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Comic-Besprechung - Superman Sonderband 25: Kryptonit

Geschichten:
US-Superman Confidential # 1 - 4, 11
Autor: Darwyn Cooke, Zeichner: Tim Sale

Story:
In diesem Band kommt Superman erstmals mit Kryptonit in Kontakt. Es wird die Geschichte eines Kryptonit-Brockens beschrieben, der Superman von seiner Reise von Krypton bis zur Erde begleitet hat. Beim Eintritt in die Atmosphäre trennten sich die Wege der beiden "Reisenden". Kal-El landete in Smalltown und der Gesteinsbrocken in Tibet. Dort fiel er einem zwielichtigen Geschäftsmann in die Hand, der Jahre später in Metropolis ein Casino eröffnen sollte. Den Stein hat er bis zu diesem Tag immer in seinen Wohnräumen aufgestellt. So kommt es, dass Superman eines Tages plötzlich die Kraft von Kryptonit zu spüren bekommt und all seine Kräfte verliert.

Er bekommt Zweifel an seiner Unbesiegbarkeit und zieht sich immer öfter zu seinen "Eltern" zurück. Lois Lane fühlt sich dadurch vernachlässigt und geht eine flüchtige Beziehung mit Tony Gallo, dem Mann dem der Kryptonit-Brocken gehört, ein. Was führt Tony Gallo im Schilde und welche Rolle spielt Lex Luthor plötzlich? Welches Geheimnis verbirgt sich in dem Kryptonit-Gestein und wie lange guckt sich Superman das Techtelmechtel zwischen Lois und Tony an? All diese Fragen werden auf den 148 Seiten beantwortet. 

Meinung:
Mit dieser Storyline wagt das Duo Cooke und Sale einen Blick in die Vergangenheit von Superman. Dabei greifen sie noch einmal die Sache mit dem Kryptonit auf und zeigen sogar zum wiederholten Male die Flucht von Krypton. Das Klein-Superman dabei aber von einem kryptonischen Historiker-Wesen in einem Gesteinsbrocken begleitet wird, ist neu und bietet genug Potenzial um diese Geschichte sehr spannend zu gestalten. Denn Darwyn Cooke offenbart dem Leser erst im letzten Augenblick was es mit dem außerirdischen Wesen auf sich hat.

Auch die oft eingebrachten Besuche bei den Kents in Smallville zeigen Superman von einer anderen Seite. Hier ist er nicht der unnahbare Superheld, sondern hier ist er Clark, der bei seinen Eltern Ratschläge erbittet. Diese Augenblicke machen aus Clark Kent einen jungen Mann, der mit all den Kräften nicht so richtig umgehen kann. Er spielt hier nicht den Großstadt-Yuppie, sondern schlüpft von einen Moment zum anderen sofort in die Rolle des kleinbürgerlichen Sohnemanns.

Und genau dieser Punkt ist es auch, der ihn bei Lois Lane so unattraktiv macht. In dieser Phase interessiert sie sich nur für Superman und weiß noch garnicht wer Superman wirklich ist. Clark ist für sie nur ein liebenswerter Arbeitskollege, mehr aber auch nicht.

Cooke und Sale bieten dem Leser hier also eine außergewöhnliche Geschichte aus den Anfangstagen von Superman. Die Geschichte hat etwas detektivisches und un-superheldenhaftes. Denn Clark, Lois und Jimmy sollen den Casino-Inhaber Tony Gallo beschatten. Doch genau dieser Gallo scheint mächtig viel Dreck am Stecken zu haben, was wiederum Lex Luthor auf den Plan ruft. Somit sind alle wichtigen Personen aus dem Superman-Universum vereint, und die Story springt von einem wichtigen Ereignis zum Nächsten.

Leider sind die Zeichnungen aber nicht ansatzweise so gut wie die Story. Denn Tim Sale arbeitet viel mit Gestiken und Gesichtsausdrücken. Dabei bleiben aber die Hintergründe und die Umwelt auf der Strecke. Zu oft wird einfach nur die Person gezeigt, ohne viele Schnörkel. Außerdem sind die Konturen, gerade im Kopfbereich, doch ziemlich oft etwas unrealistisch. So richtig hochkarätig wirkt dies nicht. Dazu kommt noch das die Farben fast vollständig im matten Bereich angeordnet sind, was für einen Comic wie Superman doch auch ungewöhnlich ist. Bei Batman, einem klassischen Detektiv-Comic, dürfte diese Farbgebung angebracht sein, bei Superman ist es dies aber eher nicht. Wobei noch auf die oben getätigte Aussage, das dieser Comic auch etwas detektivisches hat, zurück zu kommen ist. Denn dann passt die Auswahl der ruhigen Farben doch ins Konzept.

Fazit:
Pünktlich zum 70. Geburtstag von Superman bietet Panini dem Leser einen Comic, der auf die Anfänge zurück blickt. Dabei werden ein paar wichtige Details zur Superman-Biografie zusammen getragen. Die Story hat Biss und bleibt durchweg spannend, wobei es hier verhältnismäßig wenig Superhelden-Action gibt. Die zwischenmenschliche Ebene steht im Mittelpunkt. Die grafische Umsetzung dieser Handlung kann nicht so recht überzeugen. Etwas sauberer und abgerundeter und der Comic hätte eine uneingeschränkte Empfehlung verdient. 

Superman Sonderband 25: Kryptonit - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Superman Sonderband 25: Kryptonit

Autor der Besprechung:
Christian Recklies

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 16,95

148 Seiten

Positiv aufgefallen
  • sehr guter Rückblick auf Clarks erste Jahre als Superman
Negativ aufgefallen
  • schwache Zeichnungen
  • wenig Bonusmaterial
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
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Rezension vom: 17.04.2009
Kategorie: Superman
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