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Comic-Besprechung - Superman 1

Geschichten:
Superman 1 (Action Comics 957-958)
Autor: Dan Jurgens, Zeichner: Patrick Zircher, Colorist: Tomeu Morey, Übersetzung: Christian Heiss

Story:

Superman ist zurück! Und gleich zu Beginn hat es Clark Kent mit einem Gegner zu tun, der es ihm nicht einfach machen wird. Denn Doomsday hat ihn einst getötet. Ob Lex Luthor ihm bei der Abwehr so eine große Unterstützung sein wird?



Meinung:

Im Rahmen von dem Rebirth-Event wurden jede Menge Serien zurück auf ihre ursprüngliche Nummerierung gesetzt. Darunter auch die "Action Comics"-Reihe, die schließlich neben der "Detective Comics"-Serie eine der ältesten des DC Comics-Verlags war. Panini publiziert diese Serie in der neuen "Superman"-Reihe. Das Kreativteam der ersten beiden Ausgaben waren Dan Jurgens als Autor, sowie Patrick Zircher als Zeichner.

Metropolis wird von Superman beschützt. Doch ist dieser nicht Clark Kent, sondern Lex Luthor, der eine Rüstung trägt, die auf Technologie von Apokolips basiert. Der alte Superman ist damit jedoch nicht einverstanden und will seinen Erzfeind zur Rede stellen. Doch die Diskussion zwischen den beiden wird unterbrochen, als auf einmal Doomsday auftaucht und sie angreift.

Man kann sagen, dass Dan Jurgens nicht kleckert, sondern von Beginn an klotzt. Denn es ist schon ein Statement, wenn man gleich zu Beginn Superman auf die Kreatur stoßen lässt, die ihn damals in den 90er Jahren umgebracht hatte. Dabei weiß der Autor sicherlich genau, was er da macht. Denn er hat in den 80ern und 90ern Jahren jahrelang die Geschicke des Mannes aus Stahl und seiner Familie selber mitgestaltet, und zwar sowohl als Autor als auch als Zeichner.

Doch es ist nicht nur die Konfrontation mit Doomsday, die die Serie so interessant macht, sondern auch die Begegnung mit Lex Luthor, der sich jetzt selber Superman nennt. Es ist das erste Aufeinandertreffen des New 52-Luthors und des Clark Kents aus dem alten Universum. Letzterer ist über Lexs Inszenierung als Held alles andere als amüsiert und verlangt von ihm, dass jener die Rüstung wieder ablegt, die er trägt.

Man muss jetzt aber keine Sorge haben, dass Lex Luthor zu einem strahlenden Held geworden ist. Im Gegenteil: Immer wieder baut Dan Jurgens kleinere Sätze ein, die klar machen, dass er immer noch ein großer Egoist ist, dem es nur um eines geht: Der Größte zu sein. Es ist interessant zu lesen, wie er und der richtige Superman miteinander umgehen, da Lex sich nur selten etwas sagen lässt.

Gleichzeitig taucht auch Supermans Familie auf. Der Beginn zeigt auch, wie anders dieser Superman ist. Er ist mit Lois Lane verheiratet und hat mit Jon einen Sohn. Der muss noch vieles lernen, unter anderem, dass man trotzt Superfähigkeiten keinen auf faulen Lenz machen darf, sondern auch durchaus wie ein normaler Mensch Sachen aus- und einräumen muss. Eine interessante Darstellung, aus der hoffentlich mehr wird.

Ansonsten beschränkt sich die Rolle von ihm und seiner Mutter darauf, im Fernsehen zuzuschauen, wie sich Superman mit Doomsday prügelt. Sie können nicht selber eingreifen, was vor allem Lois spürbar schwerfällt. Trotzdem versucht die Ehefrau von Clark Kent gegenüber ihrem Sohn eine tapfere Fassade auf Recht zu halten, auch wenn man ihr anmerkt, dass es ihr nicht leichtfällt.

Überhaupt Clark Kent. Es gibt eine ziemliche Überraschung in dieser Ausgabe, als auf einmal ein weiterer Clark Kent auftaucht, der offensichtlich nicht Superman ist! Schon allein das ist ein Plot, der dafür sorgen dürfte, dass man gespannt weiterlesen wird.

Was übrigens auch für den mysteriösen Beobachter gilt. Hier kommen Altlesern gewisse Parallelen zum ersten Monitor auf, der damals, vor der Crisis on Infinite Earths ebenfalls dem Geschehen über Monitoren zuguckte. Ob die ominöse Person etwa ein Monitor ist, weiß man nicht.

Eine Sache gibt es allerdings, die einem beim Lesen missfällt. Nämlich, dass nicht enthüllt wird, woher dieser Doomsday stammt. Anders, als bei seinem Erstauftritt sieht man hier, wie er wohl aus unbekannten Gründen von einer Diebesgruppe gestohlen wird und sich dann aus einer Art Kokon befreien kann. Es handelt sich augenscheinlich nicht um den Doomsday, der vorher im "New 52"-Universum aufgetaucht ist. Aber wer ist es dann? Und vor allem, woher kommt er? Man hätte gerne wenigstens vorab eine Antwort auf diese Fragen, muss sich aber erstmal damit begnügen, dass sie offen bleiben.

Patrick Zirchers Zeichnungen sind grandios! Er zeichnet sehr detailliert und mit einer ungeheuren Liebe zum Detail! Vor allem die Emotionen bringt er sehr gut rüber.

Diese Ausgabe ist ein guter Auftakt die neue "Action Comics"-Reihe und verdient die Bewertung "Reinschauen".



Fazit:

"Superman" ist zurück. Geschrieben von Dan Jurgens und gezeichnet von Patrick Zircher darf der Mann aus Stahl gleich als allererstes gegen Doomsday ran. Und auch, wenn hinter der Rückkehr des Monsters einige große Fragezeichen stehen, kann man das Heft durchaus vergnügt lesen, weil ansonsten alles stimmt. Die Charakterisierung, vor allem von Lex Luthor, aber auch ein Subplot, wie das Auftauchen eines Clark Kents, der definitiv nicht Superman ist! Mal schauen, wie es die nächsten Ausgaben werden wird.



Superman 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Superman 1

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Panini

Preis:
€ 4,99

68 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Superman ist zurück
  • Konfrontation mit Lex Luthor und Doomsday
  • Wer ist Clark Kent?
  • Zeichnungen von Patrick Zircher
Negativ aufgefallen
  • Hinter Doomsdays Rückkehr stehen jede Menge Fragezeichen
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Rezension vom: 26.09.2017
Kategorie: Superman
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