recht erschreckend. Betrügereien, Gaunereien und Vorteilsnahmen aller Art sind weit verbreitet in Entenhausen. Nicht nur das auf manchen Gebieten lückenhafte Rechtssystem lässt solches Verhalten zu, es wird auch noch gesellschaftlich bis zu einem gewissen Grade toleriert. So ist es durchaus üblich, dass Opfer von dubiosen Machenschaften postwendend zum Täter werden. Die Betrugsmasche, etwa beim Verkauf eines mit Mängeln versehenen Grundstückes, wird einfach bei einem neuen ahnungslosen Opfer angewendet. Es gilt das Grundprinzip: Ein Gesetz muß nur dem Wortlaut nach, aber nicht in seinem Sinne erfüllt sein. Der interessante und lesenswerte Artikel wird bereichert durch juristische Kommentare von Diana Niedernhöfer, die zu den jeweiligen Fundstellen die Rechtslage der Bundesrepublik Deutschland schildert.

Bei dem Beitrag handelt es sich übrigens um einen erweiterten und überarbeiteten Vortrag, der 2004 in der StudEntenStadt Heidelberg anlässlich des 27. Ordentlichen Kongress der D.O.N.A.L.D. gehalten wurde. So ist diese beachtenswerte Betrachtung eines Lebensbereiches aus Entenhausen noch zu einer schriftlichen Würdigung gekommen.

Auch wenn die kluge Diplom-Psychologin gut die Hälfte des Heftes belegt hat, bietet Der Donaldist 134 noch genug Platz für weitere interessante Beiträge. So wird die letztjährige Deutschlandtournee von Don Rosa anhand verschiedener Presseartikel beschrieben. Nach dem vernünftigen Grundsatz: "Die Presse hat's bemerkt, also lassen wir die Presse berichten". Leider gibt es hier auch Betrübliches zu lesen. So mußte sich Don Rosa im vergangenen Jahr einer Netzhaut-Operation unterziehen und kneift wohl jetzt beim Zeichnen ein Auge zu. Eine Katastrophe für einen derart detailversessenen Künstler, dessen Kapital nun einmal nicht nur eine ruhige Hand sondern auch ein funktionierendes Augenlicht ist. Da bleibt zu hoffen, dass es nur Nachwehen seiner Operation waren und er mittlerweile wieder im Vollbesitz seiner Sehkraft ist.

Die Presse in Entenhausen ist dann auch ein weiteres Thema dieser Ausgabe. Der Schwerpunkt der Betrachtung liegt in dem Verhältnis der dortigen Bewohner zu ihrer Zeitung. Auf der einen Seite drängt sich jeder danach, möglichst oft in die Zeitung zu kommen und es gilt bei Vorkommnissen aller Art der Grundsatz: "Das muß in die Zeitung!" Das verleiht der Presse eine große Macht, denn die Kehrseite der Medaille ist dann natürlich die Furcht, bei irgendwelchen Dummheiten erwischt zu werden und in der Zeitung zu landen.

Natürlich darf das Donaldistische Quiz nicht fehlen, die gesuchte Persönlichkeit sollte Kundigen der Geschichten von Carl Barks aber keine grossen Probleme bereiten. Jürgen Wollina betreut weiterhin sein Meisterwerk, den authentischen Stadtplan von Entenhausen und beantwortet auftauchende Fragen, eine Rezenzion eines Hörbuchs zur Familie Duck, sowie weitere Artikel und Berichte runden die neueste Ausgabe "Der Donaldist" ab.

Und wer wissen will, wie der Arbeitsplatz des Versandservices aussieht, auch dem kann geholfen werden. Geschickt nutzt der rührige Christian Pfeiler zwei Seiten des Heftes, um ein wenig Werbung für das verfügbare umfangreiche donaldistische Kulturgut zu machen, dass sich in mittlerweile 30 Jahren angesammelt hat. Ein effizientes Lagersystem und ein raffinierte ausgetüftelte Logistik verspricht schnelle Bearbeitung aller Bestellungen und Anfragen. Nie war es einfacher, an die begehrte Lektüre zu kommen. Es ist eine Lust, im 21. Jahrhundert zu leben!



Fazit:

Die Deutsche Organisation nichtkommerzieller Anhänger des lauteren Donaldismus - D.O.N.A.L.D. - dürfte mittlerweile einen gewissen Bekanntheitsgrad im deutschsprachigen Raum haben. Auch wenn ihre Mitglieder in manchen Augen als belächelte Sonderlinge abgetan werden, so sind hier doch viele kluge Köpfe anzutreffen. Die donaldistischen Forschungen sind auf hohem Niveau zu sehen und geben auch manche Anregungen für Nichtdonaldisten. Die aktuelle Ausgabe "Der Donaldist" Nr 134 bietet wieder viel interessanten Lesestoff und einen guten Einstieg für alle Freunde von Donald Duck, die schon immer mit dem Gedanken gespielt haben, sich etwas intensiver mit dem Entenhausen von Carl Barks und Erika Fuchs auseinander zu setzen.



Der Donaldist 134 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Der Donaldist 134

Autor der Besprechung:
Rolf Niemann

Verlag:
D.O.N.A.L.D.

Preis:
€ 6,00

60 Seiten

Der Donaldist 134 bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Erkenntnisse über Fraudulenz in Entenhausen
  • Donaldistisches Kulturgut
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 30.05.2009
Kategorie: D.O.N.A.L.D.
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