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Comic-Besprechung - Alwilda 1

Geschichten:
Geburt einer Walküre
Text und Zeichnungen: Jean-Yves Mitton
Farben: Jocelyne Charrance


Story:
485 n.Chr. ist das Leben an der Ostseeküste in Gotland nicht einfach. Es gilt, sich gegen eine lebensfeindliche Witterung und gegen die Feinde durchzusetzen. Während der Wikinger bei Ersterem machtlos war, hat er versucht Zweites durch eine geschickte Bündnispolitik zu sichern. Bei eben jener spielten Frauen, wie Alwilda, eine wichtige Rolle. Denn sie sollten durch eine Heirat den Bündnissen die notwenige Wirksamkeit geben. Zum Problem wird es nur, wenn sich die jungen Mädchen auflehnen und sich nicht so einfach verheiraten lassen. 



Meinung:
Die Figur der Alwilda, die Jean-Yves Mitton für seinen Comic bemüht, geht auf eine tatsächliche Figur aus der skandinavischen Sagenwelt im 5. Jahrhundert zurück. In der ursprünglichen Sage versucht der Vater von Alwilda, sie vor den Männern zu verstecken. Erst der Freier Alf gelingt es, alle Hürden zu überwinden. Von seinem Mut überrascht, willigen Alwilda und ihr Vater in die Hochzeit mit Alf ein. Nur die Mutter ist nicht begeistert. Sie beeinflusst ihre Tochter entsprechend, die daraufhin mit ein paar Freundinnen aus dem Dorf verschwindet und sich als Piratin durchs Leben schlägt. Was dann noch alles in den alten Sagen steht über Alwilda und Alf, können wir an dieser Stelle zunächst einmal vernachlässigen.
Wir halten einfach mal fest, bei der ursprünglichen Überlieferung von Alwilda handelt es sich um eine Mischung aus der Kriemhild-Sage und ein bisschen Dallas und Denver. Jean-Yves Mitton reduziert das Ganze, wie es seine Art ist, auf Titten, Titten und viel nackte Haut. Der Zeichner von Serien wie „Vae Victis“ oder „Die Chronik der Barbaren“ schafft es immer wieder, einen flüssigen Plot in Verbindung zu setzen mit weiblichen Rundungen.
Bei Mitton wird nicht lange gefackelt oder mühsam in eine Handlung eingeführt. Du schlägst die erste Seite auf und Zack, bist du mitten in der Story. Damit bietet der Band genau dass, wofür der Leser seine Euro auf die Ladentheke legt. Ein typischer Mitton-Band eben. Denn der belgische Zeichner und Szenarist ist kein Mann für Charakterstudien oder tiefsinnige Unterhaltung mit Metaebene. Er liefert Popcorn-Unterhaltung.
Wenn ich Mitton mag, dann will ich im ersten Panel in seinem Universum abtauchen, das meinethalben voller Titten und nackter Haut ist, und nach rund 46 Seiten beim letzten Panel wieder auftauchen. Das muss und wird nicht jedem gefallen, aber die Fans des Zeichners werden das finden, was sie suchen.



Fazit:
„Alwilda“ ist ein typischer Mitton-Comic. Ein bisschen Abenteuer, ein bisschen Story aus den archaischen Anfängen der europäischen Kultur und viel nackte Haut. Die Fans des Zeichners können hier bedenkenlos zugreifen, allen anderen empfehle ich ein Blick ins Buch.



Alwilda 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Alwilda 1

Autor der Besprechung:
Bernd Hinrichs

Verlag:
All Verlag

Preis:
€ 15,80

ISBN 13:
978-3-946522-32-4

56 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Ein typischer Mitton
  • Gute Aufmachung
  • Kurzweilig
Negativ aufgefallen
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Bewertung:
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Rezension vom: 29.10.2018
Kategorie: Alben
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