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Comic-Besprechung - XIII 27 – Memory reloaded

Geschichten:

Text Yves Sente 
Zeichnungen: Iouri Jigounov



Story:

Jason Mac Lane, alias XIII, hat die Mayflower Foundation infiltriert, eine ultrakonservative Organisation, die plant, die Präsidentschaft der Vereinigten Staaten zu übernehmen. Er will den Auftrag der Stiftung ausführen, um seine Freunde zu retten: Er soll den Papst bei einem offiziellen Besuch erschießen! Aus einer Entfernung von 2132 Metern traf sein Geschoss den Heiligen Vater in den Arm. Bei den Beamten herrscht Panik. Der Präsident und die Regierungsmitglieder flüchteten in das Kapitol, als das Dach des Gebäudes auf sie einstürzte. Wenige Minuten später schossen drei islamistische Terroristen aus einem Rammbock in die Menge. Dann werfen insektengroße Minidrohnen tödliches Gas auf die Trümmer des Kapitols.



Meinung:

Zunächst das Wichtigste: Unter dem letzten Panel des Albums steht das kleine Wort „Ende“. Nichts mit „Fortsetzung folgt“ oder „Weiter geht es im Band 28“. Einfach Ende. Das wäre natürlich sehr schade. Einerseits. Andererseits ist der aktuelle Band ein guter Beleg dafür, dass die Serie tatsächlich zu einem Ende kommen muss. 
Es tut mir leid, aber dieses Album ist eine schwache Kopie dieses fabelhaften Amnesiealbums, das vor langer Zeit von Vance und Van Hamme geschaffen wurde und das mich so viele Jahre lang begleitet hat. Vorbei ist es mit dem Szenario, das faszinierend, unendlich komplex und doch immer kohärent ist. Bei Sente verwandelt sich der Protagonist in einen Superhelden, jede Seite ist eine Mischung aus Katastrophenfilm und großem Show-Actionfilm mit vielen Stunts. Es reihen sich unwahrscheinliche Wendungen aneinander, so dass die Geschichte und ihre Personen an Glaubwürdigkeit verlieren. Die Figuren innerhalb der Geschichte durchlaufen so viele irrsinnige Wendungen, dass es grotesk wird. Beispielsweise wandelt sich die rücksichtslose Julianne geradezu in ein wohlwollendes Wesen.
Über allem schwebt dabei die meiner Meinung nach Einfallslose Wiederholung des ursprünglichen Szenarios. Dabei hat Sentes Wiederbelebung mit der Mayflower-Geschichte gar nicht so schlecht begonnen. Die Rahmenbedingungen schienen einen absolut spannenden Plot zu garantieren, mit der Hauptzutat, der rechtsgerichteten Verschwörung. Und auch das Cover des neuen Bandes sah diesbezüglich verheißungsvoll aus. 
Man kann das ganze natürlich auch positiv ausdrücken. Sente liefert uns ein solide spannendes Album – denn gelangweilt habe ich mich auf keiner Seite – das ohne große Überraschungen auskommt. Nachdem ich es zugeklappt hatte, blieb ich ratlos zurück. Was anfangen mit so einem Band. Ich fühlte mich ein bisschen an den x-ten Film der „Die hard“-Reihe erinnert. Keine Fortsetzung bringt wirklich neue Aspekte, aber dennoch können die Filme als unterhaltend angesehen werden. Nur wenn das Licht im Kino wieder angeht bzw. der Abspann über den Fernseher flimmert, kann man sich kaum an die einzelnen Szenen erinnern und hat dennoch bis zum Ende durchgeschaut.



Fazit:

Ein Album, das die Serie nun hoffentlich zum Ende gebracht hat. Unterhaltung, ohne nachhaltig zu wirken. Ich gebe fünf von zehn weiße Kaputzen



XIII 27 – Memory reloaded - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

XIII 27 – Memory reloaded

Autor der Besprechung:
Bernd Hinrichs

Verlag:
Carlsen

Preis:
€ 12

ISBN 13:
978-3-551-75339-7

48 Seiten

Positiv aufgefallen
  • durchaus Unterhaltend
Negativ aufgefallen
  • Unwahrscheinliche Wendungen
  • Grotesk
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Rezension vom: 12.10.2021
Kategorie: Alben
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