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Comic-Besprechung - The Prince of Tennis 15

Geschichten:
Genius 124 – 131
Autor: Takeshi Konomi, Zeichner: Takeshi Konomi, Tuscher: Takeshi Konomi

Story:
Nachdem durch Momoshiros Ausscheiden aus der Stamm-Mannschaft die Aufstellung für die Kanto-Meisterschaften geändert wurde, müssen die Tennis-Stars der Seigaku Junior High erneut ihre Planungen umwerfen, denn Ooshi kann nach einem Unfall nicht spielen. Nun zahlt es sich für Momo aus, dass er hart trainierte und seine Kameraden in allem unterstützte, denn automatisch rückt er nach.

Allerdings muss er mit Kikumaru das Doppel bestreiten – und in dieser Formation haben die beiden noch nie zusammen gespielt. Schnell wird klar, dass Momo Ooishi nicht ersetzen und Kikumaru in Folge sein akrobatisches Talent nicht voll entfalten kann. Das Paar der Hyotei, das sich perfekt ergänzt, scheint die beiden mit Links vom Platz zu fegen. Aber Ooishi hat Momo nicht völlig unvorbereitet ins Spiel geschickt, und auch Kikumaru ist für einige Überraschungen gut.

Das Doppel Inui-Kaido weist ebenfalls wenige gemeinsame Erfahrungen auf. Ursprünglich wollte Kaido ein Einzel bestreiten, doch dann schlossen die beiden einen Deal, der ihnen und dem Team von Nutzen sein soll. Hat sich Inui verrechnet? Ihrem Gegner scheinen sie überhaupt nicht gewachsen zu sein, und die Hyotei-Fans triumphieren schon ...

Meinung:
Auf dem Weg an die Spitze muss der Tennis-Club der Seigaku Junior High weitere Turniere bestreiten und sich mit starken Gegnern messen. Bereits in der ersten Runde der Kanto-Meisterschaften sieht es gar nicht gut aus, denn die Hyotei tritt mit einem eingespielten Team an, während die Seigaku kurzfristig umstellen und Paare auf den Platz schicken musste, die kaum Erfahrungen miteinander haben. Alles ist möglich: Sieg und Niederlage, wenngleich man davon ausgehen kann, dass die Seigaku am Schluss als Mannschaft weiterkommt, schließlich ist die Nationalmeisterschaft das Fernziel, für das jeder Einzelne aufgebaut wird.

Tatsächlich hat Momo aus seiner Niederlage gelernt und erweist sich offen die Ooishis Ratschläge. Auch Kikumaru, der es in erster Linie der vorausschauenden Spielweise seines langjährigen Partners zu verdanken hat, dass er seinen ganz persönlichen Tennis-Stil spielen kann, zeigt, dass er flexibel und fähig ist, Ooishis Rolle zu übernehmen. Beide steigern sich enorm, um das Hyotei-Doppel einzuholen und vielleicht doch noch zu besiegen.

Inui und Kaido sind das zweite Überraschungs-Paar. Jeder von ihnen ist ein Einzelgänger und es gewohnt, individuell zu spielen. Dass Miteinander scheint nicht zu funktionieren, denn die Gegner gewinnen mit Leichtigkeit Satz um Satz. Als es kaum noch jemand zu hoffen wagte, wendet sich das Blatt – aber können Kaido und Inui den Spielverlauf nach ihrem Trick noch einmal herumreißen? Mit diesem Cliffhanger endet der Band.

„The Prince of Tennis“ ist ein rasanter Manga, der mit wenige Dialogen auskommt, so dass der Leser ihn praktisch genauso schnell durchblättert, wie die Bälle hin und her fliegen. Man wird einfach mitgerissen von der hoch dramatischen Handlung, in der ein einziger Ball über Freude und Frust entscheidet. Für das hohe Lesetempo sorgen zum einen die selbsterklärenden, dynamischen Bilder, zum anderen die knappen Dialoge, denn nur das Notwendige wird kommentiert. Komplizierte Gespräche untereinander sind vor allem während der Matche Fehlanzeige.

Die Story konzentriert sich auf die Spiele und die Personen auf dem Platz, die aufkommenden Probleme und Lösungsversuche der Einzelnen. Immer wieder überraschen unerwartete Wendungen und Strategien. So ist der Manga keinen Moment langweilig, und am Ende möchte man wissen, wie es weitergeht. Das spricht vor allem Jungen ab 12 Jahre an, die sich für Sport begeistern und mit den Protagonisten mitfiebern.

Fazit:
„The Prince of Tennis“ ist eine Serie, die sich absolut auf das Titel gebende Thema konzentriert und keine davon abschweifenden Motive zulässt. Die Protagonisten entwickeln sich charakterlich nicht weiter, steigern dafür jedoch ihre Fähigkeiten auf dem Tennisplatz. Die Handlung ist arm an Dialogen und wird von dynamischen Bildern bestimmt. Sie ist dramatisch und zieht den Leser auch dann in den Bann, wenn er sich eigentlich gar nicht für Sport und Tennis interessiert.

Genauso wie die Serie „Hikaru no Go“, in der sich alles um das Go-Spiel dreht, ist „The Prince of Tennis“ eine Reihe, die positiv überrascht, wenn man ihr eine Chance gibt, weil es die Künstler schaffen, aus dem, was ein Manko zu sein scheint, eine Stärke ihres Titels zu machen.

The Prince of Tennis 15 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

The Prince of Tennis 15

Autor der Besprechung:
Irene Salzmann

Verlag:
Tokyopop GmbH

Preis:
€ 6,50

ISBN 13:
978-3-86580-535-5

168 Seiten

Positiv aufgefallen
  • spannende Handlung voller Überraschungen
  • interessante Charaktere
Negativ aufgefallen
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Bewertung:
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Rezension vom: 01.04.2010
Kategorie: The Prince of Tennis
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