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Comic-Besprechung - Howard the Duck 3: Sein schwerster Fall

Geschichten:
Howard the Duck 3: Sein schwerster Fall (Howard the Duck 7-11)
Autor: Chip Zdarsky, Zeichner: Kevin Maguire, Joe Quinones, Inker: Marc Deering, Kevin Maguire, Joe Quinones, Joe Rivera, Paolo Rivera, Colorist: Jordan Gibson, Joe Quinones

Story:
Die Suche nach einem verschwundenen Kleinkriminellen führt Howard und einige Superhelden in das Wilde Land in dem die Dinosaurier gerade verrückt spielen. Doch zur Ruhe kommt Howard gar nicht und nachdem ihn und seine Ex-Freundin sogar ein Sentinel angegriffen hat, macht er sich auf die Suche nach denjenigen die ihm das Leben zur Hölle machen.

Meinung:
Wer hätte das gedacht? Man nehme einen ziemlich obskuren Held aus der Versenkung der so schräg ist, dass man ihn eigentlich gar nicht ernst nehmen kann, setze ein paar aus dem Independentbereich stammende Autoren auf ihn an und man hat eine der lustigsten Heldenserien der letzten Jahre. Es ist ein Glücksgriff gewesen, das man Chip Zdarsky für die Serie nahm. Schließlich hat er schon mit Sex Criminals seinen Sinn für einen schrägen Humor beweisen und er führte Howard the Duck zu neuen Höhen.

Damit es nun aber vorbei. Denn mit dem dritten Paperback liegt nun die Finalausgabe vor. Zwar kann man nicht ausschließen, dass der Enterich bald mal wieder seinen Auftritt hat, aber vorerst ist Schluss. Wie es sich für ein gekonntes Finale gehört, werden noch einmal alle Register gezogen und das macht den Abschied nur noch schwerer.

Zunächst gibt es ein sehr witziges Abenteuer in dem Howard und Tara ein Team-Up mit diversen Helden aus dem Marvel-Universum bilden, um in das Wilde Land zu reisen. Das gibt nicht nur einige humoristische Seitenhiebe auf die beteiligten Helden, sondern auch noch kleinere Verweise auf Jurassic Park. Wobei es auffällig ist, dass hier Verwiese am laufenden Band vorkommen. Es wimmelt nur so von Querverweisen und dadurch wird sogar eine Metaebene geschaffen die aber nicht intellektuell bestechen will, sondern einfach für weiteren Humor sorgt. Auffällig ist zudem, dass Spider-Man wieder nicht sonderlich gut wegkommt und man kann den Verdacht hegen, dass der Autor Zdarsky ihn nicht mag. Andere kommen glimpflicher davon, werden aber auch nicht geschont.

Howard entdeckt nun aber, warum ihm so viele Missgeschicke geschehen und warum er vom Pech verfolgt wird: es sind die Comicautoren und Zeichner die ihm nie Ruhe gönnen. Und so treten die Macher der Serie selber am Ende als Schurken auf und werden bekämpft. Da gibt es auch noch Einblicke in die Redaktion und es treten die Autoren und Zeichner etwa von Squirrel Girl auf. In einigen Szenen des Buches werden noch auf alte Ausgaben von Howard the Duck Bezug genommen sowie auf die Verfilmung aus den 1980ern. So tritt die damalige Schauspielerin Lea Thompson hier in einer zentralen Rolle auf.

Um die Geschichte genießen zu können braucht man aber kein Vorwissen und der wilde Ritt wird sogar durch ein paar ernste Untertöne unterfüttert und es wird teilweise melancholisch und dramatisch. Aber einige schöne Seitenhiebe machen das wieder wett. Etwa wenn ein Sentinel durch einen Zauber der Scarlett Witch zu einem Sentinel Punisher wird, so ist es nicht nur ein Seitenhieb auf den Punisher Frank Castle, sondern die Art und Weise wie der Sentinel besiegt wird, ist zum Brüllen komisch. Es ist ein einziges Vergnügen und mehr als bedauerlich, dass schon wieder alles vorbei ist. So sollte man hier auf jeden Fall noch einmal zugreifen.


Fazit:
Leider liegt hier schon das Finale vor. Aber zum Ende werden noch einmal alle Register gezogen und ein wunderbar schräges und extrem lustiges Abenteuer geboten welches sogar eine ironische Metaebene besitzt.


Howard the Duck 3: Sein schwerster Fall - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Howard the Duck 3: Sein schwerster Fall

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 14,99

ISBN 10:
3741602973

ISBN 13:
978-3741602979

116 Seiten

Howard the Duck 3: Sein schwerster Fall bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Metaebene
  • ironische Verweise am laufenden Band
  • Witz und Dramatik
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 16.07.2017
Kategorie: Hefte
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