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Comic-Besprechung - Perry Rhodan Comic 2: Die Kartografen der Unendlichkeit 2

Geschichten:
Perry Rhodan 1: Die Kartografen der Unendlichkeit 1:
Autor: Kai Hirdt, Zeichner: Marco Castiello, Kolorierung: Michael Atiyen

Story:

In dem Bemühen, den Skra'bji zu helfen, beschließt Perry Rhodan sich direkt einzumischen. Er stellt ein Team zusammen und besucht die Heimatwelt dieser Spezies. Und entdeckt, dass sie dort vollkommen unterdrückt werden.



Meinung:

Der Auftakt der "Perry Rhodan"-Comicserie war gut, aber auch verbesserungsdürftig. Und umso gespannter war man als Fan der Materie auf die Fortsetzung, die mittlerweile vorliegt. Nummer Drei der Serie, nach der erstmal geguckt wird, wie es weitergehen wird, erscheint zum Zeitpunkt, an dem diese Rezension geschrieben worden ist. Das Kreativteam bestehend aus Kai Hirdt, Marco Castiello und Michael Atiyeh ist gleich geblieben.

Perry Rhodan ist mit der SOL in einer fremden Galaxie gestrandet. Auf dem Weg zurück nach Hause begegnet er einer Raumstation, die ihm dabei vielleicht helfen könnte. Doch die Bewohner, die Skra'bji wurden unterdrückt und vernichtet. Er konnte nur ein einziges Mitglied dieser Spezies retten.

Jetzt macht er sich auf den Weg zu der Heimatwelt dieser Insektioiden Spezies. Allerdings ist es klar, dass es nicht alles so einfach wird, wie er es sich vorstellt. Denn einst haben die Skra'bji geholfen, eine feindliche Rasse aus einem anderen Universum aufzuhalten. Doch seitdem ist zu viel Zeit vergangen und es gibt eine Bewegung, die die Macht dem Volk zurückgeben möchte. Und diese ist bereit, notfalls die Insektoiden auszulöschen.

Was ist das Interessanteste an "Die Kartografen der Unendlichkeit Teil 2"? Die Story? Nein. Die ist zwar gut, aber nicht der eigentliche Grund, weshalb dieses Heft so hervorsticht. Es sind vielmehr die redaktionellen Anhänge. Das Interview mit Kai Hirdt, wo man mehr über die Hintergründe erfährt, wie so eine Geschichte entsteht. (Und nebenbei auch noch als Info mitkriegt, das Icho Tolot in dem Comic nicht dreieinhalb Meter sondern "nur" zweieinhalb Meter groß ist) Und Kurzbiografien von Gucky und Icho Tolot. Die sind wirklich kurz geraten und auf das allernötigste reduziert. Aber es reicht aus, um dem Leser, der nicht mit der Romanreihe vertraut ist, Wissen zu vermitteln.

Gleichzeitig lernt man in dieser Geschichte eine Figur kennen, die Altfans bekannt vorkommen dürfte. Dalaimoc Rorvic war gemeinsam mit Tatcher a Hainu eine stete Quelle der Belustigung in der Zeit, in der Teil der Reihe war. Dieses Mal tritt er alleine, ohne seinen Parter in Crime auf. Und Kai Hirdt interpretiert seine Mutantenfähigkeiten auf eine interessante Art und Weise. Klar, es handelt sich um eine Fähigkeit, die der Charakter auch in den Romanserien besitzt. Doch da kam sie mehr am Rande vor.

Ist das ein Fehler? Nein, ist es nicht. Es spricht für Kai Hirdt, dass er sich eben nicht sklavisch an die Vorlage hält, sondern sie frei interpretiert. Und das tut der Story nur gut.

Allerdings stellt sich hier die Frage, wie sie innerhalb noch einer kommenden Ausgabe zu einem glaubwürdigen Abschluss gebracht werden soll. Es erscheint unmöglich, denn einerseits entwickelt sich die Story nicht wirklich rasant fort. Und andererseits führt Kai Hirdt Elemente ein, die noch wichtig erscheinen. Der Plot um die Feinde aus einem anderen Universum erscheint vielversprechend und scheint ebenso mit der Entwicklung der Skra'bji im Zusammenhang zu stehen. Doch wie will er die Verbindung erstellen und konsequent weiterentwickeln, wenn er nur noch ein Heft zur Verfügung hat und darüber hinaus die Charaktere nicht vergessen darf.

Die werden immerhin gut dargestellt. Daliamoc Rorvic sorgt für neue Dynamik in der Gruppe. Und auch Belayn kann glänzen, in dem sie einen Plan entwirft, der der Gruppe hilft. Hier hat man eine Figur, die hoffentlich in eventuell noch kommenden Ausgaben weiterhin auftreten wird.

Bei den Illustrationen von Marco Castiello hat man den Eindruck, dass er gegen Ende hin immer mehr unter Zeitdruck war. Ab ungefähr der Hälfte des Heftes wirken sie zunehmend hingeschludert und können nicht überzeugen. Details werden eingespart oder allerhöchstens noch angedeutet. Mal sehen, wie es in der nächsten Ausgabe aussehen wird.

Deshalb wird das Heft zum "Reinschauen" empfohlen.



Fazit:

Teil zwei der neuen "Perry Rhodan"-Comicsserie bietet jede Menge interessante Hintergrundinformationen, so dass das Heft nicht nur für Altfans interessant sein dürfte. Kai Hirdt schreibt dabei eine abwechslungsreiche Geschichte und interpretiert dabei die Mythologie der Vorlage auf eine erfrischend eigene Art und Weise. Sorgen macht nur, ob und wie er die Story angesichts der vielen Storyelemente zu einem glaubwürdigen Ende bringen kann und wird. Die Illustrationen von Marco Castiello bauen dabei gegen Ende hin immer mehr ab. Hatte er Schwierigkeiten, die Deadline zu halten?



Perry Rhodan Comic 2: Die Kartografen der Unendlichkeit 2 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Perry Rhodan Comic 2: Die Kartografen der Unendlichkeit 2

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Cross Cult

Preis:
€ 5,99

44 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Abwechslungsreiche Geschichte
  • Kai Hirdt interpretiert die Vorlage sehr frei
  • Hintergrundinformationen
Negativ aufgefallen
  • Zeichnungen von Marco Castiello bauen ab
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(1 Stimme)
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Rezension vom: 07.04.2016
Kategorie: Perry Rhodan
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