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Comic-Besprechung - DC Premium 24

Geschichten:
Superman: Todestag
Autor: Dan Jurgens, Zeicher: Dan Jurgens, Tuscher: Bill Sienkiewicz


Story:
Supermans „Todestag“ jährt sich wieder einmal und diesmal möchte Perry White, Chefredakteur des Daily Planet, eine etwas andere Retrospektive als die bisherigen. Deswegen schreibt auch nicht Clark Kent an der Story, sondern der Newcomer Ty Duffy. Dieser ist Superman ganz und gar nicht wohlgesonnen und beschließt, nicht die übliche Lobhudelei, sondern einen differenzierteren Artikel zu verfassen. Zu diesem Zweck interviewt er die unterschiedlichsten Zeugen des dramatischen Vorfalls. Er unterhält sich mit den damaligen JLA-Mitgliedern Booster Gold und Blue Beetle, einem ehemaligen Polizisten, der bei Doomsdays Einschlag verkrüppelt wurde, Lois, Jimmy, Perry, dem Prankster und einem ehemaligen Priester, der in Coast City die Hölle sah. Verschiedenste Ansichten und Gefühle bezüglich des Mannes aus Stahl lassen das Ereignis gänzlich anders und neu erscheinen. Zeitgleich berichtet Duffy über Vorfälle in Ohio und Vororten von Metropolis. Ein scheinbar geistesgestörter Killer arbeitet sich zu Supermans Heimatstadt vor und nach und nach wird offensichtlich das der Killer Doomsday kopiert. Dort wo das Monster damals auf seinem Weg nach Metropolis Schutt und Asche hinterließ schlägt auch sein „Imitat“ zu. Ist Doomsday zurück? Duffy trifft Superman am Tatort des nächsten Anschlags und konfrontiert ihn mit den Schicksalen, die durch seinen Tod und die folgende Abwesenheit hervorgerufen wurden. Superman lernt Duffys Grund für seinen Hass auf ihn kennen, sein Vater starb indirekt durch Supermans Tod. Nun zeigt sich auch der „neue“ Doomsday. Er nennt sich selbst „Remnant“ und will Rache üben für all die Opfer die durch Doomsday und vor allem Superman ihr Leben lassen mussten. Die Lage spitzt sich zu, als Remnant sein Ziel erreicht und das Daily Planet Gebäude in die Luft sprengen will …

Meinung:
Superman: Todestag ist wieder mal eine Rückschau auf einen Meilenstein der DC Geschichte. Diesmal legte sogar der ursprüngliche Autor, Dan Jurgens, selbst Hand an. Ein weiser alter Mann sagte im Comicforum einst dazu: „Der Kernpunkt des Reportes, …: Warum vergisst man die Toten dieser Zeit, um den Todestag eines einzelnen Mannes zu ehren, der nicht mal gestorben ist? Ein mutiger Ansatz, der die Ethik in Superhelden-Comics in Frage stellt.“ Besser hätte ich es auch nicht sagen können. Der Ansatz, einmal nicht die Hauptakteure, sondern eher die unbekannten Betroffenen zu beleuchten, ist gut. Leider schafft es Jurgens nicht, dies über 4 Hefte durchzuziehen. Im dritten Teil verkommt die Mini-Serie zu einer typischen Superhelden-Story mit einem leider viel zu durchschaubaren Antagonisten und einer lahmen Auflösung. Diese Handlung ist eigentlich unnötig, dadurch wurde der eigentliche Sinn dieser Mini-Serie nur abgeschwächt und die Handlung aufgeplustert. Supermans Eigenverteidigung auf den letzten Seiten ist gefüllt mit triefendem Pathos und bringt das ganze Konzept der Serie ins Wanken. Auch hat es den Anschein, dass Ty Duffys Abneigung gegen den Mann von Morgen zwar nicht gänzlich, aber doch teilweise bröckelt. Und das nur, weil Superman ihn aus Remnants „Gefängnis“ befreit hat. Etwas mager ist das schon. Doch „Superman: Todestag“ hat auch positives zu bieten, und zwar auf künstlerischer Ebene“. Jurgens Zeichnungen und vor allem Sienkiewiczs Tusche sind das Geld alleine wert, beide liefern hier großartige Arbeit ab. Vor allem die vier ursprünglichen Cover sollten das Herz eines jeden Superheldencomic-Fans jauchzen lassen.

DC Premium 24 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

DC Premium 24

Autor der Besprechung:
Kai Koerffer

Verlag:
DC Deutschland

Preis:
€ 11

ISBN 10:
3-89921-502-8

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Positiv aufgefallen
  • Cover
  • Zeichnungen
  • Grundtenor
Negativ aufgefallen
  • Remnant
  • Jurgens bleibt nicht beim Konzept
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Rezension vom: 19.06.2003
Kategorie: DC Premium
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