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Comic-Besprechung - Wonderland 8: Der Ruf des Wunderlands

Geschichten:
Wonderland 8: Der Ruf des Wunderlands
Original:
Grimm Fairy Tales presents Call of Wonderland, USA 2012
Autor: Dann Wickline, Raven Gregory, Joe Brusha, Ralf Tedesco
Zeichnungen: Nacho Arranz, Matt Triano
Farben: Stephan Downer & Thomas Bonvillain
Übersetzung: Sandra Kentoph

Story:
Das Wunderland ist in Chaos verfallen, denn der Zipferlak ist tot, die Herzkönigin hat selbst den Kopf verloren und auch der Traumfresser ist inzwischen vernichtet, so dass neue Kräfte an Raum und Macht gewinnen. Einer von ihnen ist der Rote Ritter, der den Entschluss fasst, nicht nur seine Heimat, sondern auch die reale Welt zu vernichten, indem er den im Wunderland gefangenen Wahnsinn ausbrechen lässt.

Julie Sands ist neu an der Universität und noch voller Enthusiasmus. Deshalb macht es ihr auch nichts aus, am Freitag, wenn alle anderen Studenten feiern wollen, in die Bibliothek zu gehen und dort für ihre Hausarbeit über Howard P. Lovecraft zu recherchieren. Während sich ein paar rüpelhafte Studenten über sie lustig machen, unterstützen sie der Nachtwächter des Gebäudes und die Bibliothekarin eher.

Julie kann schon bald in ein seltenes und kostbares Buch eintauchen, dass laut ihrer Gönnerin erst vor kurzem in den Besitz der Universität gekommen ist. Es handelt sich scheinbar um das persönliche Tagebuch von Lovecraft. Bereits im Jahr 1907 scheint er Träume und Visionen von dem bekommen zu haben, was er später in seinen Geschichten niederschrieb. Und das ist nicht alles - eine Vision scheint sogar noch wahr geworden zu sein.

Noch während Julie zweifelt und einfach nicht glauben will, was sie da liest, beginnt sich die Realität um sie zu verändern. Das Schicksal führt sie schließlich in den Tattoo-Laden von Salome Gray, wo sich die Ereignisse überstürzen und die beiden so ungleichen Frauen zu Verbündeten machen.



Meinung:
Das Horror-Szenario von Wonderland ist auch diesmal wieder präsent, wenn auch nicht so stark wie in den letzten Bänden. Zwar darf der Rote Ritter ein wenig wüten und seine Invasion des Grauens vorbereiten, das Hauptaugenmerk liegt aber auf den beiden jungen Frauen Julie und Salome, deren Schicksal bald enger mit dem Wunderland verknüpft ist als sie ahnen.

Die Geschichte ist interessant aufgebaut, Gerade die Verknüpfungen zu H. P. Lovecraft machen Sinn, geben dem Grauen, das in dem magischen Reich jenseits der Phantasie tobt, einen Sinn. Dadurch bekommt der Hintergrund einen gesunden Schub, was auch die Handlung an sich spannender macht.

Vor allem die Rückblenden in die Erinnerungen des Autors sind sehr aufschlussreich, beleuchten sie doch die Ereignisse der früheren Bände von einer ganz anderen Seite und bringen auch einen Autor ins Spiel, mit dem man so nicht gerechnet hat. Die Verknüpfungen machen sogar Sinn - und die Geschichte sehr spannend.

Natürlich kommt die Action nicht zu kurz, die Erotik ist diesmal aber eher verhalten, da die Heldinnen besseres zu tun haben, als ihren Körper zu präsentieren oder sich sinnlichen Freuden hinzugeben. Letztendlich wird man sehen, ob dieser gute Trend weiter anhält, denn die Geschichte selbst endet zwar mit einem vorläufigen Schlusspunkt, lässt aber noch viele Fragen offen, so dass man mit einer Fortsetzung rechnen kann.



Fazit:
Der Ruf des Wunderlands ist seit langem wieder einmal ein vielversprechender Band der Wonderland-Reihe, weil diesmal auch der Hintergrund ausgearbeitet wird und die Geschichte nicht nur auf blutigen Horror, viel Action und leichtbekleidete junge Damen setzt.

Wonderland 8: Der Ruf des Wunderlands - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Wonderland 8: Der Ruf des Wunderlands

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 14,95

ISBN 13:
978-3862015535

120 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Der Hintergrund wird von einer ganz neuen Seite beleuchtet
  • Die Geschichte ist spannend aufgebaut und setzt nicht nur auf Horror, Action und Erotik
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 24.08.2013
Kategorie: Wonderland
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