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Comic-Besprechung - Fringe 1: Der Anfang

Geschichten:

Bell und Bishop: Geistesverwandte
Autoren: Zack Whedon; Zeichner: Tom Mandrake; Farben: Carrie Strachan

Bell und Bishop: Hervorragende Seife
Autoren: Mike Johnson; Zeichner: Tom Mandrake; Farben: Tony Avina & Carrie Strachan

Bell und Bishop: Die Flucht
Autoren: Alex Katsnelson; Zeichner: Tom Mandrake; Farben WildStorm FX

Bell und Bishop: Perfekte Pläne
Autoren: Danielle DiSpaltro & Alex Katsnelson; Zeichner: Tom Mandrake; Farben WildStorm FX

Bell und Bishop: Es bleibt in der Familie
Autoren Danielle DiSpaltro,Justin Doble & Alex Katsnelson; Zeichner: Tom Mandrake; Farben: WildStorm FX

Der Gefangene
Autoren: Alex Katsnelson & Danielle DiSpaltro; Zeichner: Simon Coleby; Farben Jim Charalampidis

Der Fremde im Zug
Autoren: Alex Katsnelson & Mathew Pitts; Zeichner: Tom Mandrake; Tony Avina

Abhauen
Autor: Mike Johnson; Zeichner: Tom Mandrake; Farben WildStorm FX

Space Cowboy
Autor: Kim Cavyan; Zeichner: Tom Mandrake; Farben Carrie Strachan & Darlene Royer

Kopie
Autor: Mike Johnson; Zeichner: Tom Mandrake; Farben WildStorm FX



Story:

Der äußerst ehrgeizige und vor allem sehr junge Professor Dr. Walter Bishop beginnt seine neue Arbeit als Dozent an der Universität von Harvard. Sehr bald drängt sich ihm der Eindruck auf, dass ihn die Studenten in seinen Vorlesungen nicht so richtig akzeptieren, schließlich ist er ja nur wenige Jahre älter als sie, manche sind gar genauso alt wie er. Es ist eben nicht immer leicht, wenn man überdurchschnittlich intelligent ist.

Den Großteil seiner Zeit verwendet er aber eh um seine Forschungen voran zu treiben. Er forscht in einem abgelegenen Kellerlabor und so manches was er hier treibt verstößt gegen die Gesetze. Eines Nachts, als er wieder einmal bis spät in die Nacht arbeitet, wird er von lauter Musik in seiner Konzentration gestört. Als er die Quelle des Lärms aufsucht, trifft er auf den jungen Studenten Bell. Wie Bishop, ist auch er extrem begabt und ehrgeizig. Schon bald stellen die beiden fest, dass sie sehr ähnlich ticken und Bishop arbeitet fortan mit Bell zusammen. Darüber hinaus entwickelt sich zwischen den beiden schon bald eine enge Freundschaft. Als sie wieder einmal bis spät in die Nacht an ihren Versuchsreihen arbeiten, kreuzt aus heiteren Himmel eine zwielichtige, mysteriöse Gestalt auf. Er stellt ihnen ein perfekt ausgestattetes Labor und praktisch unbegrenzte Geldmittel in Aussicht, um sie für ein streng geheimes Projekt anzuwerben. Aus purer Neugierde, willigen die beiden ein. Sie werden in ein abgelegenenes Labor im nördlichen Alaska gebracht, wer diesen gewaltigen Forschungskomplex finanziert, erfahren sie jedoch nicht. Als Bell eine unheimliche Entdeckung macht, wird ihnen schlagartig klar, das sie in die Hände von skrupellosen Geschäftemachern geraten sind, die ganz bestimmt nicht vorhaben sie jemals wieder gehen zu lassen.



Meinung:

Die bekannte und zudem sehr erfolgreiche Mysteryserie Fringe versucht nun auch sich in der Welt der Comic zu etablieren. Alex Kurzmann & Roberto Orci erscheinen mit ihren Namen zwar auf dem Cover des Comics, sie haben jedoch nicht direkt am Comic mitgewirkt. Sie sind die Köpfe, hinter der Idee von Fringe und sind als Miturheber und beratende Produzenten an der Serie beteiligt.Auch J.J. Abrams, der ebenfalls auf dem Cover genannt wird, war nicht in die Produktion des Comics involviert. Er ist der Produzent und Rgiesseur der TV Serie.

Ein Blick auf die sehr umfangreiche Liste der Autoren, die an diesem Projekt mitgearbeitet haben, macht deutlich das dieser Comic mit sehr viel Aufwand produziert wurde. Insgesamt haben acht Autoren an den Stories in diesem Band mitgewirkt, während mit Tom Mandrake nur ein einziger Zeichner für den optischen Look des Artworks zuständig ist. Die Zeichnungen orientieren sich sich stark an der Optik der Filmvorlage. Es wird sehr viel mit Lichtstimmungen und dichten Schattenpartien gearbeitet, welchen einen düsteren und geheimnisvollen Flair entstehen lassen. Eine faszinierende Optik, die nicht nur Fans der Serie, sondern auch andere potentielle Leser sehr schnell in ihren Bann schlagen wird. Vor allem die Hauptgeschichte ist sehr fesselnd und erzeugt gerade zu Beginn eine ungeheure Sogwirkung. Im weiteren Verlauf wird der Plot dann allerdings immer abstruser und man hat mehr und mehr das Gefühl, das hier wild Ideen zusammengeklaubt wurden.

Das Medium Comic hat gegenüber dem Leinwand Vorbild einen großen Vorteil...da hier nicht auf Produktionskosten geachtet werden muss, ist einfach alles möglich. Jede noch so aberwitzige Idee lässt sich einfach und ohne Mehrkosten zu Papier bringen. Allerdings sollte man sich aber auf einen oder vielleicht zwei Autoren beschränken, denn gerade die vielen Schreiberlinge, welche den Plot des Comics erschufen, haben sich nicht gerade positiv ausgewirkt. Alleine an der Hauptgeschichte waren sechs Szenaristen tätig. Das Endergebnis wirkt wie ein etwas planlos geratenes Stückwerk, in welchem eine Vielzahl cooler Ideen untergebracht wurden. Da man aber kaum darauf geachtet hat alles aufeinander abzustimmen und wohl auch jeder seine Ideen implementiert haben wollte, fügen sich die einzelnen Puzzleteile nur sehr unbefriedigend zusammen. Zweimal macht die Geschichte einen zeitlichen Sprung... die Lücke der Ereignisse die in der Zwischenzeit geschahen wird dabei aber nicht gefüllt. Ausserdem haben die jeweiligen Ereignisse nichts miteinander zu tun. Am Ende kommt dann noch ein Cliffhanger, der vermutlich nie aufgelöst wird. Ein beliebtes Stilmittel bei Mysteryserien.

Die fünf Kurzgeschichten, die als „Geschichten aus der Grenzwelt“ bezeichnet werden, können leider auch nicht viel retten. Sie sind zwar im Fringe Universum angesiedelt, haben aber mit Bishop und Bell nichts mehr zu tun. Ihre Inszenierung ist ganz nett und sie verströmen ordentlich Mysteryflair, doch etwas intensiver betrachtet sind sie nicht mehr als anskizzierte Ideen, die es nicht wert waren intensiver ausgearbeitet zu werden. Also hat man sie kurzerhand zu Bonus-Inhalten verwurstet.



Fazit:

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Fringe Comicdebüt sehr atmosphärisch gestaltet ist und auf jeden Fall einen sehr stimmigen Look besitzt. Das Flair des Comics ist fesselnd und inhaltlich sind die sechs Episoden spannene und voller abgefahrener Ideen. Leider hatte man bei der Produktion nicht das Sprichwort „Viele Köche verderben den Brei“ im Hinterkopf, sonst hätte man sich vielleicht dazu entschlossen mi der Story nur einem oder maximal zwei Szenaristen zu betrauen. Hier wurden einfach zu viele Gedankenansätze ins Spiel gebracht, ohne einen einzigen davon konsequent zu Ende zu denken. Wahre Kenner der Serie, können mit all den Puzzleteilen vielleicht mehr anfangen, aber ein Comic das sogar damit wirbt auch ohne Vorkenntnisse der Serie gute Unterhaltung zu bieten, sollte in sich schon etwas schlüssiger sein. Ein Folgeband ist übrigens bereits für September angekündigt.




Fringe 1: Der Anfang - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Fringe 1: Der Anfang

Autor der Besprechung:
Thomas Lang

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 16,95

ISBN 13:
978-3-86201-150-6

148 Seiten

Fringe 1: Der Anfang bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • schönes Artwork
  • atmosphärische Zeichnungen
  • fängt den Flair der Filmvorlage ein
Negativ aufgefallen
  • zusammenhanglos
  • ohne Kenntnis der Serie bleibt vieles unklar
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
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Rezension vom: 03.06.2011
Kategorie: Fringe
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