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Comic-Besprechung - Witchblade Rebirth 3: Das totale Verderben

Geschichten:
Witchblade Rebirth 3: Das totale Verderben (Witchblade 165-169; Witchblade: Day of the Outlaws)

Autor: Tim Seeley, Joshua Hale Fialkov (Der Tag der Outlaws)
Zeichner: Diego Bernard, Nelson Blake II (Der Tag der Outlaws, Die Rückkehr)
Inker: Nelson Blake II, Fred Benes, Allison Rodrigues
Colorist: Betsy Gonia, Bill William Farmer, Fahriza Kamaputra, Jessica Kholinne, Beny Maulana, Arif Prianto, Dave McCaig (Der Tag der Outlaws)

Story:
Nach der Auseinandersetzung wegen der Artifacts muss sich die Trägerin der Witchblade, Sara Pezzini, erst einmal etwas sammeln und reist in ihre Heimatstadt New York. Und diese Ruhe hat sie auch dringend nötig, denn ein geheimnisvoller Auftraggeber setzt Sara auf den Senator an, mit dem sie schon einmal zu tun hatte. Dieser wird von einem Dämon beschützt und Sara braucht dringend Unterstützung.


Meinung:
Die Saga um Sara Pezzini, die Trägerin der Witchblade, geht in die nächste Runde, was nicht nur Fans erfreuen dürfte. Schließlich waren die bisherigen zwei Teile der Rebirth-Reihe auch für Neueinsteiger mehr als geeignet, da der Charakter zu neuen Ufern geführt worden war. Mit dem inhaltlichen Bruch, Sara ist keine Polizistin in New York mehr, sondern eine Privatdetektivin in Chicago, wurden gleichzeitig einige inhaltliche Altlasten über Bord geworfen. Somit ist die Rebirth-Reihe durchaus wörtlich zu verstehen. Ein Wehmutstropfen taucht aber auch auf, da Tim Seeley mit diesem dritten Band eine Trilogie beendet, dann seinen Handlungsbogen abschließt und die Serie verlassen hat.

So erstaunt es nicht gerade, dass viele Handlungsfäden jetzt verknüpft werden und Figuren auftauchen, die schon einmal vorkamen. Alte Konflikte werden wieder aufgetaut und Gefallen eingefordert. So werden nicht nur lose Stränge miteinander verknotet, sondern manch andere Verbindungen werden aufgelöst um neu miteinander verflochten zu werden. Zum Beispiel werden nun Gegner zu Verbündeten. Insofern wird es manchem Leser schwer fallen den Ereignissen zu folgen, wenn er die ersten zwei Teile von Rebirth nicht sein eigen nennt.

Alles hier ist actionreich, spannend und in manchen Teilen auch sehr dramatisch, wobei es schon fast sträflich ist, das ein Verlust fast nebenher passiert. Ja, es geschieht so beiläufig, das man es zunächst gar nicht richtig bemerkt. Erst bei einer kleinen Beerdigung wird man dessen wirklich gewahr. Einer der schönsten Charaktere der neuen Serie geht also dahin, was man dem Autor zu recht übel nehmen kann. Vielleicht konnte er mit der Figur aber auch nichts mehr anfangen.

Leider sind hier Storysprünge und Logiklöcher häufiger zu finden. Zum einen liegt es daran, dass dieser Erzählbogen neben den vorherigen Ereignissen in Witchblade auch noch mit denen in Artifacts verbunden wird. Zwar ist es recht schön zu sehen, das die psychologischen Auswirkungen auf Sara hier betrachtet werden, aber für diejenigen, welche die andere Serie nicht kennen, bleibt hier so manches unverständlich. Was insbesondere in Anbetracht der Sprünge und Lücken negativ ins Gewicht fällt. So fragt man sich an einer Stelle wo auf einmal die sogenannten Helden herkommen, die bislang eher als Schurken geführt wurden und nun versuchen die Witchblade zu retten, obwohl sie diese vorher erbeuten oder zerstören wollten? Fehlt da ein Heft oder eine Zusammenfassung? Leider nicht. Leider, da man sonst irgendwie die Fragmente wieder hätte zusammenführen können.

Insofern ist Seeleys Abschlussrun zwar eine sehr gute Unterhaltung und er führt einige seiner eingeführten Handlungsstränge und Motive zu Ende, verheddert sich aber etwas, als ob die Konzeption noch schnell zusammengestrichen worden war. Er stolpert, weil er überhastet rennt.

Am Ende gibt es noch einen netten One-Shot mit einer Witchbladeträgerin im Wilden Westen, der aber eigentlich nicht sonderlich nennenswert ist. Die Witchbladeträgerin hatte halt auch damals schon mit Unverständnis und Ignoranz zu kämpfen und fühlte sich zu dem Träger der Darkness hingezogen. So what?
Die detaillierten Zeichnungen sind ausnahmslos gelungen und können manchmal mit der gewählten Perspektive sogar überraschen.

Fazit:
Trotz einiger inhaltlicher Sprünge die auch auf Kosten der Logik gehen, ist dieser Abschluss von Tim Seeleys Run an der Witchblade sehr lohnenswert. Insbesondere für Fans ist das Teil unverzichtbar, da manche Fäden und Handlungsbögen aufgelöst werden. Spannend und actionreich und teilweise auch recht dramatisch.

Witchblade Rebirth 3: Das totale Verderben - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Witchblade Rebirth 3: Das totale Verderben

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 16,99

ISBN 13:
4198354116990

132 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Action, Spannung, Dramatik
  • Zeichnungen
  • psychologische Folgen werden betrachtet
  • Abschluß Handlungsbögen
Negativ aufgefallen
  • einige inhaltliche Sprünge
  • manches nicht logisch
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(1 Stimme)
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Rezension vom: 13.05.2014
Kategorie: Witchblade
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