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Comic-Besprechung - Maxentius 1: Der Nika Aufstand

Geschichten:
Maxentius 1: Der Nika Aufstand
Original:
Maxence : La Sedition Nika – Tome 1
Autor: Romain Sardou
Zeichnungen und Farbe: Carlos Rafael Duarte
Übersetzung: Barbara Wittmann

Story:
Niemand weiß, dass Maxentius eigentlich auch von königlichem Blut ist, aber dreißig Jahre nach seiner Geburt scheint das auch nicht mehr wichtig zu sein, denn er lebt und arbeitet inzwischen als Raubtierbändiger im Hippodrom in Byzanz und hat dort ein gutes Auskommen und eine Frau.

Kaum aber weiß, dass er noch eine andere Aufgabe hat – er ist ein Spion für Theodora, eine Jugendfreundin, die inzwischen Kaiserin des oströmischen Reiches an der Seite ihres Gemahls Justinian ist. Er ist in einer Postion, in der er eine Menge mitbekommt, ohne aufzufallen – gerade jetzt, wo sich die Stimmung im Volk verschlechtert.

Und das ist gerade der Fall, denn ein scheinbar zufälliger Unfall während eines Wagenrennens, sorgt nicht nur dafür, dass sich die Anhänger der Parteien an die Gurgel gehen, es erwächst mit der Zeit auch ein Volksaufstand daraus, der Justinian und Theodora nicht nur den Thron, sondern auch das Leben kosten könnte, wissen noch politische Intriganten den Vorfall grausam für sich auszunutzen …



Meinung:
Maxentius berührt eine der weniger ausgeschlachteten Epochen der irdischen Geschichte – gerade das oströmische Reich wurde meistens immer nur gestreift und nicht sonderlich beachtet, obwohl es die Völkerwanderung überdauerte und unter Justinian noch einmal eine Blüte erlebte, auch wenn der mit den entsprechenden Schwierigkeiten zu kämpfen hat, die auch der erste Band der Serie - Der Nika-Aufstand – thematisiert.

Was allerdings die ersten Seiten der Geschichte zu bedeuten haben, bleibt natürlich noch offen, denn seine Herkunft hat erst einmal überhaupt keine Bedeutung für das Leben von Maxentius, der ganz zufrieden mit seinen Aufgaben und seiner Stellung zu sein scheint und sogar schon eine Familie gründete.

Durch seine Freundschaft zur Kaiserin ist er natürlich auch in die Intrigenspiele verwickelt, die die herrschende Schicht berühren, was ihn aber erstaunlich wenig beeindruckt. Aber gerade diese enge Beziehung zu Theodora macht die Geschichte lesenswert und unterhaltsam, sorgt immer wieder für kleine Überraschungen, macht selbst die historischen Figuren menschlich.

Zudem hat man gut recherchiert, was Kleidung und Architektur angeht. Dazu kommen sehr realistisch wirkende Zeichnungen, die die Figuren lebendig und dynamisch vor detailreichen Hintergründen in Szene setzen und Farben, die die Stimmung der jeweiligen Szene ansprechend einfangen.



Fazit:
Fans historischer Comics sollten ruhig einen Blick in Maxentius werfen, denn der erste Band Der Nika-Aufstand ist trotz bekannter Fakten glaubwürdig und unterhaltsam in Szene gesetzt, die Entwicklungen machen letztendlich auch noch Lust auf mehr.

Maxentius 1: Der Nika Aufstand - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Maxentius 1: Der Nika Aufstand

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 14,99

ISBN 13:
978-3957988089

56 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Spannende Abenteuer
  • Interessante Figuren
  • Dynamische und detailreiche Zeichnungen
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 26.09.2016
Kategorie: Alben
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