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Comic-Besprechung - Tassilo 14: Die Stufen der Eliandysse

Geschichten:
Tassilo 14: Die Stufen der Eliandysse
Original:
Percevan 14: Les Marches d' Eliandysse
Autor: Léturgie
Zeichner: Luguy
Farben: Antoine Lecocq

Story:
Tassilo und sein treuer Knappe Alwin sind unterwegs in die Grafschaft Antrim, um dort der Hochzeit der jungen Grafentochter beizuwohnen. Doch schon bei der Ankunft stellt sich heraus, dass etwas dort ganz und gar nicht stimmt. Die beiden Reiter entkommen mit knapper Mühe und Not einer heftigen Flutwelle, die die Küste überspült. Tassilo rettet dabei noch ein Kind.

Von den dankbaren Eltern erfährt der junge Ritter zusammen mit seinem Knappen, dass Graf Reginald das Unglück über seine Leute und sein Land heraufbeschworen hat, weil er sich dazu entschied, den Pakt mit der mächtigen und wahrscheinlich auch unsterblichen Eliandysse zu brechen und sein einziges Kind nicht einem ungewissen Schicksal auszuliefern. Seither verwüsten Überschwemmungen das Land.

Als Tassilo den Grafen darauf anspricht, stößt er auf taube Ohren. Und auch später scheint es so, als ob er seine Probleme lieber vor Fremden geheim halten wolle, als sie um Hilfe zu bitten. Aus diesem Grund macht sich Tassilo nur zusammen mit Alwin auf, herauszufinden, was eigentlich los ist. Dabei erhalten sie unerwartet Unterstützung - von Isabel, die sich große Vorwürfe wegen dem Leid des Volkes macht.


Meinung:
Schon immer waren die Abenteuer von Tassilo phantastisch angehaucht, deshalb macht auch Die Stufen der Eliandysse keine Ausnahme. Schon auf den ersten Seiten wird die Gefahr deutlich, in der alle stecken, und Tassilo, ganz Ritter ohne Furcht und Tadel, gibt nicht auf, ehe er das Geheimnis kennt.

Bis es so weit ist, legen Künstler und Autor falsche Fährten. Es gibt ein Wiedersehen mit einem Volk, das sie bereits in einem früheren Abenteuer kennengelernt haben. Viel deutet darauf hin, dass sie ihre Hände im Spiel haben - doch die Wahrheit ist viel grausamer als die Helden am Anfang denken.

Die Geschichte spielt mit klassischen Mythen, die viele Franzosen aus ihrer Kindheit kennen dürften, macht aber etwas völlig neues daraus. Einige Klischees werden auf den Kopf gestellt - auch das junge Burgfräulein wird aktiv und lässt sich nicht nur von Tassilo retten.

Heraus kommt eine spannende Geschichte, bei der man nur einige wenige Dinge vorausahnen kann, ein Abenteuer, das mit Erwartungen spielt und sie anders erfüllt als man denkt. Auch der Humor kommt in Gestalt von Alwin nicht zu kurz, der diesmal auch ein Wiedersehen feiern darf.

Kurzum, der Band lässt das klassische Ritter-Abenteuer wieder aufleben, spielt aber mit den gängigen Handlungsmustern und bietet dann doch wieder viel Neues, das der Reihe frischen Wind einhaucht.


Fazit:
Im vierzehnten Band Die Stufen der Eliandysse scheint Tassilo zu der alten Form zurückgefunden zu haben. Zwar ist das Abenteuer bunt und manchmal ein wenig naiv, überzeugt aber durch seine sympathischen Figuren und liebenswerten Zeichnungen junge wie altgediente Comicfans, die ein Faible für mittelalterliche Helden und Fantasy haben.

Tassilo 14: Die Stufen der Eliandysse - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Tassilo 14: Die Stufen der Eliandysse

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Salleck Publications

Preis:
€ 11,00

ISBN 13:
978-3899084641

48 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Ein spannendes, wenn auch sehr buntes Ritterabenteuer, das immer noch überrascht
  • Sympathische Helden stellen altgediente Klischees auf den Kopf
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 29.07.2012
Kategorie: Tassilo
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