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Comic-Besprechung - Marvel Monster Edition 40: Hulk 1

Geschichten:
US-The Incredible Hulks 612 - 622
Autor:
Greg Pak, Scott Reed, Joshua Williamson, Tim Seeley
Zeichner: Brian Ching, Paul Pelletier, Tom Raney, Sana Takeda, Andres Guinaldo, Victor Drujiniu, Berry Kitson, Mirco Pierfederici, Jorge Maese
Farben: Paul Mounts, Sotocolor, Aron Lusen, Matt Milla, John Rauch

Was für ein dicker Schinken! Mit 340 Seiten hat Panini eine im wahrsten Sinne des Wortes monströse Marvel Monster Edition veröffentlicht, die sich ganz dem Hulk widmet. Angesichts der enorm angewachsenen Hulk-Familie nach dem letzten Event World War Hulks ist so eine Ausgabe auch notwendig, um die zahlreichen Abenteuer, Rückblicke und Kämpfe der Gamma-Monster im Blick zu behalten.

Sieht es zu Beginn des Comics noch so aus, als wenn, bis auf ein paar kleine Streitereien, erst einmal wieder alles im Lot bei den Hulks ist, so wendet sich das Blatt bereits nach einigen Seiten. Stammautor Greg Pak holt den in den letzten Ausgaben immer mal wieder dargestellten Hulk-Sohn Hiro-Kala vollends auf die Bildfläche. Die Gefahr, die von ihm ausgeht, und seine Argumente für den Hass auf die Hulks sind nun nicht wirklich einfallsreich, dennoch entwickelt sich eine actiongeladene und hochspannende Handlung, bei der es durch eine Aufteilung der Hulks an allen Ecken und Enden brennt und die Lösung des Konflikts bis zum Ende nicht voraussehbar ist. Gelungen ist außerdem der Punkt, dass Greg Pak die Handlung nicht unnötig aufbläst und womöglich noch ein Event daraus macht. So ist der Angriff von Hiro-Kala auf die Erde ein schwerer Zwischenfall, der von den Hulks souverän gelöst wird, auch wenn es einige bleibende Spuren bei Bruce Banner hinterlässt. Gerade die Art und Weise wie Hiro-Kala besiegt wird ist überraschend. Kein dumpfes Hulk-typisches Rumgekloppe, sondern viel mehr eine Lösung mit Grips ganz im Stil von Bruce Banner.

Die Story wird zudem konsequent durchgezogen, ohne schwülstige philosophisch-anmutende Texte und sinnlosen Prügelorgien. Naja gut, größtenteils jedenfalls. Dennoch ist der "Dark Son"-Plot aufgrund der Geradlinigkeit äußerst lesenswert und zählt nach dem zweifelhaften "World War Hulks" Event zu den besseren Storys im Gamma-Universum.

Das Marvel-Mini-Crossover Chaos War hat auch vor dem Hulk nicht halt gemacht, so dass die Monster sofort in den nächsten Strudel der Gewalt gezogen werden. Leider sind die Geschichten in diesem Band genauso verwirrend und im Grunde genommen nichtssagend wie das gesamte Chaos War Event. Der Kampf der Lebenden gegen die Toten, gut, das hat DC schon mit der Blackest Night vor ein paar Monaten durchgezogen. Besser wirds in der Marvel-Variante auch nicht und daher sollte man als Leser die Seiten auch einfach schnell überfliegen, verpassen tut man dabei jedenfalls nichts. Der abschließende Fight des Hulk gegen den Göttervater Zeus, welcher umständlich konstruiert aus dem Chaos War folgt, ist ebenfalls nicht weiter als eine sinnlose Prügelorgie, die aber durch den leichten mythologischen Bezug noch überzeugen kann.

Folglich könnte diese Monster Edition auch um 50% gekürzt werden und der Leser wird den fehlenden Seiten keine Träne hinterher weinen. Der Auftritt des geheimnisvollen Hulk-Sohns bietet neben den obligatorischen Kampfszenen auch eine emotionale Seite, die gerade zum Ende hin stark an Bedeutung gewinnt.
Wie bereits in der regulären Hulk-Serie so streuen die diversen Autoren immer wieder Rückblicke auf die verschiedenen Mitglider der Hulk-Familie in die laufende Handlung ein. So erinnert sich Bruce Banner beispielsweise an ein Abenteuer mit der grünen She-Hulk, oder an ein Erlebnis mit seinem Sohn Skaar. Durch diese Kurzstorys bekommt die Beziehung der Hulks untereinander ein solides Fundament. Der Leser merkt, dass die Figuren nicht nur zusammen leben und kämpfen, weil sie ähnliche Kräfte besitzen, sondern auch weil sie viel miteinander verbindet. So gesehen wird das Hulk-Universum durch diese kleinen Rückblick viel persönlicher.

Die Monster Edition enthält folglich eine überzeugende Storyline um den dunklen Hulk-Sohn Hiro-Kala. Leider kann das Chaos War Tie-In in der zweiten Hälfte nicht an die erzählerische Qualität anschließen, so dass im Endeffekt eine mittelmäßige Ausgabe übrig bleibt, die für Hulk-Fans sicherlich interessant ist, alle anderen aber enttäuschen dürfte. Schade.

Marvel Monster Edition 40: Hulk 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Marvel Monster Edition 40: Hulk 1

Autor der Besprechung:
Christian Recklies

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 28,00

340 Seiten

Positiv aufgefallen
  • die Hulk-Familie in Bestform
  • lesenswerter Anfang ...
Negativ aufgefallen
  • enttäuschendes Ende
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Rezension vom: 05.08.2012
Kategorie: Marvel Monster Edition
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