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Comic-Besprechung - Magical Girl of the End 8

Geschichten:
Magical Girl of the End 8
Autor / Zeichner: Kentaro Sato


Story:
Die Helden werden angegriffen und eines der alternativen Magical Girls offenbart eine geheime Fähigkeit welche es ihr ermöglicht gegen den mächtigen Gegner vorzugehen. Doch auch dieser ist nicht untätig und versucht einen Überlebenden auf seine Seite zu ziehen, während er selber die Gruppe infiltriert.


Meinung:
Der achte Band der apokalyptischen Horroractionsplatterserie Magical Girl of the End bezeichnet nun das Ende der ersten Staffel.  Wobei beides, „Ende“ und „Staffel“, etwas merkwürdig ist und einiges impliziert, was nicht stimmt. Zunächst einmal ist die Bezeichnung „Staffel“ bei einer Comicserie etwas unpassend. Zyklen gibt es viele, da hier mehrere thematisch ähnlich gelagerte Alben innerhalb einer Serie zusammengefasst werden. Was durchaus Sinn macht, ihnen mit einer Bezeichnung eine Art Klammer zu geben. Aber gleich Staffel? Nur weil es etwas ausufernd ist?

Zudem gibt es hier kein richtiges Ende, sondern „nur“ einen Cliffhanger. Insofern ist die Ähnlichkeit zu einem Ende einer TV-Serie durchaus gerechtfertigt, was der Begriff „Staffel“ mitschwingen lässt. Meist enden die auch nicht richtig, sondern geben zumeist noch eine Menge Möglichkeiten die Serie fortzusetzen. Was bekanntermaßen immer zu Unfrieden führt, wenn die Serie nicht fortgeführt wird.

Auch hier gibt es kein richtiges Ende. Ja, es gibt nicht einmal eine richtige Zäsur, welche den Status Quo komplett ändert. Nur die Erzählzeit wird sich verlagern. Und das reicht nicht, um einen starken Einschnitt vorzunehmen. Insofern ist das recht enttäuschend. Zudem ist der Band für ein Finale, und sei es auch nur ein zwischenzeitliches, recht lahm. Man will nun endlich einiges über die Hintergründe erfahren. Die waren zwar zu Beginn der Serie völlig egal, da sich eine richtige Handlung erst später ergab, aber zusammen mit den Charakteren sind die Antworten doch schon lange im Dunkeln gelassen worden. Aber anstatt, wie es sich bei einer Zäsur gehört, diese nun zumindest ansatzweise zu klären, wird der Leser zunehmend verwirrt. Klarheit sieht anders aus und man bleibt in den Spekulationen stecken. Erschwerend kommt hinzu, das neue Fragen aufgeworfen werden. Angesichts der gradlinigen und äußerst blutigen Action der ersten Ausgaben, wirkt das dann doch alles sehr überzogen und man fragt sich ob der Autor selber weiß, wohin die Reise gehen soll. Als ob er angesichts des Erfolges die Serie nun aufblasen musste, um sie weitzerführen zu können, aber keinerlei Konzept hat, weil man es im Nachhinein der Action aufstülpen musste. Die Spannung herrscht hier eher dadurch vor, das anscheinend ein Verräter in den Reihen der Helden ist und ob sie rechtzeitig den Drahtzieher der Angriffe aufdecken können bevor er wieder zuschlägt. Nur ist letzterer dem Leser bekannt und so ist keine Überraschung zu erwarten. Ansonsten tritt man hier ziemlich auf der Stelle und es wird viel geredet wobei es zu einigen Wiederholungen kommt und sich alles im Kreis dreht. Zu Beginn gibt es einiges an Action welche aber unübersichtlich gestaltet ist und nichts von der Kreativität und den Ideen der frühen Ausgaben aufweist.

Ausgerechnet das Zusatzkapitel, welches einen alternativen Anfang bietet, in dem geschildert wird wie der perverse Polizist in das Einkaufszentrum gelangt ist, ist das Beste an diesem Band. Es ist actionreich und bietet einen originellen Splatter der es in sich hat.

Graphisch ist das alles mehr als okay, aber die Story gibt mittlerweile nicht so viel her, um zeichnerische Ideen darzubringen. Erstaunlich ist hier einzig das das ansonsten so hohe Tempo der Serie so dermaßen raus ist.


Fazit:
Einer der schwächsten Bände der Reihe, obwohl hier eine Zäsur beabsichtigt ist. Die Story tritt auf der Stelle und viele Wiederholungen ermüden des Leser etwas. Ausgerechnet das Zusatzkapitel ist das Beste an dieser Ausgabe.


Magical Girl of the End 8 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Magical Girl of the End 8

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Tokyopop GmbH

Preis:
€ 6,95

ISBN 10:
3842017537

ISBN 13:
978-3842017535

208 Seiten

Positiv aufgefallen
  • fulminantes Zusatzkapitel
Negativ aufgefallen
  • Story tritt auf der Stelle
  • Spannung hält sich in Grenzen
  • nicht viele visuelle Ideen
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Rezension vom: 19.03.2016
Kategorie: Mangas
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