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Comic-Besprechung - Justice League: Rebirth Special

Geschichten:
Justice League: Rebirth Special (Justice League: Rebirth)
Autor, Zeichner: Bryan Hitch, Inker: Scott Hanna, Daniel Henriques, Colorist: Alex Sinclair, Übersetzung: Christian Heiss

Story:

Kann die Justice League dem neuen Superman trauen? Sie müssen diese Frage schnell klären, denn eine große, fremdartige Kreatur greift aus heiterem Himmel an. Und das Wesen lässt sich anscheinend so leicht nicht besiegen.



Meinung:

Wie so viele andere DC-Serien, so wurde auch die "Justice League" im Rahmen von "Rebirth" neugestartet. Wobei Autor und Zeichner des entsprechenden Heftes immer noch derselbe war, der auch die vorherige "Justice League of America"-Serie geschrieben und gezeichnet hatte. Erneut konnte also Bryan Hitch seine Multitaskingfähigkeit unter Beweis stellen.

Ein fremdes Wesen greift New York an. Die Justice League hat alle Hände voll damit zu tun, die Auswirkungen des Angriffs zu begrenzen. Sie wissen nicht, wie sie weiter vorgehen sollen. Genauso wenig, ob sie dem neuen Superman vertrauen sollen, der ihren Mann aus Stahl ersetzt hat. Doch ausgerechnet er könnt ihre letzte Rettung sein.

Wie auch bei den anderen "Rebirth"-Ausgaben fällt auch dieses Mal die Begeisterung über das Gebotene eher zurückhaltend aus. Bryan Hitch versucht auf wenigen Seiten sowohl eine epische Story zu erzählen, als auch persönliche Momente einzubauen. Mit dem Ergebnis, dass letztere wie ein Fremdkörper wirken.

Dabei kleckert der Autor und Künstler nicht, sondern klotzt. Der Gegner, gegen den DC Vorzeigeteam antritt, ist wesentlich größer, als das größte Haus von New York. Er ist so lang wie Manhattan Island. Ein Feind, gegen den die stärksten Mitglieder der Justice League wie Zwerge aussehen.

Jedenfalls ist das, was man im Laufe des Heftes immer wieder vorgesetzt wird. Wie Helden wie Wonder Woman oder Aquaman mit ihren besonderen Fähigkeiten gegenüber dieser Kreatur schier kapitulieren müssen. Sie werden überwältigt, sind hilflos. Eine Situation, die der Autor und Künstler deutlich darstellt.

Trotzdem lässt einen das Gelesene kalt. Die Gefahr ist da, ja. Aber der Gegner bleibt bis auf wenige Ausnahmen stumm. Und selbst als man seine Gedanken erfährt, wird dies eher nebensächlich abgehandelt. Denn im Vordergrund steht dann das Misstrauen gegenüber dem neuen Superman.

Das fällt schwer, nachzuvollziehen. Denn in den anderen Reihen des DC-Universums wurde der Mann aus Stahl längst akzeptiert und aufgenommen. Woher dann dieses aufgesetzt wirkende Misstrauen, dass unter anderem auch von Batman vokalisiert wird?

Wobei die Aktionen von Superman die Lage nicht besser machen. Zunächst ziert sich der Mann aus Stahl, bleibt zu Hause, genießt das Familienidyll und ringt ein klein wenig mit sich, ob er eingreifen soll oder nicht. Diese Untätigkeit wird allerdings nicht glaubwürdig begründet. Sie wirkt unglaubwürdig, wenn man bedenkt, dass für Superman immer das Retten von Leben im Vordergrund gestanden hat.

Leider sind die Zeichnungen von Bryan Htich auch nicht so das wahre. Früher war er ein großartiger Künstler, dessen Zeichnungen bei Serien wie "Authority" oder "Ultimates" für Furore sorgten. Doch diese Zeit ist vorbei und er hat abgebaut. Viele Emotionen wirken künstlich oder übertrieben dargestellt. Er konnte das früher mal besser.

Unterm Strich kann man nur sagen, dass diese "Rebirth"-Ausgabe nur ein "Gähn" hervorrufen kann.



Fazit:

Die "Justice League: Rebirth"-Ausgabe kann leider nicht überzeugen. So gut Bryan Hitch einem auch die enorme und epische Bedrohung näherbringt, so hilflos wirken die Bemühungen, die Helden zu charakterisieren. Das Misstrauen der Justice League gegenüber Superman wirkt mindestens ebenso unglaubwürdig, wie die Tatsache, dass der Mann aus Stahl angesichts des Bedrohungsausmaßes nicht eingreift. Auch die Zeichnungen des Autors können nicht überzeugen, da vor allem die Emotionen gekünstelt bzw. Übertrieben wirken.



Justice League: Rebirth Special - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Justice League: Rebirth Special

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Panini

Preis:
€ 2,99

36 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Epische Bedrohung...
Negativ aufgefallen
  • ...Flaue Charakterisierungen
  • Woher das Misstrauen der Justice League gegenüber Superman?
  • Argumentation, wieso sich Superman zurück hält, wirkt nicht glaubwürdig.
  • Schwache Zeichnungen von Bryan Hitch
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
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Rezension vom: 14.10.2017
Kategorie: JLA
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