Comic-Besprechung - Aria 17: Satans Garten
Geschichten:
Band 17: Satans Garten Autor, Zeichner, Tuscher: Michel Weyland
Story:
Auf ihren Reisen macht Aria in einem Dorf halt, das am Rande eines großen Waldes liegt, über den es viele Legenden gibt. "Satans Garten" gilt als verflucht, weil es seit langen Jahren keinem Reisenden gelungen ist, ihn lebend zu durchqueren und auch wieder zurück zu kehren. Oft genug werden die wenigen Mutigen, die nach einem verschollenen Tempel suchen wollen, um dessen goldene Dachziegel zu erbeuten, als Leichen in den Ausläufern des Waldes wiedergefunden.
Die Kriegerin beobachtet, wie sich ein junger Mann namens Renael mit seinem Vater herum streitet, der verhindern will, dass dieser in den Wald geht. Der Alte ist ein in der Gegend sehr bekannter Krieger, um den sich Gerüchte ranken, dass er unsterblich sei. Das ist Grund genug für Aria, sich beide genauer anzusehen. Da Renael es schafft, ihr etwas anzutun, und sie nicht einmal weiß, was genau, folgt sie ihm in den Wald.
Schon bald erkennt Aria, was wirklich in diesem vorgeht, hilft ihrem kurzzeitigen Feind, zu überleben und ergründet schließlich das überraschende Geheimnis, das sich ihnen mitten im Wald erschließt...
Meinung:
"Satans Garten" ist wieder eines der Abenteuer von Aria, das man gut
ohne Kenntnis der anderen lesen kann, da es keine Verbindungen und
Querverweise gibt. Die junge Kriegerin zeigt sich von ihrer üblichen
Seite. Sie ist sehr neugierig und schlägt wieder einmal die Warnungen
und guten Ratschläge in den Wind, um schließlich mehr oder weniger
freiwillig in Gefahr zu geraten. Dabei erweist sich, dass die größte
nicht einmal von den Bäumen ausgeht, sondern denen, die inmitten des
verfluchten Forstes Zuflucht gefunden haben.
Die Geschichte besitzt außergewöhnlich wenig Tiefgang. Aria und Renael
bleiben als Charaktere blass, auch der Bösewicht entspricht einer
Kategorie, mit der es Aria bereits mehrfach zu tun hatte . dem
Wissenschaftler/Magier, der alle Skrupel hinter sich gelassen hat und
die Heldin hintergehen will, aber rechtzeitig enttarnt wird. Interessant ist auch das Spiel mit Lüge und Wahrheit, aber die Handlung
plätschert ansonsten eher ohne wirkliche Höhepunkte dahin, weil es so
gut wie keine Action und vertrackte Situationen gibt, nur das Ende
versöhnt noch einmal mit einem interessanten Twist, da sich der junge
Mann von Arias Pazifismus anstecken lässt und nicht blutige Rache
nimmt, als er unangenehme Wahrheiten über seinen Erzeuger erfährt. Die Zeichnungen sind natürlich wieder wie gewohnt fein und detailreich - Weyland hat seinen Stil für Aria gefunden.
Fazit:
"Satans Garten" ist ein eher durchschnittliches Album der Aria-Reihe,
da nicht wirklich Spannung aufkommt und die Figuren sehr blass bleiben.
Dennoch versöhnt das kluge Ende ein wenig mit der ansonsten eher
langatmigen Geschichte
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Aria 17: Satans Garten
Autor der Besprechung:
Christel Scheja
Verlag:
Epsilon Verlag Mark O. Fischer
Preis: € 10,00
ISBN 13: 978-3932578199
48 Seiten
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