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Das ZDF veröffentlicht Motion Comic |
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In wenigen Tagen bringt das ZDF den Dreiteiler "Unsere Mütter, unsere Väter" ins Fernsehen. Der Dreiteiler erzählt die fiktive Geschichte von jungen Menschen, die im Berlin des Jahres 1941 leben und dem Krieg ins Gesicht sehen. Die Filme soll es für Menschen unserer Zeit begreifbar machen, was dieser Krieg darstellte und für die Menschen dieser Zeit bedeutete.
Zu diesem Film gibt es nun auch eine Vorgeschichte in Form eines sogenannten Motion Comic. Dabei wurden einzelne Zeichnungen animiert und führen dadurch durch den Comic. Man liest sich aktiv durch die Handlung (kein Voice-over der Protagonisten), wird emotional von einem Sounddesign unterstützt und kann selbst bestimmen, wann man weiter klickt – und wie lange man die großartigen, animierten Bilder anschauen will. Momentan kann man die ersten beiden Kapitel auf umuv.zdf.de sehen.
Zwei weitere Kapitel sind geplant, ebenso Apps für iPad und Android. Umgesetzt wurde der Comic von Ziska Riemann und Gerhard Seyfried. Stefan Kolditz, der das Buch zu den drei Fernsehfilmen geschrieben hatte, steuerte auch die Geschichte zum Motion Comic beigesteuert.
Benötigt wird im Browser der unity web player, der für Mac OS und Windows zum Download bereit steht. Wer unter Linux unterwegs ist, muss auf Google Chrome als Browser zurück greifen, da dieser das Format direkt unterstützt.
Der Motion Comic ist nett gemacht und enthält neben der Geschichte an bestimmten Punkten auch zusätzliche Informationen zur damaligen Zeit.
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News vom:
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14.03.2013 |
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Kategorie:
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Allgemein
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Quelle:
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ZDF |
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Autor dieser News:
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Bernd Glasstetter
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Das sagen unsere Leser
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| Unser Leser thelionking schreibt dazu: |
| schön, dass das ZDF das macht, aber es geht besser Dass das ZDF um "Unsere Mütter, unsere Väter" ein großen Universum an Informationen usw. aufgebaut hat, ist schon mal eine schöne Sache. Dass dabei das Medium Motion Comic eingesetzt wurde, ist dann auch noch mal viel besser.
Aber das ZDF hätte wohl ein bisschen mehr in den Motion Comic stecken könne. Motion Comics haben ein solches großes Potential, viel mehr als nur sich bewegende Bilder zum lesen. Man hätte durchaus viel, viel mehr Stimmung vermitteln können und so die Geschichte der 5 Jugendlichen besser erzählen können. Auch von der Story her wirkt es an manchen Stellen arg konstruiert. Hätte das ZDF doch mal mehr Engangement in diese Sektion gesteckt. Hoffentlich schenkt man in Mainz Motion Comics beim nächsten Mal etwas mehr Augenmerk, denn dass es deutlich besser geht zeigt der Motion Comic "The Day It Rained Forever" (http://thedayitrainedforever.com)
Daran sollte sich das ZDF ein Beispiel nehmen. | Du möchtest selbst einen Kommentar zu diesem Beitrag beisteuern? Dann klicke dazu bitte hier...
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