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Comic-Besprechung - Suicide Squad 2: Zods Rache

Geschichten:
Suicide Squad 2: Zods Rache (Suicide Squad 11 - 19)
Autor: Rob Williams, Zeichner: Eddy Barrows, Tony S. Daniel, Neil Edwards, John Romita Jr., Inker: Eber Ferreira, Sandu Florea, Richard Friend, Le Beau Underwood, Colorist: Adriano Lucas, Tomeu Morey, Jeremiah Skipper, Dean White


Story:
Nach dem Kampf gegen die Justice League steht Amanda Waller unter Beobachtung und hat ihre Befehlsgewalt über die Task Force X verloren. Währenddessen versucht die Squad die Annihilation Brigade aufzuspüren und ahnt nicht das Rustam währenddessen eine eigene Armee aufbaut. Als auch noch klar wird, das ein Verräter innerhalb der Suicide Squad aktiv ist, entschliesst sich Waller den Kryptonier Zod aus seinem künstlichen Koma zu wecken. Doch mit ihm droht der Erde höchste Gefahr.


Meinung:
Inhaltlich spielt das zweite Paperback der Suicide Squad unter dem Rebirth-Banner nach dem Crossover mit der Justice League. Die Leiterin der Task Force X, Amanda Waller, steht auf der Abschussliste und unter Beobachtung und hat ihre Befehlsgewalt eingebüßt. Dabei wird so langsam klar, dass sie zumindest mit ihrer Ahnung, dass eine Terrororganisation ihr Team unterwandert hat, gar nicht mal so falsch liegt. Aber sie kann nichts dagegen machen. Während die Suicide Squad immer wieder Stützpunkte des Gegners aushebt, kommen sie denen doch nicht näher. Währenddessen rüstet Rustam eine eigene Armee aus, um sich an Waller zu rächen. Die Squad bekommt es also gleich mit zwei Gruppierungen zu tun und droht zwischen ihnen aufgerieben zu werden was die Action sehr spannend macht. Zudem muss sie gegen General Zod antreten der dieselben Kräfte wie Superman hat, aber nicht dessen Skrupel.

Aber reine Action kann sich auch mal abnutzen wenn alles in der Story nur über sie läuft. Hier ist das zum Glück nicht der Fall. Viele Figuren spielen nämlich ein doppeltes Spiel und es lauern überall Verrat und Spione. Dieser Verrat führt zu einigen äußerst überraschenden Wendungen die durchaus zu schockieren vermögen. Denn hier gibt es auch einige Todesfälle zu verzeichnen. Dabei kann man davon ausgehen das einige davon auch tot bleiben werden, was noch spannend zu beobachten sein wird, was das für Folgen haben könnte. Insbesondere Harley Quinn kann hier noch für Überraschungen sorgen. Gerade diese Aspekte machen den Band zu einer sehr spannenden Lektüre und verschaffen dem geschehen eine besondere Dynamik zwischen den Figuren. So kommen sich hier einige näher. Dass Harley mit einem Mitglied der Squad anbändelt ist jetzt weniger überraschend als etwa die Dynamik zwischen Killer Croc und der Enchantress. Lobenswerterweise sind diese Elemente nicht reines Beiwerk welche mal Atempause zu den Kämpfen liefert, sondern ein wichtiger Bestandteil da sie auch in der Action und in den Reaktionen der Charaktere darauf eine wichtige Rolle spielen.

Präsentiert wird das in guten Zeichnungen, wobei es hier manchmal verwirrend ist, da oftmals in einem und demselben Heft die Zeichner wechseln. Erst zeigt sich Romita in seinem typischen kantigen Stil der deutlich den Kirby Einfluss deutlich macht verantwortlich und die restlichen Seiten sind dann von anderen Zeichnern gestaltet worden, die manchmal in ihrem Realismus angenehmer anzusehen sind, als die Zeichnungen der Zeichnerlegende. Durch den häufigen Wechsel der nicht nachvollziehbar ist, wirkt alles manchmal recht zerfasert und man bekommt auch den Eindruck, dass ab und an einige Bilder fehlen, was den Lesefluss deutlich stört. Es kommen kleinere Sprünge vor. Nicht das wirklich was fehlen würde, aber es ist so, als ob bei einer Vinyl-LP die Nadel etwas springt. Als ob Romita einige Panels entfernen musste und so der andere Zeichner mehr Raum bekommen sollte. Es ist einfach nicht glatt und flüssig, was bei solchen Profis an den Federn doch recht nervig und unverständlich ist. Ansonsten können Fans hier unbesorgt zugreifen, da ein wirklich starker Band aus der Serie vorliegt.


Fazit:
Ein starker Band bei dem die Gruppendynamik sich hervorragend mit der Action vermischt und viele Wendungen zu überraschen vermögen. Nur die manchmal etwas sprunghafte zeichnerische Gestaltung ist ein Störfaktor.

Suicide Squad 2: Zods Rache - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Suicide Squad 2: Zods Rache

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 22

ISBN 10:
9783741609725

ISBN 13:
978-3741609725

208 Seiten

Positiv aufgefallen
  • überraschende Wendungen
  • Gruppendynamik
  • Action kein Selbstzweck
Negativ aufgefallen
  • Zeichnungen manchmal etwas sprunghaft
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Rezension vom: 07.11.2018
Kategorie: Suicide Squad
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