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Comic-Besprechung - Aeropostale - Legendäre Piloten 1: Henri Guillaumet

Geschichten:
Aeropostale - Legendäre Piloten 1: Henri Guillaumet
Autor: Christophe Bec, Zeichner: Patrick A. Dumas, Colorist: Diogo Saito


Story:
1926 wird Henri Guillaumet Postflieger. Egal bei welchem Wetter und bei den widrigsten Bedingungen: die Postflieger müssen immer in die Luft. Eines Tages im Jahr 1930 stürzt Guillaumet mitten in den Anden ab. Eine Rettung stellt sich als unmöglich heraus und so muss der Pilot ohne Ausrüstung einen 70 Kilometer langen Fußmarsch antreten.


Meinung:
Vielschreiber Christophe Bec lanciert hier eine Serie um real existierende Piloten die mittlerweile teilweise zur Legende geworden sein sollen. Jedenfalls behauptet das der Untertitel von Aeropostale, Legendäre Piloten. Allerdings dürften den wenigsten diese Namen wohl etwas sagen. Sie sind höchstens denjenigen Lesern bekannt, die sich mit der Fliegerei und deren Geschichte auskennen. Aber wer sonst kennt die Piloten. Der einzige der wirkliche allgemeine Berühmtheit erfuhr ist Antoine de Saint-Exupéry. Allerdings wurde der nicht als Flieger zur Berühmtheit, sondern wegen seinem Buch Der kleine Prinz. Insofern dürfte der Leserkreis recht eingeschränkt sein. Aber Fliegerserien wie Buck Danny und Mick Tanguy sind Evergreens und auf dieser Schiene begibt man sich in die Lüfte.

Im Unterschied zu den oben erwähnten Klassikern werden hier reale Ereignisse geschildert. In der Serie wird das Schicksal einiger Piloten beleuchtet welche eine außergewöhnliche Erfahrung gemacht haben. Dabei wird pro Band ein Schicksal erzählt.

Gemeinsam ist ihnen allen das sie Postflieger waren. Im Gegensatz zu Militärpiloten oder denjenigen der zivilen Luftfahrt mussten diese Piloten auch in unwirtliche Gegenden und fast jeden Tag fliegen. Egal wie das Wetter war oder welch widrigen Umstände noch hätten auftreten können wie politische Konflikte bis hin zum Krieg. Die Post muss ankommen und so war dieser Beruf gefährlicher als andere Flugeinsätze. Vor allem da die Flugzeuge nicht mit Waffen ausgestattet waren und auch nicht die Größe und den Komfort hatten wie die zivilen Maschinen. Da hier wirkliche Geschehnisse erzählt werden, gibt es nicht den bei Bec oft vorkommenden Anteil der Fantasy. Geschweige denn denjenigen von Mystery oder Krimi. Stattdessen ist es hier in Aeropostale Abenteuer pur, wenn ein Mann sich gegen eine feindliche Umwelt behaupten muss. Das ist durchaus mitreißend. Allerdings gibt es gerade in dieser Ausgabe im Grunde keinerlei Story. Der Held stürzt ab und muss zu Fuß ohne passende Ausrüstung die Anden überqueren. Das war es auch schon. Auch die Charakterisierung des Helden versandet in den Ansätzen und so fiebert man nur bedingt mit ihm mit. Man kann sich einfach nicht in ihn hineinfühlen. Hier zählt einzig das „Wie“. Wie kam er aus der Situation heraus? Da er später davon berichten konnte, ist einem schnell klar dass er das Unglück überlebt und die Folgen hatte und so hält sich die Spannung auch etwas in Grenzen. Hier ist im wahrsten Sinne des Wortes der Weg das Ziel. Wie in dem Schauplatz der Anden ist hier die Luft in der Story äußerst dünn und wirkt wie ein Schnellschuss, der mal schnell runtergeschrieben worden ist.

Was sich aber lohnt sind die Zeichnungen von Patrick A. Dumas, denn optisch ist das alles ein einziger Augenschmaus und man verliert sich geradezu in den Gebirgszügen.

Alles zusammen ist das zwar alles ganz nett und schnell herunter zu lesen, aber auch komplett belanglos.


Fazit:
Optisch ein Augenschmaus ist die Story aber extrem dünn. Dieses Abenteuercomic liest man schnell herunter und ist beeindruckt von den Zeichnungen, aber letztlich ist es auch völlig belanglos.

Aeropostale - Legendäre Piloten 1: Henri Guillaumet - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Aeropostale - Legendäre Piloten 1: Henri Guillaumet

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Splitter Verlag

Preis:
€ 14,80

ISBN 10:
3958391192

ISBN 13:
978-3958391192

56 Seiten

Aeropostale - Legendäre Piloten 1: Henri Guillaumet bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Zeichnungen
  • Abenteuer pur
Negativ aufgefallen
  • sehr dünne Story
  • spannungsarm
  • Hauptcharakter kommt einem nicht näher
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Rezension vom: 30.11.2015
Kategorie: Alben
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