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Comic-Besprechung - Oh! My Goddess 35

Geschichten:
Fotografisches Gedächtnis
Autor: Kosuke Fujishima, Zeichner: Kosuke Fujishima

Story:
Sentaro möchte Skuld ein letztes Mal eine bestimmte Übung, den 540er, auf der Halfpipe zeigen. Er schafft es dieses Mal, wie es scheint mit ein wenig magischer Hilfe von Skuld. Dann müssen sie Abschied nehmen, denn die Zeit ist gekommen und Sentaro zieht in eine andere Präfektur. Später begleitet Belldandy Keiichi zur Uni. Einige ihrer Fans warten schon sehnsüchtig auf sie mit Geschenken wie einem geschnitzten Bär, einer Box mit italienischer Musik und chinesischem Rettich, doch die liebreizende Göttin erklärt, dass sie diese Präsente nicht annehmen kann. Kurze Zeit später macht Keiichi einige Fotos von seiner Göttin beim Blumen pflücken. Dann tauchen Otaki und Tamiya auf und haben ein Geschenk für Keiichi, eine Rolleiflex, sogar eine Wide Rollei. Der junge Student freut sich total darüber. Doch die Kamera ist gar kein Geschenk - die Freaks vom Motorclub meinten damit die Möglichkeit für Keiichi, diese alte Kamera zu reparieren. Doch der Fotoapparat scheint verhext zu sein ...


Meinung:
Die Story mit dem beseelten Fotoapparat nimmt den größten Teil dieses kleinen Jubi-Bandes ein - und wieder einmal greift Mangaka Fujishima auf ein von einem Geist belebten Gegenstand als Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Dies hat er schon öfter getan und es nutzt sich als erzählerisches Element bei zu oftmaligem Gebrauch schon ab. So hat "Fotografisches Gedächtnis" durchaus seine schönen Momente, kann aber nicht wirklich überzeugen ... da hat Technikfreak Fujishima schon viel schönere Storys erzählt.
Auch der Skuld/Sentaro-Plot kann mit seiner Auflösung nicht wirklich überzeugen. Das Sentaro nicht gewusst haben soll, wohin er umzieht, ist nicht wirklich nachvollziehbar. Der Ausklang dieser Geschichte ist übereilt und statt des Schlussgags auf der letzten Seite wäre ein Cliffhanger besser gewesen, um die Trennung der beiden später in einer neuen Story wieder aufzugreifen. So wäre auch der Leser der Serie mit der Frage, ob sich die beiden wiedersehen, zurückgelassen worden. Was neugierig auf weitere Abenteuer der Göttinnen-WG gemacht hätte.
So sehr Fujishima beim Storytelling schwächelt ,so sehr kann er aber überzeugen mit seinem Artwork; vor allem die hübschen Göttinnen zeichnet er mit hübschen Details und dabei gelingt es dem Mangaka, Belldandy, Urd und Skuld und auch alle anderen Charas individuell darzustellen. Auch technisch bleibt der japanische Künstler am Ball, wie man an den Details der Rolleiflex sehen kann.


Fazit:
Nach fünfunddreißig Bänden macht sich auch bei Fujishima mehr und mehr bemerkbar, dass dem Mangaka nicht mehr viel Neues einfällt - irgendwie hat es alle Konstellationen und Plots in abgewandelten Formen schon einmal gegeben in der Reihe. Ein durchschnittlicher Manga, der eher mit seinem gewohnt schönen Artwork gefällt.


Oh! My Goddess 35 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Oh! My Goddess 35

Autor der Besprechung:
Kuno Liesegang

Verlag:
Egmont Manga

Preis:
€ 5,00 (D) / 5,20 (A) / 9,80 sFr

ISBN 13:
978-3-7704-6904-8

160 Seiten

Positiv aufgefallen
  • wie immer schönes Artwork und Charadesign
Negativ aufgefallen
  • schwache Stories, sei es beim Hauptplot oder im Abschluß
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(1 Stimme)
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Rezension vom: 28.09.2008
Kategorie: Oh! My Goddess
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