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Comic-Besprechung - Jibun-JishinGeschichten:One-Shot Autor: Nina Werner, Zeichner: Nina Werner, Tusche: Nina Werner Story: Nach dreijähriger Abwesenheit kehrt Chiyo Kita nach Japan zurück, zurück zu ihrer Schule und ihren Freunden. Kaum dass sie angekommen ist, trifft sie jedoch auf eine ihr noch unbekannte Schülerin, die ihr merkwürdig ruhig erscheint. Chiyo vergisst diese Begegnung zunächst und tut sich zunächst lieber wieder mit ihrer Clique zusammen. Auch Sawako, auf der ganzen Schule als unglaublich hip aber auch intrigant bekannt, trifft sie wieder. Es kommt zum Streit, denn Chiyo und ihre Freunde finden heraus, dass Sawako die neue Mitschülerin namens Sorai schikaniert, und da muss Chiyo natürlich eingreifen. Sawako muss sich der smarten Chiyo gegenüber geschlagen geben, doch ihr Wille Sorai diese Bloßstellung heimzuzahlen wächst ins Unermessliche. Bei einem weiteren Versuch, Sorai das Leben zur Hölle zu machen, findet Sawako etwas Schockierendes heraus: Sorai ist in Wirklichkeit ein Junge! Doch auch dies reicht Sawako noch nicht, und nach einiger Zeit des Nachforschen findet sie noch etwas viel Schrecklicheres heraus: Sorai soll seine Eltern getötet haben... Meinung: Was spannend klingt, kann leider nicht wirklich überzeugen. Man merkt dem Manga deutlich an, dass Nina Werner versucht in einem Band mehrere Geschichten zu erzählen, die allerdings durcheinandergeraten und häufig sehr gehetzt wirken. Charakterentwicklung findet so gut wie keine statt, was auch daran liegt, dass der Leser praktisch einfach in die Geschichte "geworfen" wird. Der Manga beginnt wie eine spannende Mystery-Story, doch er ist teilweise sehr verwirrend und unverständlich gestaltet. So tauchen manche Figuren andeutungsweise auf und verschwinden dann wieder im Nichts. Das es mehr um Toleranz und dem Anpassen an schwierige Situationen geht, geht leider in der Geschichte völlig unter, Nina Werner scheint nicht gerade die talentierteste Erzählerin, gerade zum Ende hin wird "Jibun-Jishin" arg kitschig. Die Zeichnungen sind schön gelungen, wenn die Gesichter auch manchmal arg knubbelig wirken. An der Anordnung der Panels könnte allerdings zur Verbesserung des Leseflusses noch etwas gearbeitet werden. Fazit: "Jibun-Jishin" ist für einen Debütmanga gut gelungen, doch es kann noch viel, viel verbessert werden. |
Jibun-Jishin Autor der Besprechung: Malindy Hetfeld Verlag: Carlsen Comics Preis: € 5,00 ISBN 10: 3-551-77441-2 ISBN 13: 978-3-551-77441-5 184 Seiten ![]() |
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| Rezension vom: | 18.02.2007 | ||||||
| Kategorie: | One Shots | ||||||
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