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Comic-Besprechung - FF 2

Geschichten:

FF 2: Der Supremor-Same (FF 6-11)
Autor: Jonathan Hickman
Zeichner: Greg Tocchini, Steve Epting
Inker: Barry Litson



Story:
Der Kampf der FF im Verbund mit Superschurken gegen die Reeds aus verschiedenen Universen ist in seiner heissen Phase, als auf einmal die Inhumans mitsamt ihrem totgeglaubten König Black Bolt auftauchen und sich das Blatt wendet. In diesem Chaos können einige der Reeds fliehen und die Kräfte der Helden werden gesplittet. Reed Richards bleibt nichts anderes übrig als alte Verbündete zu Hilfe zu bitten. Doch ein großer Verrat zeigt Wirkung.

Meinung:

Der erste Band der neuen Serie FF (kurz für Future Foundation) war ein gelungener Neuanfang nach dem Tod der Fackel, welcher auch das Ende der Serie um die Fantastischen Vier bedeutete. "Alles auf neu",  hiess es und so konnten auch solche Leser gefesselt werden, welche nicht unbedingt die Geschichten vorher verfolgt hatten. Nun aber kommen im zweiten Band Der Supremor-Same so viele Rückbezüge und inhaltliche Bezugnahmen vor, dass alle diejenigen, die nicht seit Jahren die Fantastischen Vier gelesen haben, vollkommen verwirrt werden dürften. Insofern ist die Prämisse des ersten Bandes mit "Alles auf neu" schon wieder hinfällig. Naja, nicht ganz. Einige lang vermisste Personen und Gruppierungen kommen wieder vor und auch ein Tod eines Helden wird mit Black Bolts Rückkehr nivelliert. Insofern ist schon wieder vieles neu, indem das alte wieder hergestellt wird. Marvel-Kenner dürften die Tragweite dessen erkennen, was hier vollzogen wird, andere aber komplett verwirren und gleichgültig lassen. Schließlich geht es hier auch und gerade um Figuren, die in  Deutschland nicht zu den Stammgästen gehören, wie vor allem die Inhumans.

Das führt auch zu dem Effekt, dass die FF in ihrer eigenen Serie ziemlich in den Hintergrund rücken. Angenehm und spannungsfördernd ist aber, dass die Gruppe sich immer noch nicht gefestigt hat und hier, trotz aller Verzweiflungsmaßnahmen des ersten Bandes, scheitert. Was den Band ganz besonders spannend macht, ist die Ungewißheit, was andere Charaktere wollen und wo die Verbündeten eigentlich stehen. Das betrifft nicht nur die zeitweiligen Allianzen mit den Schurken, sondern auch die eigentlichen Freunde wie die Inhumans. Allianzen werden aufgekündigt und Verrat herrscht allerorten. So kommen jahrzehntelange Schurken des Marvel-Universums hier wieder zu alten Stärken.

Es ist sehr gekonnt strukturiert von Jonathan Hickman und macht richtig süchtig zu lesen, dass nichts richtig geklärt wird, sondern alle Konflikte und Handlungsebenen nur noch gesteigert werden und alles, was als sicher angesehen worden ist, brüchig wird. Da kann am Ende Reed Richards nur auf altbewährte Methoden zurückgreifen, obwohl er doch gerade mit der Gruppenneubildung zukunftsgerichtet agieren wollte. Vor allem bleibt eine der großen Fragen, nämlich was seine Tochter eigentlich vor hat und ob das nicht zu einer Katastrophe führen wird, einer der spannendsten Aspekte in einer Nebenhandlung, welche wohl später zum Tragen kommen wird. Wirklich kein Handlungsstrang des ersten Bandes wird hier beendet, sondern, ganz im Gegenteil, neue eröffnet, was manchmal dazu führt, das der Leser den Überblick zu verlieren droht.

Die realistischen Zeichnungen sind mit vielen Details versehen, lassen aber auch manchmal Fehler zu. Gerade weil auch gerne Panelgrenzen verwischen, kommen manche Figuren zweimal im selben Panel vor.



Fazit:
Spannend, da kein einziger Handlungsfaden beendet, sondern neue zusätzlich eröffnet werden. Da droht man zwar den Überblick zu verlieren, zeigt aber auch die Schwächen der Helden auf. Marvel-Kenner dürften manche Entwicklungen besonders erfreuen, während Neueinstieger ziemlich verwirrt sein dürften. 

FF 2 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

FF 2

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 14,95

ISBN 13:
4192459914956

132 Seiten

FF 2 bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • offene und weitergesponnene Handlungsfäden
  • Schwächen der Helden
  • Spannung
Negativ aufgefallen
  • sehr verwirrend
  • manches Relevante nur für Marvel-Kenner ersichtlich
  • Fehler in den Zeichnungen
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Rezension vom: 14.06.2012
Kategorie: Die Fantastischen Vier
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