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Comic-Besprechung - Black Canary 1: Schrille Töne

Geschichten:
Black Canary 1: Schrille Töne (Convergence Blue Beetle 2, Black Canary 1 - 7)
Autor: Brenden Fletcher, Zeichner: Annie Wu, Pia Guerra, Sandy Jarrell, Colorist: Lee Loughridge


Story:
Dinah Lance hat die Superhelden links liegen lassen und nutzt ihre außergewöhnliche Stimme, um als Sängerin in einer Punkband die Musikszene aufzumischen. Doch nicht nur auf der Bühne geht ab und an ihr Temperament mit ihr durch. Frieden findet sie nicht. Vor allem da es nicht nur Regierungsagenten, sondern auch ein geheimnisvolles Wesen auf ihre junge Gitarristin abgesehen haben.


Meinung:
Black Canary ist in dem DC Kosmos schon lange eine feste Größe. Was nicht weiter verwundert, schließlich ist sie bereits 1947 von dem Autor Robert Kanigher und dem Zeichner Carmine Infantino erfunden worden. Ihr Debüt feierte sie an der Seite des Helden Johnny Thunder auf den Seiten der Serie von Flash. Damals besaß sie noch nicht ihre Superkraft, den Ultraschallschrei, sondern verließ sich ganz auf ihre Martial Arts Fertigkeiten. Später war sie fester Bestandteil der Justice League und den meisten Lesern als Freundin von Oliver Queen, alias Green Arrow, bekannt. Doch seit dem Neustart des DC-Universums war sie vornehmlich Bestandteil der Birds of Prey und hatte keinerlei Beziehung zu Oliver Queen.

So kann man mehr als neugierig sein, wie die neue Soloserie des schwarzen Kanarienvogels konzipiert ist. Kann das neue Kreativteam dem Charakter noch neue Facetten abgewinnen, oder sogar eine innovative Story bringen? Teilweise kann man das bejahen. Dinah Lance hat sich von den Birds of Prey losgelöst und möchte ihre Superheldentätigkeit an den Nagel hängen. Stattdessen ist sie als Sängerin in einer Punkband tätig und nutzt ihre Martial Arts Fertigkeiten für die Bühnenperformance und ihren Schrei nutzt sie teilweise, um als außergewöhnliche Sängerin zu punkten. Kein guter Ausgangspunkt für eine Superheldenserie. Vielmehr atmet sie nicht nur von der Story her das Flair einer Independentproduktion, sondern auch die Zeichnungen sind weit weniger gefällig als sonst im Heldenmainstream, sondern kommen sehr kantig mit einem Hauch von Expressionismus daher. Insofern ist die neue Reihe um Black Canary sehr ungewöhnlich und verlässt schon von dem Stil her und der Ausgangssituation die bekannten und klischeehaften Pfade. Was schon einmal ein großer Pluspunkt ist.

Allerdings entpuppt sich der Schwerpunkt mit der Musik als ein kleines Handicap. Ja, es ist ein neues Setting. Aber der Möglichkeiten gibt es dann nicht viele. Zu Beginn geht ab und an das Temperament mit der Heldin durch und wenn es Ärger im Saal ergibt, zerlegt sie ihn. Die Story kommt erst spät in Gang, wenn ein geheimnisvolles Wesen und diverse Regierungsagenten es offenbar auf die Gitarristin der Band abgesehen haben. Dieses stumme junge Mädchen ist offenbar kein Mensch und Black Canary will es schützen. Dabei bekommt sie mit einer Rivalin, der ehemaligen Sängerin ihrer Band, zu tun. Bis letztlich ein unerwarteter Hauptgegner sich ankündigt. Und hier macht dann das ganze Setting einen Sinn und ergibt insgesamt einen recht runden Eindruck. Allerdings erinnert der Wettstreit zwischen zwei Bands stellenweise auch etwas sehr an die wunderbare Serie Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt. Und auch wenn das Ende einen guten Clou aufbietet, bleibt einem doch der Hauptcharakter etwas fern. Aber man kann gespannt sein, wie das Konzept weitergeführt werden wird, denn dieser Band kann als abgeschlossenes Abenteuer gelesen werden.


Fazit:
Ein interessanter neuer Ansatz, der ein ungewöhnliches Setting erschafft. Nur bleibt einem die Heldin etwas fremd.

Black Canary 1: Schrille Töne - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Black Canary 1: Schrille Töne

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 16,99

ISBN 10:
3741600709

ISBN 13:
978-3741600708

164 Seiten

Black Canary 1: Schrille Töne bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Setting
  • Flair von Indies
  • ungewöhnlicher Ansatz
Negativ aufgefallen
  • Charakter bleibt einem fremd
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Rezension vom: 27.01.2017
Kategorie: Hefte
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