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Comic-Besprechung - Die sechste Waffe 4: Eine Stadt namens Penance

Geschichten:
Die sechste Waffe 4: Eine Stadt namens Penance (The sixth gun 4: A Town called Penance)
Autor: Cullen Bunn, Zeichner: Brian Hurtt, Tyler Crook, Colorist: Bill Crabtree



Story:
Bei dem Kampf in einem fahrenden Zug konnte Drake  Sinclair gerade eben noch entkommen. Für seine Gefährtin Becky Montcrief ist er verschwunden, doch befindet er sich in den Händen der Ritter Salomons mit denen er noch alte Rechnungen offen hat. Becky kommt auf der Suche nach Drake in eine kleine Stadt namens Penance wo sie alsbald zwischen die Fronten gerät. Noch ahnt sie nicht, dass Drake nur eine Geisel ist, um sie anzulocken.


Meinung:
Der vierte Band der Western-Horror-Serie Die sechste Waffe stellt die Mitte des zweiten Erzählzyklus dar. Im englischen Original wurden die drei Zyklen in drei dicken Bänden veröffentlicht, wohingegen die deutsche Veröffentlichung pro Zyklus drei Ausgaben einplant. Folglich sind insgesamt neun Bände geplant und wenn alle so ausfallen wie der vorliegende, so bleibt man auch gerne dabei.

Allerdings hilft es dem Leser durchaus wenn er sich ein bisschen in der bereits erzählten Geschichte auskennt. Zwar gibt es hier nun wirklich keine verschachtelten Intrigen und ein Wirrwarr von Figuren, so dass man schnell die Übersicht verlieren könnte, aber der Reiz der Lektüre wird  doch deutlich erhöht, wenn man weiß wovon die Rede ist. Wobei hier weniger dramaturgisch etwas vorbereitet wird, um in dem Finale des Zyklus zum Abschluss zu kommen. Man fragt sich sowieso, wo da die Grenzlinien sind, denn schon das Ende des ersten war schon fast unbemerkt geblieben. Was für die Serie spricht, denn es läuft alles schnell und harmonisch ab. Hier wird auch gar nicht sonderlich viel Wert auf einen Aufbau von Konflikt gelegt, sondern stattdessen die Action ziemlich groß geschrieben. Hier wird aber nicht nur gefeuert was die Revolver hergeben, sondern die Action ist durchaus spannend ausgefallen. Was vor allem daran liegt, dass die Helden oftmals auf scheinbar verlorenem Posten stehen. Natürlich ist das ein dramaturgischer Kniff der in jedem popkulturellen Erzeugnis vorkommt, da es zu dem Genre gehört. Aber zum einen sind die Helden nicht strahlend und rein, sondern eher Anti-Helden, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, das sie Schaden nehmen können. Und zum anderen ist hier in der Serie einfach alles möglich: einige äußerlich normale Personen entpuppen sich als Monster, äußerlich als Monster klassifizierte Figuren sind freundlicher als Menschen, Tote bleiben nicht tot und aus den staubigen Ebenen des Westens tauchen immer mehr und immer wieder monströse Kreaturen auf. Da stolpert ein Golem aus dem Flussmatsch, da gibt es ein Monster a la Lovecraft in einem See und auch eine Mumie, die wohl irgendwo falsch abgebogen ist, tauchte im letzten Band auf. Wobei die eigentlichen Monster die Menschen sind die aus purem Egoismus und Machtstreben elementare Elemente missbrauchen wollen.

Hier ist besonders ein Kapitel bemerkenswert, da es gänzlich ohne Worte auskommt, sondern allein die Bilder sprechen lässt. Bezeichnenderweise ist es eine lange, lange Actionszene bei der Dialoge oftmals stören. Hier hat man konsequent durchgezogen und ein langer Fight, wie gesagt: ein ganzes Kapitel, ist rein visuell und in der Anwendung von Perspektiven auch sehr filmisch. Zudem erfährt der Leser mehr über die Vergangenheit der Protagonisten.

Als Bonus gibt es in diesem Band ein sehr langes und interessantes Interview mit den Schöpfern was nicht nur einen detaillierten Blick hinter die Kulissen überzeugt, sondern auch mit der Ehrlichkeit und einem selbstironischen Witz. Weiter so, go  West.


Fazit:
Ein spannender und actionreicher Band der mehr über die Vergangenheit der Figuren offenbart und vor Ideen nur so sprüht.

Die sechste Waffe 4: Eine Stadt namens Penance - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Die sechste Waffe 4: Eine Stadt namens Penance

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
All Verlag

Preis:
€ 19,80

ISBN 10:
3926970804

ISBN 13:
978-3926970800

176 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Zeichnungen
  • alles ist möglich
  • ein Kapitel ohne Wörter
  • Action und Spannung
Negativ aufgefallen
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Bewertung:
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Rezension vom: 14.01.2018
Kategorie: Die Sechste Waffe
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