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Comic-Besprechung - Green Lantern Sonderband 20: Blackest Night 3Geschichten: Auszeit für Orange Story:
Die entscheidende Phase zur Vereinigung der Lantern-Corps ist herangerückt. Auf Okaara treffen die mächtigsten Vertreter der Fraktionen zusammen. Doch die Unterschiede zwischen den Lanterns klaffen wie tiefe Wunden und ausgerechnet die Wächter zeichnen dafür verantwortlich. Währenddessen begegnet John Stewart auf Xanshi ebenfalls den Geistern seiner Vergangenheit und auf Oa tobt weiterhin der Kampf um die Zentralbatterie. Gerade als die Batterie fällt und Guy Gardner als Red Lantern in wilder Raserei in den Reihen der Black Lanterns wütet, verdüstert sich der Himmel über Oa. Der lebende Planet Mogo ist aufgetaucht und weder Freund noch Feind können ihn davon abhalten die Heimatwelt der Wächter um jeden Preis zu retten. Meinung: Business as usual im Green Lantern-Kosmos. Da wird gekämpft, dass sich die Balken biegen. Grün gegen Rot, Blau gegen Gelb, Indigo gegen Schwarz und sowieso alle gegeneinander. Letzten Umstand soll Hal Jordan allerdings beseitigen, damit die Front gegen die Black Lanterns endlich vereint steht. Keine einfache Aufgabe, musste Jordan bereits im Vorgängerband feststellen. Aber auf Okaara treffen jetzt alle wichtigen Vertreter der einzelnen Fraktionen zusammen, darunter diesmal auch die mehr als eigenwillige Lantern Agent Orange oder auch Larfleeze. An einem Strang ziehen sie jedenfalls noch lange nicht, weshalb sich der Anführer der Red Lanterns und Larfleeze auch erstmal einen Kampf liefern. Die ebenfalls attackierenden Black Lanterns werden da schon fast zur Nebensache. Der Beginn der Episode ist fast schon albern zu nennen. Der von Habgier zerfressene Larfleeze eignet sich geradezu hervorragend als Witzfigur, da er immer alles haben will, was er unter die Finger kriegen kann. Unpassenderweise albern wirkt auch Hal Jordan, der schon wie beim letzten Mal zum Sprücheklopfer geriert, was eigentlich gar nicht zu seinem Charakter passt. Es fällt vor allem deswegen aus dem Rahmen, weil die anderen so ernsthaft bleiben und Jordans Rolle als großer Vereiniger so gar nicht rüberkommt. Mehr als ein Stichwortgeber ist er teils nicht und wenn die Lanterns sich am Schluss einigen, so ist das nicht sein Verdienst. Zwischendrin kloppen sich dann wieder alle, ergehen sich in Schuldzuweisungen und sind dann aus unerfindlichen Gründen plötzlich wieder friedlich. Der Sinneswandel der noch Unentschlossenen kommt im Hau-Ruck-Verfahren und bleibt wohl nur für den Autor gänzlich nachvollziehbar. Wirklich Freude an dem ersten Kapitel machen hauptsächlich die Zeichnungen von Doug Mahnke. Da weiß man wenigstens, was man hat. Fazit:
Wenn man nicht aufpasst heißt die Reihe bald Call of Duty: Corps War, denn mehr als die Hälfte des Bandes geht wieder für Schlachten drauf. Ist zwar alles schön und gut aber man sollte den Bogen auch nicht überspannen. Es tut dem Comic bestimmt ganz gut, dass einige Handlungsfäden jetzt abgewickelt sind und man wieder nach vorne schauen kann. Der entscheidende Kampf kann beginnen. |
Green Lantern Sonderband 20: Blackest Night 3 Autor der Besprechung: Alexander Smolan Verlag: Paninicomics Preis: € 12,95 ISBN 10: 4-197124-312952-20 100 Seiten ![]() |
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| Rezension vom: | 25.11.2010 | ||||||
| Kategorie: | Green Lantern | ||||||
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