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Comic-Besprechung - The Prince of Tennis 7

Geschichten:
Genius 52 - 60 + Extra
Autor: Takeshi Konomi, Zeichner: Takeshi Konomi, Tusche: Takeshi Konomi


Story:
Das Tennis-Team der Seigaku Junior High ist bei den Stadtmeisterschaften eine Runde weiter gekommen. Nun treffen die Spieler auf ihre Konkurrenten von der St. Rudolph Junior High. Deren Kapitän ist ein gerissener Taktiker, der das Können der Gegner genau analysierte und seine Gruppe instruierte, auf welche Weise sie die Schwächen der anderen ausnutzen können. Die Strategie scheint aufzugehen, denn die beiden Seigaku-Doppel tun sich schwer und geraten schließlich sogar in Rückstand:
Selbst die eigenen Kameraden rechnen sich für Momo und Kaido keine großen Chancen aus. Statt sich auf das Spiel zu konzentrieren und einen Plan zu entwickeln, streiten sie und verlassen sich zu sehr auf Kampfkraft und Durchhaltevermögen. Sie sind offensichtlich noch weniger teamfähig als Momo und Ryoma.   
Zur selben Zeit stehen Kikumaru und Ooishi, auf denen die Hoffnungen aller ruhen, auf dem Platz. Die Überraschung ist groß, als Kikumaru immer wieder patzt, da man sein absolutes Sehvermögen gegen ihn einsetzt. Ooishi kann aushelfen, doch der Gegner kontert schließlich auch darauf.
Können die beiden Teams ihre Matche noch einmal herumreißen - oder müssen die Einzelspieler unbedingt siegen, um die Seigaku Junior High in die nächste Runde zu bringen?


Meinung:
Hauptfigur Ryoma hat in diesem Band Pause. Zusammen mit einigen seiner Kameraden ist er Zuschauer der Begegnungen von Kaido/Momo und Ooishi/Kikumaru. Während Letztere ein perfektes Team bilden, ist die andere Paarung eine Überraschung: Einzelspieler, die wenig Erfahrungen im Doppel und miteinander haben, sogar keinen Hehl daraus machen, dass sie sich nicht besonders mögen, werden aus strategischen Gründen zusammen auf den Platz geschickt. Auch der Gegner hat sich für eine ungewöhnliche Aufstellung entschieden. Folglich wetteifern nicht nur die talentierten Spieler sondern auch die Strategen der Mannschaften.
Die Handlung des Bandes ist sehr kampfbetont. Die kleinen auflockernden Szenen fehlen fast gänzlich. Um die Dramatik zu erhöhen, wechselt der Schauplatz regelmäßig zwischen den beiden zeitgleich stattfindenden Spielen. Kaido und Momo sorgen für zusätzliche Spannung, da sie nicht nur ihre Kontrahenten bekämpfen sondern auch einander. Offenkundig sind sie nicht in der Lage zu gewinnen, solange sie nicht ihre Dissonanzen begraben. Kikumaru und Ooishi hingegen können einander blind vertrauen, doch auch hier ist nicht sicher, ob sie ihre Gegner zu bezwingen vermögen, denn Kikumaru scheint psychisch und physisch fertig zu sein.
Über die Rivalen wird nicht viel verraten. Meist bleiben sie farblos; nur einige von ihnen, die großes Talent zeigen, besitzen ebenso kleine Macken wie die Seigaku-Spieler und werden ausführlicher vorgestellt - zweifellos um sie in späteren Episoden erneut auf dem Platz erscheinen zu lassen. Ebenso vernachlässigt wird das Privat- und Schulleben aller Protagonisten. Das ist schade, denn die Charaktere könnten an Tiefe gewinnen, würde mit dem alltäglichen Drumherum, den Sorgen, Sehnsüchten und Freuden ergänzt. So hingegen ist "Prince of Tennis" eine recht einseitig auf den Sport fixierte Serie, die sich in erster Linie auf Ryoma und seine Teamgefährten konzentriert, dabei jedoch nicht durch ein detailreiches Charakterdesign auffällt, und die Spannung allein aus der Spieldramatik schöpft.


Fazit:
"Prince of Tennis" ist ein spannender, dramatischer Sport-Manga. Die Spiele können den Leser fesseln, zumal jeder Gegner stärker ist als der vorherige und durch neue Taktiken überrascht. Man vermisst jedoch eine Rahmenhandlung, in welche die Begegnungen eingebettet werden können und die mehr über die einzelnen Charaktere und ihr Leben abseits des Tennis-Platzes erzählt. Die Zeichnungen sind dynamisch, aber auch ein wenig gewöhnungsbedürftig durch die eigentümlichen Augen, die Takeshi Konomi seinen Figuren verleiht. Der Stil ist realistisch, auf superdeformierte Abbildungen wird dankenswerterweise verzichtet. Die Serie wendet sich in erster Linie an Sport bzw. Tennis begeisterte Jungen ab 12. Leserinnen dürften die endlosen Matche und der Fachjargon auf Dauer zu eintönig sein.


The Prince of Tennis 7 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

The Prince of Tennis 7

Autor der Besprechung:
Irene Salzmann

Verlag:
Tokyopop GmbH

Preis:
€ 6,50

ISBN 10:
3-86580-527-2

ISBN 13:
978-3-86580-527-0

188 Seiten

Positiv aufgefallen
  • dynamische Zeichnungen
  • interessante Charaktere
  • dramatische Story
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(1 Stimme)
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Rezension vom: 06.11.2006
Kategorie: The Prince of Tennis
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