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Comic-Besprechung - Witchblade 1

Geschichten:
US-Witchblade 113 - 118
Autor: Ron Marz, Ian Edington, Zeichner: Stjepan Sejic, Sami Basri

Story:
Sara Pezzini ist gerade in ihre neue Wohnung gezogen und widmet sich ihrem Mutterdasein. Bei Danielle, der zweiten Witchblade, läuft alles auf ein romantisches Verhältnis mit dem Antiquitätenhändler David Worthy hinaus. Dieser scheint sehr von der Witchblade angezogen zu sein.

Derweil nimmt Sara wieder ihren Job auf und stolpert auch schon in den ersten Fall. Ein religiöser Fanatiker mordet sich durch die Stadt und hinterlässt Spuren und Symbole, ganz so als wenn er jemanden sagen will, dass er in der Stadt angekommen ist. Danielles neuer Freund scheint nervöser zu werden und plötzlich schließt sich der Kreis zwischen Interesse an die Witchblade und religiösem Eifer. 

Meinung:
Erst Splitter, dann Infinity und nun Panini. Die Witchblade hat es wirklich nicht einfach. Mit Panini bringt der dritte Verlag das US-Material nach Deutschland. Die Comicserie erscheint nun nicht mehr Monat für Monat, wie es bei Splitter und Infinity üblich war, sondern im Abstand von mehreren Monaten, dafür aber im mittlerweile gewohnten Comicband, was für den Lesegenuss äußerst positiv ist. Endlich muss  nicht mehr ewig auf das Ende beziehungsweise auf den Höhepunkt einer Storyline gewartet werden, denn Panini bringt dies nun alles innerhalb eines Bandes.

Das dies dann aber auch zweigeteilt sein kann, wie es in Witchblade # 1 der  Fall ist, ist nicht auszuschließen. Die erste Hälfte des Bandes wird dominiert von Sara Pezzini, dem Baby und das Treffen von Danielle mit dem geheimnisvollen David Worthy. Diese Handlungen sind teils etwas langatmig und verfügen über viel tiefgründigen Gesprächsstoff. Action, Kampfhandlungen oder ähnliches kommen so gut wie nicht vor.

Dafür sprüht der zweite Teil des Comicbandes nur so vor der Witchblade. Der Mordfall mit den grotesk entstellten Leichen, der Kampf gegen den Serienmörder und gegen den Antiquitätenhändler, all dies sind Punkte, die diesen Comicband lesenswert machen. Die Story ist zwar recht schnell zu Ende, aber als Einstand und als kleinen Vorgeschmack für baldige größere Gefahren ist das hier Gebotene absolut ausreichend.

Für den Leser wird die Geschichte in dieser Erstausgabe anfangs etwas langamtig und später dann umso spannender sein. Und dies ist genau der Punkt, welcher  die Witchblade-Serie seit Jahren so beliebt macht. Die Autoren schaffen es ständig eine gesunde Balance zwischen der Witchblade und dem normalen Leben von Sara Pezzini aufrecht zu erhalten. Während andere Helden sich durch ihre Kräfte stark verändern, alles um sich herum vernachlässigen oder sich ständig in Gefahr bringen, lebt Sara Pezzini ihr Leben so weiter wie bisher, und nutzt die Witchblade im Grunde genommen nur, wenn sie in Gefahr ist. Das dann natürlich auch mal solche langen actionlosen Szenen entstehen wie im ersten Teil des Bandes ist nur nachvollziehbar und sicherlich kein Kritikpunkt.

Als kleiner Kritikpunkt kann dagegen angemerkt werden, dass die Zeichner sich genauso wie die Autoren mitten im Heft abwechseln. Natürlich gibt es soetwas bei vielen Comicbänden, aber gerade hier ist es doch sehr auffallend, da Sami Basri zu Anfang einen eher makellosen glatten Zeichenstil hat, der sehr viel Wert auf Proportionen (bei den Frauen) legt. Die Farben wurden ebenfalls recht farbenfroh gewählt, was den Wechsel zum grafischen Beitrag von Stjepan Sejic im zweiten Teil nur noch verstärkt. Dieser nutzt eher matte, dunkle Farben und stellt die Witchblade sehr düster dar. Stellenweise wirken seine Zeichnungen wie mit dem Computer bearbeitet. Nichtsdestotrotz hat Stjepan Sejic hier eine richtig gute Arbeit abgeliefert, die perfekt zur Story und zur Witchblade-Geschichte passt.

Fazit:
Die erste Witchblade-Ausgabe bei Panini ist vollkommen gelungen. Die Story enthält alles was eine gute Geschichte rund um Sara Pezzini ausmacht und die Zeichnungen von Stjepan Sejic sind einfach klasse. Nur Sami Basri als Zeichner schwächelt etwas. Die Witchblade hat, genau wie die Darkness, ein würdiges Format bekommen, das Fans und Neueinsteiger sicherlich begeistern wird.

Witchblade 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Witchblade 1

Autor der Besprechung:
Christian Recklies

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 16,95

148 Seiten

Positiv aufgefallen
  • das bisher beste Comicformat für diese Serie
  • klasse Zeichnungen von Stjepan Sejic
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
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Rezension vom: 08.11.2009
Kategorie: Witchblade
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