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Comic-Besprechung - Hauteville House 14: Der 37. Breitengrad

Geschichten:
Hauteville House 14: Der 37. Breitengrad
Autor: Fred Duval, Zeichner: Thierry Gioux, Emem, Colorist: Nuria Sayago


Story:
Gavroche und Zelda sind auf der Suche nach Davy Crockett, der damals entgegen allen Gerüchten die Schlacht um Alamo überlebt hat. Crockett soll ein geheimnisvolles Idol besitzen welches seinem Träger einen Sitz im Obsidianischen Orden verleiht. Die Suche führt die beiden zu dem 37. Breitengrad. Doch sie sind nicht allein mit der Suche, sondern auch ihre Gegner sind ihnen auf den Fersen.


Meinung:
Mit der Serie Hauteville House findet eine Reihe ihre Fortsetzung die im Programm des Finix-Verlages eine Sonderstellung einnimmt. Der Verlag basiert ja auf einem Verein, der auf Deutsch abgebrochene Serien vervollständigen will und dieses seit Jahren auch erfolgreich tut. Hauteville House war aber die erste Eigenproduktion des Verlages. Worunter nicht zu verstehen ist, dass der Verlag die Zeichnungen und das Skript in Auftrag gegeben hat, sondern darin, das Finix diese Reihe erstmals auf Deutsch publizierte. Dass jetzt schon der vierzehnte Band erscheint, spricht für den Erfolg.

So überraschend ist das nicht, denn die Serie vereinigt verschiedene Genres und spricht so eine vielschichtige Leserschaft und deren Vorlieben an. Da ist zum einen natürlich das historische Setting des Wilden Westen, der aber durch viele Steampunk-Elemente aufgefrischt wird und der historischen Vorgaben enthebt. Das hat natürlich einen Hauch von Science-Fiction was noch dadurch unterstrichen wird, dass hier eine alternative Zeitlinie vorgestellt wird. Also mit „Was wäre wenn“ eine Frage aufgriffen wird, die konsequent verfolgt wird und den Hintergrund der Geschichte bildet. So finden sich also Freunde der Science-Fiction, des Western und des Steampunks wieder. Eingebettet wird das in eine Abenteuergeschichte welche auch viel Action bietet und wieder zwei Leserschichten finden wird. Hier im aktuellen Band kommen noch Mystery-Elemente vor, die etwas an esoterischen Strömungen und Gedanken zu der Geschichte in den 1970ern aufgegriffen haben. Doch mit einigen deutlichen Horror-Elementen wird es auch etwas handfester. Der Mix ist also ziemlich wird und das erstaunlichste und Beste ist, dass dieses nie kalkuliert wirkt, sondern harmonisch und die Story an sich die Elemente begründet. So wirkt alles wild und gleichzeitig harmonisch was ein kleines Wunder ist.

Doch eine Vorkenntnis der anderen Bände des dritten Zyklus wäre sehr hilfreich, denn dieser 14. Band ist ein Teil dieses Zyklus und man steckt mitten in der Handlung drin. So sind die Story und die Allianzen der einzelnen Figuren etwas verwirrend wenn man kein Vorwissen hat. Drei Parteien jagen etwas, wobei hier die Hintergründe unklar sind und so stolpert man etwas in der Dramaturgie. So hat der Band eindeutig das Charakteristikum des Zwischenstadiums. Er kann nicht für sich allein stehen, sondern sein Stellenwert hängt vom Vorgänger, den er fortführt, und dem Nachfolger ab, in dem er wohl eine Konklusion finden kann. Für Fans ist er damit unverzichtbar, macht ihn aber für Neueinsteiger ungeeignet. Dafür sind die Zeichnungen sind wunderbar und nicht nur das historische Setting wird gut zum Leben erweckt, sondern auch bei den Einflüsse des Steampunk der mit Horror verbunden wird, können vielen Anspielungen untergebracht werden wobei die auf die Geschichten von H.P. Lovecraft wohl am offensichtlichsten sind.


Fazit:
Für Fans ist der Band unverzichtbar, während er für Neueinsteiger ungeeignet ist. Die Story erschliesst sich nur im Zusammenhang mit den anderen Bänden des Zyklus und so kann sie nicht allein auf ihren Füßen stehen.


Hauteville House 14: Der 37. Breitengrad - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Hauteville House 14: Der 37. Breitengrad

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Finix Comics

Preis:
€ 14,80

ISBN 10:
3945270472

ISBN 13:
978-3945270479

48 Seiten

Hauteville House 14: Der 37. Breitengrad bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Zeichnungen
  • Anspielungen
  • Setting und Atmosphäre
Negativ aufgefallen
  • wirre Story die nur im Zusammenhang Sinn ergibt
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Rezension vom: 26.04.2017
Kategorie: Hauteville House
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