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Comic-Besprechung - Hulk 6: Untergang der Hulks 1Geschichten:
US-Fall of the Hulks: Alpha „Meeting of the Minds“ Story:
Dieser Band enthält vier Storys: Zu Beginn erzählt der Leader von der Organisation Intelligencia, welcher einige der schlausten Verbrecher angehören. Ihr Ziel ist es, das komplette Wissen der Welt zu erlangen und dadurch jedem Helden immer einen Schritt voraus zu sein. Durch neue Erfindungen können sie sich in verschiedene Superheldenhauptquartiere einschleichen und deren geheime Archive plündern. Alles verläuft nach Plan, bis die Intelligencia versucht ihr Mitglied Dr. Doom auszuschließen. Dies führt zum Zusammenbruch der Vereinigung und zur vorläufigen Stilllegung der Aktivitäten. Meinung:
Panini eröffnet mit dem Untergang der Hulks ein neues Kapitel im Leben der Gammawesen. Nachdem die Großereignisse Planet Hulk und World War Hulk viel Zerstörung hinterlassen haben und in Folge dessen eine stetig wachsende Zahl von Hulks auf der Bildoberfläche erschien, war es nur eine Frage der Zeit bis die Redaktion diesem Treiben eine Ende setzen will. Jeff Parker hat sich dieser Aufgabe angenommen und beginnt sofort mit dem Aufstellen der Spielfiguren. Wurde im letzten Heft die rote She-Hulk eingeführt, so wird dem deutschen Leser der hierzulande noch recht unbekannte Skaar (bisher lediglich zwei Auftritt in Deutschland) und der neue grüne Hulk präsentiert. Durch diese enorme Fülle an Gammawesen entsteht logischerweise viel Konfliktpotential, das zu heftigen Kämpfen und enormen Zerstörungen führt. Jeff Parker beginnt dieses Großereignis aber mit einer interessanten Vorstellung der Intelligencia, welche anscheinend Anteil an der Entstehung des roten Hulk hat. Durch diese Story wird dem Leser der große Feind vorgestellt, wobei vieles noch im Dunkeln bleibt. Die nun folgende Darstellung der Beerdigung des Thunderbolt Ross enthält keinerlei Action, sondern sehr viele Gedanken über den General, wobei besonders die Rede von Bruce Banner viel Brisanz enthält. Da kann man nur hoffen, dass die nächste Hulk-Ausgabe endlich Fragen löst und keine neuen mehr aufwirft, denn ansonsten wird das Hulk-Universum gänzlich unverständlich. Fazit: Der Beginn des Untergangs der Hulks ist recht chaotisch und undurchsichtig. Viele Dinge liegen noch im Verborgenen bzw. werden nicht ausreichend erklärt. Auch die Vierteilung des Bandes trägt nicht zum besseren Verständnis bei. Angesichts der weitreichenden Folgen, die Panini verspricht, sollte sich der Hulk-Fan aber durch dieses Wirrwarr kämpfen, in der Hoffnung, dass die nächste Ausgabe besser wird. Ansonsten gibt es noch zwei sehr informative Artikel über die bisherigen Ereignisse, die wenigstens etwas Licht ins Dunkel bringen.
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Hulk 6: Untergang der Hulks 1 Autor der Besprechung: Christian Recklies Verlag: Paninicomics Preis: € 14,95 132 Seiten ![]() |
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| Rezension vom: | 18.12.2010 | ||||||
| Kategorie: | Hulk | ||||||
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