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Comic-Besprechung - Calling 2: Nowhere

Geschichten:
Calling 2: Nowhere
Stray Sheep
Blue me
Everything
Nowhere
Pandora
Dein Name
Soir
Nachwort

Autor und Zeichner: Kano Miyamoto

Story:
Verkäufer Keigo hat in einer Bar Shiki kennengelernt und möchte ihn nach einer wilden, leidenschaftlichen Nacht nicht mehr missen, doch dieser entzieht sich erst einmal seinem Zugriff. Deshalb beginnt er ihn zu suchen und erfährt so, dass Shiki Mitglied einer besonderen Einheit der Polizei ist, die die Stadt vor terroristischen Übergriffen schützen soll und deshalb eigentlich keine engeren Bindungen eingehen darf, vor allem keine mit anderen Männern.

Keiga lässt allerdings nicht locker, und so kommt es, dass die beiden auch später zusammen sind und ihre Homosexualität nicht mehr länger verbergen können. Peinlich wird es, als sie einer der Ausbilder auf frischer Tat ertappt und nun offen ist, ob er die Ausbildung noch zu Ende bringen darf, oder nicht. Was aber ist Shiki wichtiger, seine Liebe oder sein Job?

Auch Asaoka hat den Sprung in die Ausbildungseinheit geschafft und bemüht sich nun, den Anforderungen gerecht zu werden. Da er sich gut mit seinem Ausbilder TJ versteht, kommen bald böse Gerüchte auf. Als einer seiner Kameraden ihn damit aufzieht, platzt dem ansonsten eher ruhigen und zurückhaltenden jungen Polizisten der Kragen und er rastet regelrecht aus.

Denn diese Andeutungen haben ihn bis ins Mark getroffen, ist doch ein Fünkchen Wahrheit in ihnen, weil er inzwischen mehr als nur Bewunderung für TJ fühlt. Er muss fürchten, entlassen zu werden und bereitet sich schon seelisch darauf vor, aber es kommt dann doch anders als er denkt.



Meinung:
Calling: Nowhere konzentriert sich diesmal nur auf die beiden Hauptgeschichten. Die Künstlerin spinnt die Liebesgeschichte zwischen Shiki und Keiga weiter, die sich als Paar ja schon gefunden haben und nun nur noch die Schwierigkeiten überwinden müssen, die ihre Beziehung mit sich bringt. Aber scheinbar sind die Regeln auf dem Papier deutlicher als sie in der Realität gehandhabt werden.

Und so kann dieses Pärchen mit gutem Beispiel voran gehen – was im Falle von Asaoka dem jungen Mann hilft, zu seinen Gefühlen zu stehen. Er ahnt nicht, dass sein Ausbilder ihn schon längst durchschaut hat, nicht zuletzt durch einen Kumpel aus der Armee, der ebenfalls einen interessierten Blick auf den jungen Mann geworfen hat.

Alles in allem dreht sich diesmal alles wieder mehr um die Beziehungen und weniger um den durchaus interessanten Hintergrund, der sicherlich auch noch Zündstoff liefern könnte. Die Künstlerin lässt sich allerdings Zeit, Asaoka mit seinem Auserwählten zusammen zu bringen und erlaubt nur ihrem etablierten Pärchen auch ein paar intime Momente.

Der Manga wäre nur Durchschnitt, wenn die Künstlerin strikt den Vorgaben des Genres folgen würde, aber auch diesmal ist ihr die Entfaltung der Figuren und ihres Charakters sowie die Einbindung in den Hintergrund wichtiger als Leidenschaft und Lust. Vor allem Asaoka steht diesmal im Mittelpunkt ihres Interesses.

Letztendlich nimmt aber das Setting doch nicht so viel Raum ein, dass auch Thriller-Fans zum Zuge kommen – die Geschichte bleibt dennoch mehr dem Boys Love Genre verhaftet als allem anderen und lässt daher nur mäßige Spannung aufkommen, Action und gefährliche Situationen sind ebenfalls Mangelware.



Fazit:
Calling: Nowhere spinnt die romantischen Boys Love Geschichten aus dem ersten Band mit vielen Gefühlen und alltäglichen Problemen weiter, garniert mit einem Schuss Erotik. Auch wenn die Künstlerin mehr oder weniger den Gegebenheiten des Genres folgt und vor allem Erwartungen erfüllt, so erlaubt sie sich doch noch die ein oder andere Variation oder Überraschung, die die Serie aus dem Durchschnitt hebt.

Calling 2: Nowhere - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Calling 2: Nowhere

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Carlsen

Preis:
€ 6,95

ISBN 13:
978-3551756435

194 Seiten

Calling 2: Nowhere bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Die solide Boys Love wird künstlerisch und inhaltlich vielen Erwartungen gerecht
  • Trotz aller Klischees bietet die Künstlerin gelegentlich auch erfrischende Variationen altbekannter Muster
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 19.08.2014
Kategorie: Mangas
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