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Comic-Besprechung - Olympos 1

Geschichten:
Olympos 1
Autor und Zeichner:
Aki

Story:
Ganymed, Prinz von Troja, gilt als der „Schönste der Sterblichen“, bis er dem Lichtgott Apollo ins Auge fällt und von diesem kurzerhand auf den Olymp entführt wird. Dort sperrt er ihn in einen wunderschönen aber verschlossenen Garten ein, um ihn ganz für sich zu haben. In diesem goldenen Käfig ohne Anfang und Ende bleibt er für eine unendliche Zeit. Da keine Flucht möglich ist, beginnt der schöne Prinz schließlich jede Hoffnung zu verlieren und nicht mehr daran zu glauben, dass seine Qual je enden wird.

Eines Tages taucht ein Fremder bei ihm auf und behauptet, Apollo selbst habe ihn geschickt. Er solle ihn aus dem Garten befreien – im Gegenzug würde der Gott seinen größten Wunsch erfüllen. Aber Ganymed lacht ihn nur aus und weigert sich, sich helfen zu lassen. Denn er glaubt nicht, dass die schönen Worte wahr sind und er endlich wieder frei sein könnte. Damit ihn der junge Mensch versteht, warum er so denkt, beginnt er ihm seine Geschichte zu erzählen und zu erklären, warum Unsterblichkeit eher ein Fluch als ein Segen ist.



Meinung:
Anders als viele andere Autoren bedient sich Aki nicht nur einiger weniger Versatzstücke aus der griechischen Mythologie, sondern hält sich erstaunt nah an die tatsächliche Sage über den Gefangenen der Götter. Ganz nebenbei flechtet die Künstlerin auch noch weitere Geschichten um die Bewohner des Olymp mit ein und zeigt damit, dass vielleicht viel mehr hinter allem steckt, als man denkt.

Mit feinem Strich und liebevoller Detailtreue werden die Figuren und Hintergründe in Szene gesetzt, so dass es viel zu entdecken gibt. Tatsächlich gibt es auch leichte Anspielungen au Boys Love, die aber zumindest in diesem Teil der Geschichte noch nicht sonderlich konkretisiert werden. Denn im Grunde geht es eigentlich nur um das Schicksal der Hauptfigur Ganymed, dem einst vielleicht ein sehnlicher Wunsch erfüllt wurde, der aber nun seine Wahl verflucht.

Die Handlung verläuft eher ruhig, was auch dazu führt, dass die Story insgesamt nur eine moderate Spannung aufweist.  Andererseits kommt es auch nicht darauf an, wie vorhersehbar das ganze ist, denn in erster Linie stimmt die Atmosphäre, fesselt das Schicksal Ganymeds durch die vielen kleinen magischen und mystischen Momente, die sorgfältig zelebriert werden.

Dazu kommen genügend Andeutungen, dass hinter allem vielleicht noch mehr steckt als jetzt ersichtlich ist, dass das Intrigenspiel der Götter auch den jungen „Retter“ miteinbeziehen könnte – was zumindest neugierig auf die Fortsetung macht.



Fazit:
Olympos ist ein liebevoll gestalteter Mangas, der vor allem durch die intensive mythische Atmosphäre und den tragischen Zauber um den zentralen Charakter lebt. Fantasy-Fans werden ein recht exakt wiedergegebenes Abenteuer genießen können, in dem kleine Details neugierig machen und für Spannung sorgen, nicht aber vordergründige Action.

Olympos 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Olympos 1

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Egmont Manga

Preis:
€ 7,50

ISBN 13:
978-3770482740

194 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Hinter der Geschichte steckt mehr als man zunächst denkt
  • Atmsophäre entsteht durch die feinen und detailreichen Zeichnungen
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 18.02.2015
Kategorie: Olympos
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