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Comic-Besprechung - The Legend of the Sword 18

Geschichten:
Kap. 71 - 74
Autor: Yeo Beop-Ryong, Zeichner: Park Hui-Jin, Tusche: Park Hui-Jin

Story:
Der Blaue Pavillon wurde zerstört, und die Weisen sind alle tot. Schwer verletzt haben Jaryun und Rei Yan die Kämpfe gegen die Götter überlebt. Während der König in seinem Lager seine Wunden leckt und auf die Fortsetzung des Duells mit Rei Yan wartet, bedarf dieser der Hilfe Hyacias, um seine Kräfte zu regenerieren und stärker zu werden. Es gelingt ihr, Bango, den Rei Yan in sich aufgenommen hatte, zu überzeugen, der vielleicht einzigen Hoffnung der Menschheit seine Kräfte uneingeschränkt zur Verfügung zu stellen.
Kurz darauf stößt Mingling zu der Gruppe um Rei Yan und bringt Nachrichten von Shao, die in Jaryuns Gefangenschaft geraten ist, ohne dass der König auch nur ahnt, dass es sich bei ihr um das Strahlende Mädchen handelt und sie zu jenen gehört, die er bekämpft. Rei Yan und die anderen wollen sogleich losziehen, um Shao zu befreien.
Die Herrin der Unterwelt besteht allerdings darauf, dass erst ein anderer Ort aufgesucht wird. Bevor sie jedoch die Kriegerfestung erreichen, in der sich ein Himmelsschiff befinden soll, müssen sie die geheimnisvolle Weidenwelt durchqueren, in denen ein Hundedämon Rei Yan eine nützliche Lektion erteilt.


Meinung:
Über viele Bände hinweg wirkte die Handlung von "The Legend of the Sword" sehr wirr. Statt Informationen zu geben, die die Handlung hätten voran bringen können, wurde auf Kämpfe und Klamauk gesetzt, die den Fluss der Ereignisse immer wieder ins Stocken brachten. Nun endlich ist die Geschichte wieder interessant geworden. Rei Yan und Jaryun stehen sich zu einem ersten Duell gegenüber, müssen sich dann jedoch mit anderen Gegnern befassen, deren einziges Ziel die Zerstörung ist. Der Ausgang des Kampfes zwischen den Besitzern der beiden legendären Schwerter wird verschoben und mit dem Schicksal von Shao verknüpft. Bevor Jaryun und Rei Yan einander erneut aufeinander treffen, muss Letzterer jedoch erst weitere Abenteuer bestehen - der (oder ein) Höhepunkt, auf den gespannt gewartet wird, verschiebt sich einmal mehr.
Überdies kommt Mingling in die Handlung zurück und sorgt für Späße und Chaos, um die Story nach dem tragischen Tod eines beliebten Protagonisten wieder ein wenig aufzulockern. Ferner wird die Geschichte von Souren enthüllt, der Rei Yan zwar keine freundschaftlichen Gefühle entgegenbringt, ihn jedoch begleiten will und an seiner Seite in den Vier Türmen kämpft.
Auch wenn die Story wieder etwas nachvollziehbarer und spritziger geworden ist, so stehen Einzelaktionen und kleinere Konflikte im Mittelpunkt, während das Hauptproblem - der Kampf der himmlischen Mächte gegen die Dämonen und die Bewohner der Unterwelt, bei dem die Menschenwelt als Schlachtfeld dient und dem Untergang geweiht ist - immer mehr dem Vergessen anheim fällt. Ein weiteres Problem stellen die vielen Figuren dar, die einander ähneln, und noch immer ist nicht in jedem Fall klar, wer auf wessen Seite steht und von welchen Motiven geleitet wird.
Die Serie wird in erster Linie Jungen ab 10 Jahren empfohlen, doch ist zweifelhaft, dass sich Leser dieses Alters nach 18 Bänden noch zurechtfinden und wissen, worum es geht. So mancher mag zufrieden sein, wenn es nur mächtig kracht oder ein Gag dem anderen folgt, aber seit dem Start des Manhwas sind über vier Jahre vergangen - da ändern sich die Interessen, viele haben sich anderen Reihen zugewandt. Mit Quereinsteigern ist eher nicht zu rechnen, denn kaum jemand wird einen Titel sammeln wollen, der schon so weit fortgeschritten ist und bei dem auch nicht sicher ist, das er bis zum Ende erscheinen wird ("The Legend of the Sword" ist auch in Korea noch nicht abgeschlossen).
Die Zeichnungen sind recht ansprechend, kann man sich an die flache Nase und das spitze Kinn der Protagonisten gewöhnen. Phantasievolle Gewänder, schöne Hintergründe und dynamische Action-Szenen wissen zu gefallen.


Fazit:
"The Legend of the Sword" ist eine Serie nur für treue Leser, die seit Beginn dabei sind und auch das Ende erfahren wollen. Die Ereignisse bauen aufeinander auf, es gibt sehr viele Protagonisten - als Neuling findet man sich in diesem Fantasy-Manhwa nicht zurecht, greift man einen beliebigen Band heraus. Die Reihe weist viele Längen auf, bedingt durch Klamauk und reichliche Action-Szenen. Man sollte Spaß an so was haben und weniger Wert auf eine zusammenhängende Handlung und individuelle Charaktere legen. Auch wenn einige Bishonen den Leserinnen gefallen könnten, spricht der Aufbau des Manhwas eher Jungen ab 13 Jahren an.


The Legend of the Sword 18 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

The Legend of the Sword 18

Autor der Besprechung:
Irene Salzmann

Verlag:
Egmont Manga

Preis:
€ 6,50

ISBN 13:
978-3-7704-6672-6

178 Seiten

Positiv aufgefallen
  • spannende Story
  • sympathische Charaktere
Negativ aufgefallen
  • zu viele Handlungsträger und verwirrende Einzelaktionen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(1 Stimme)
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Rezension vom: 07.10.2007
Kategorie: The Legend of the Sword
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