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Comic-Besprechung - X-Men 127Geschichten:Fluch der Mutanten, Teil 1
Fluch der Mutanten, Teil 2
From Husk Till Dawn
Disco- Tanz der Vampire
Blutige Küsse
Kollision, Teil 1
Story: Ein sonniger Tag in San Francisco. Pixie und Jubilee wollten eigentlich nur ein entspanntes Schwätzchen in einem Straßencafé halten, da explodiert ein seltsam gekleideter Hüne direkt neben der Asiatin. Äußerlich trägt sie keine Verletzungen davon, doch wie sich herausstellt, war der Angreifer ein waschechter Vampir. Jubilee und andere Passanten wurden durch das freigesetzte Vampirblut mit einem Virus infiziert und werden so selbst ohne Biss allmählich zu Vampiren! Die Seuche breitet sich mit rasender Geschwindigkeit in der Stadt aus, da die Vampirclans sich unter neuer Führung zusammengeschlossen haben und erstmals gemeinsam an der Weltherrschaft werkeln. Die X-Men scheinen machtlos. Doch vielleicht braucht es einen Teufel, um den Beelzebub auszutreiben...? Derweil begleitet Rogue und Magneto den jungen Indra mit einigen anderen Schülern nach Mumbai. Doch wie immer, wenn die Mutanten einfach mal nur ein paar Tage entspannen wollen, kommt es wie es kommen muss: Es gibt gewaltigen Ärger. Meinung: X-Men gegen Vampire! Juchhu! Wie, was- jubelt keiner mit? Tatsächlich ist ein Crossover zwischen den X-Men und Marvels Vampirwelt wohl so ziemlich das Letzte, worauf die Comicwelt gewartet hat. Belassen wir es bei einem: Warum auch nicht, kann man ja mal machen. Zumindest tritt nach langer Zeit wieder Jubilee ins Rampenlicht. Die ehemalige Schülerin Wolverines gehört zu den prominentesten Opfern von M-Day, dem Tag, an dem Millionen von Mutanten ihre Kräfte verloren. Und wo Vampire sind, kann auch Blade nicht weit sein. Mit dämlicher Frisur, markantem Schnauzbart und obligatorischer Sonnebrille darf der coolste Vampirjäger unter dem Mond kurz sein Schwert an der Seite der X-Men schwingen. Nett ist auch die Anspielung darauf, dass Storm in der Tat einmal von Dracula angeknabbert wurde, anno 1982 in Uncanny X-Men 159. Er wollte sie zu seiner Braut machen, sie konnte sich aber dank ihrer starken Willenskraft knapp seinem unheilvollen Einfluss entziehen. Die Zeichnungen von Paco Medina sind gut, kranken aber etwas daran, dass die Charaktere selbst in Bewegung aussehen, als würden sie für eine imaginäre Kamera posen. Besonders augenfällig wird dies bei den Frauen, denn die scheinen fast nur die eine typische Superheldinnen- Körperhaltung zu kennen: Po raus, Bauch rein, Brust raus und möglichst das Rückgrat bis zum Anschlag durchdrücken. Passend zur Hauptstory packt Panini drei lesenswerte Kurzgeschichten ins Heft. Einmal muss sich Husk gegen aufdringliche Blutsauger verteidigen, dann trifft Martha Johansson, das schwebende Gehirn, in der Gestalt von Rogue auf eine verflossene Liebe. Das Highlight ist sicherlich Dazzlers anspielungsreiche Begegnung mit discotanzenden Vampiren, die mode- und frisurtechnisch in der Zeit stehen geblieben sind. Deren Anführerin trägt deutlich die Züge von Blaxploitation- Ikone Pam Grier. Die Schauspielern dürfte einem größeren Publikum hauptsächlich als Jackie Brown aus Quentin Tarantinos gleichnamigem Film von 1997 bekannt sein. Ein anderer Untoter erinnert wiederum frappierend an einen gewissen Edward… Während die X-Men in San Francisco kämpfen, verschlägt es Rogue und Co. nach Indien. Noch ist offen, in welche Richtung sich die recht spannende Story entwickeln wird. Etwas mehr Liebe zum Lokalkolorit hätte der Atmosphäre jedoch spürbar gut getan. Als cooles Extra liegt ein fast einen Meter langes Poster bei. Es zeigt Adi Granovs Cover zu X-Men 1, das auch die Vorderseite dieses Heftes ziert. Der Zeichner inszeniert die Charaktere wie monumentale Statuen und gibt ihnen dadurch eine fast überirdische Aura. Zusammen mit der dezenten Farbgebung ein durchaus edler Wandschmuck. Auf der Rückseite ist ein vampirisierter Wolverine in Großaufnahme abgebildet, der seine blutigen Zähne fletscht. Für Fans des Kanadiers oder solche, die die kleine Schwester mal wieder so richtig erschrecken wollen. Fazit: Im Zuge der Vampirwelle hielt man es wohl für eine tolle Idee, die X-Men gegen untote Blutsauger antreten zu lassen. Mehr als solide Unterhaltung ist dabei aber nicht herausgekommen, dafür entwickelt sich die Geschichte zu vorhersehbar. Immerhin kommt der ziemlich ins Hintertreffen geratenen Jubilee wieder Aufmerksamkeit zu. Auch die Zweitstory rund um geheimnisvolle Ereignisse in Indien liest sich recht interessant. In jedem Fall ist das beiliegende Riesenposter mit zwei Motiven ein tolles Extra, das sich prima an der Wand macht. | ![]() |
![]() X-Men 127 Autor der Besprechung: Anne-Sophie de Millas Verlag: Paninicomics Preis: € 5,95 100 Seiten |

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Rezension vom: | 29.09.2011 | ||||||
Kategorie: | X-Men | ||||||
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