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Comic-Besprechung - Fear Itself Monsteredition

Geschichten:
Unter dem Meer (Originaltitel: “The Deep“ Fear Itself: The Deep 1-4)
Autor: Cullen Bunn
Penciller: Lee Garbett
Inker: Dave Meikis, John Lucas, Rick Magyar
Colorist: John Rauch

Die fürchterlichen Vier (Originaltitel: “Fearsome Four“ Fear Itself: Fearsome Four 1-4)
Autor: Brandon Montclare
Penciller: Michael Wm. Kaluta, Ryan Bodenheim, Simon Bisley, Ray-Anthony Height, Don Ho, Tom Grummett, Rick Ketcham, Henry Flint, Timothy Green II
Colorist: Chris Sotomayor, Tony Avina,Simon Bisley

Blutiger Thron (Originaltitel: “Throne of Blood“ Tomb of Dracula presents: Throne of Blood)
Autor: Victor Gischler
Penciller: Goran Parlov
Inker: Dalibor Talajic
Colorist: Lee Loughbridge

Zusammenbruch (Originaltitel: “Breakdown“ Fear Itself: The Home Front 3)
Autor: Ben McCool
Penciller: Mike del Mundo

Heroes for Hire (Originaltitel: “Fear Itself“ Heroes for hire (vol. 3) 9-11)
Autor: Dan Abnett, Andy Lanning
Penciller: Kyle Hotz
Inker: Bob Almondc
Colorist: Jay David Ramos


Story:

Attuma nutzt seine neue Macht als Würdiger, um seinen Erzfeind Namor zu töten. Es sieht nicht gut aus für den Herrscher von Atlantis. Die X-Men können ihm nicht helfen, da Utopia belagert wird. Mit Dr. Strange eilt ein alter Freund zu Hilfe und er versucht ein Team zusammenzustellen, mit der man der Bedrohung durch Attuma Einhalt gebieten kann. Aber sind Loa, Savage She-Hulk und der Silver Surfer stark genug, um Atlantis zurückzugewinnen?

Die allgegenwärtige Panik hat Man-Thing angelockt. Man-Thing besitzt die Fähigkeit, die Lebewesen in Brand zu stecken, die Angst vor ihm haben. Dementsprechend ist Man-Thing während Fear Itself eine tickende Zeitbombe. Sein Freund Howard the Duck versucht die Katastrophe zu verhindern. Hilfe erhält er von She Hulk, Nighthawk und Frankensteins Monster. Als Psycho-Man auftaucht ist das Chaos perfekt, denn an seiner Seite kämpft eine längst vergessene alternative Version der fantastischen Vier.

Blutiger Thron erzählt die Legende eines japanischen Klans, der an Vampirismus erkrankt ist und fast vollständig ausgelöscht wurde.

Dr. Elias Wirtham alias Cardiac muss eine schwere Entscheidung treffen und lernt am eigenen Leib wie schwer es als Held ist alle Konsequenzen zu bedenken.

Weil nahezu jeder Held beschäftigt ist, engagiert Misty Knight einige ungewöhnliche Helden, um den flüchtigen Purple Man in Gewahrsam zu nehmen. Unterdessen treibt in den Straßen von New York ein Monster sein Unwesen, das sich in die größte Angst seiner Opfer verwandelt.



Meinung:

Die beiden großen Superheldenverlage haben in den letzten Jahren unzählige episch angelegte Crossover veranstaltet, die das Heldenuniversum fest im Griff hatten und an dem nahezu jede Serie beteiligt war. Mitunter konnte man den Eindruck gewinnen, dass diese Großereignisse nahtlos ineinander übergehen. Derzeit ist das Marveluniversum fest in der Hand vom Allvater und seinen Würdigen, die während Fear Itself Angst und Schrecken verbreiten.

Panini lässt bei diesem Großereignis kaum Wünsche offen und veröffentlicht in den regulären Serien, diversen Sonderbänden und dieser Monsteredition jede Menge Material, in dem auch die eher unbekannten Figuren genügend Raum finden, um den Leser zu unterhalten. Und so finden sich in dieser Monsteredition auf 276 Seiten illustre Figuren wie Howard the Duck, der noch am ehesten wegen der Verfilmung von 1986 bekannt sein könnte, Savage She-Hulk, die Tochter von Hulk oder Nighthawk, Marvels Pendant zu Batman.

Ebenso vielfältig wie die versammelten Helden ist auch die Bandbreite der Geschichten. Während Unter dem Meer ein klassisches Superhelden Team-Up mit Fokus auf Namor und sein Reich ist, setzen Die fürchterlichen Vier eher auf Humor. Die neun (!) beteiligten Zeichner haben so unterschiedliche Stile, dass es schwerfällt, eine homogene Atmosphäre zu erzeugen. In manchen Szenen macht ein neuer Zeichner sicherlich Sinn, aber hier zeigt sich leider auch, dass zu viele Köche den Brei verderben. Hinzu kommt, dass der Autor Brandon Montclare die Helden auf einen surrealen Horrortrip schickt, bei dem sich die Figuren auch in Dinosaurier verwandeln.

In der Fear Itself Monsteredition stechen jedoch auch zwei Erzählungen heraus. Zum einen die Vampirsaga von Victor Gischler. Die Legende des japanischen Klans ist spannend erzählt und funktioniert wunderbar auch vollkommen losgelöst von Fear Itself. Die Zeichnungen erinnern an die Bilder von Mike Mignola und auch die Verbindung von Mythen und fernöstlicher Kultur würde hervorragend in den Hellboy-Kosmos passen.

Die andere Überraschung ist Zusammenbruch von Ben McCool. Der Autor begeistert mit einer äußerst realistischen Darstellung des Heldendaseins und einem Ende, das dem Leser ungewöhnlich lange im Gedächtnis bleiben wird.

Die Heroes for Hire liefern wiederum eher Superheldenalltagskost ab. Immerhin präsentieren die Autoren besonders zum Ende hin einige interessante Aspekte. Der Zeichenstil von Kyle Holtz ist gewöhnungsbedürftig, aber durchaus interessant. Besonders seine Version von Elektra hat eine faszinierende dunkle Seite.



Fazit:

Jede Menge Action für alle, die von Fear Itself nicht genug bekommen können. Zwischen allerlei Superheldenprügelorgien und surrealen Ausflügen in den Nexus verstecken sich in dem extra dicken Band auch zwei erzählerische Perlen. Somit ist die Fear Itself Monsteredition ein unterhaltsamer Ausflug ins Marveluniversum, der einmal mehr verdeutlicht, welche vielfältigen Figuren das Universum abseits der großen Namen wie Captain America, Iron Man und Spider-Man zu bieten hat.



Fear Itself Monsteredition - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Fear Itself Monsteredition

Autor der Besprechung:
Marcus Koppers

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 26,00

280 Seiten

Fear Itself Monsteredition bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Manche Überraschung
  • Helden aus der zweiten Reihe
  • Blutiger Thron ist mehr spannender Vampirhorror als Event Tie-In
Negativ aufgefallen
  • Zum Teil zu viele Zeichner pro Heft
  • Erzählerische Qualität schwankt
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
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Rezension vom: 17.05.2012
Kategorie: Fear Itself - Nackte Angst
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