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Comic-Besprechung - Guin Saga 1

Geschichten:

Guin Saga Band 1

Autor: Kaoru Kurimoto, Zeichnungen: Hajime Sawada



Story:

Die Zwillinge Remus und Rinda des Königs Aldross von Perros müssen die Ermordung ihres Vaters während eines Angriffs der Armee aus Morgul mit ansehen. Die Soldaten haben den Auftrag die Kinder zu töten und verfolgen diese in den verwunschenen Wald von Rood. Dort treffen die Kinder Guin, einen Tiermenschen der auf seinem menschlichen Körper einen Leopardenkopf trägt. Dieser hat das Gedächtnis verloren und kann sich nur noch an das Wort "Aurra" und seinen Namen erinnern. Das Wesen rettet die Kinder vor dem Angriff der Soldaten und hilft ihnen bei einem Angriff der Ghule des Waldes. Schließlich überwältigen die Soldaten den Leopardenmenschen und verschleppen ihn und die Kinder in die Festung Stafolos, in der der schwarze Graf Vanon ein unbarmherziges Regime führt. Die hellseherisch begabte Rinda wird vom künftigen Thronerben Remus getrennt. Beide treffen im Kerker neue Gefährten...



Meinung:

Die Welt der Guin Saga ähnelt dem dem europäischen Mittelalter, weist jedoch zahlreiche fantastische Elemente auf. Sie stammt aus der Feder der japanischen Autorin Kaoru Kurimoto ( * Februar 1953, + Mai 2009) die neben den 130 Bänden der Guin Saga unzählige Romane in den Kategorien Science Fiction, Horror oder Fantasy geschrieben hat. Das in Japan sehr beliebte Epos wurde auch als Animeserie produziert und diente als Inspirationsquelle der erfolgreichen Mangaserie Berserk (ebenfalls bei Panini erschienen) des Zeichners Kentaro Miura. Genau wie Berserk ist die „Guin Saga“ schon durch ihre ausführlich dargestellten Kampfszenen eher dem Seinen-Genre zuzuordnen.

Die Illustrationen von Hajime Sawada (Zeichner der Serie Blood of Matools) sind aufwendig und sehr detailliert. Das Setting der Handlung mit europäischen Wäldern und Burgen wurde wundervoll umgesetzt, die Zeichnungen der Charaktere ist einfühlsam und passend. Mit vielen Schraffuren und aufwendigen Speedlines in den Kämpfen wechseln sich ruhige und actionreiche Bilder ab. Besonders beeindruckt die Darstellung des Waldes bis zum letzten Blatt im Hintergrund. Die Zwillinge Remus und Rinda unterscheiden sich wenig im Aussehen, weisen aber eindeutige Eigenschaften durch die Darstellung der Gesichtsausdrücke und Körperhaltungen auf. Die starke Rinda geht erhobenen Hauptes, wohingegen Remus durch seinen gehetzten Blick und den geneigten Kopfes unsicher und unreif erscheint. Der starke Leopardenmensch wirkt als Kontrast zu den 14 jährigen Kindern selbst nach einer Verwundung immer noch unbesiegbar.

Das mythologisch anmutende namensgebende Wesen Guin macht trotz ihres gestählten Bodybuilder-Körpers den Eindruck eher sanftmütig zu sein, solange es nicht in einen Kampf verwickelt wird. Dann verwandelt es sich in eine reißende Bestie. Die Fantasywelt birgt unzählige Gefahren. So werden die Kinder im Wald von Guhlen angegriffen, die sich der abgetrennten Gliedmaßen der Soldaten bedienen, die Guin während des Kampfes zerrissen hat. Im Auftakt des Bandes müssen die Kinder mitansehen, wie ihr Vater getötet wird, im späteren Verlauf droht der tödlich erkrankte Graf Vanon das Fleisch der Kinder zu seiner Heilung zu verspeisen. 



Fazit:

Die Guin Saga ist grausam und kriegerisch. Spannend ist der Hintergrund des Leopardenmenschen Guin, dessen Herkunft und Geschichte unbekannt sind. Durch die eindeutigen Gewaltszenen und unterschwelligen Andeutungen sexueller Gewalt richtet sich das Fantasy-Epos an ältere Leser. Die mitteleuropäische Ausrichtung der Zeichnungen und der klar strukturierte Panelaufbau macht die Serie nicht nur für Manga-Fans interessant. Der Cliffhangar am Ende der Geschichte macht Appetit auf mehr.



Guin Saga 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Guin Saga 1

Autor der Besprechung:
Malte Ussat

Verlag:
Planet Manga

Preis:
€ 7,95

ISBN 10:
3862010082

ISBN 13:
978-3862010080

168 Seiten

Guin Saga 1 bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • detaillierte Zeichnungen
  • starke Charaktere
  • spannende Handlung
Negativ aufgefallen
  • extreme Gewaltdarstellung
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Rezension vom: 17.12.2010
Kategorie: Guin Saga
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