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Comic-Besprechung - Whiteout 2: Melt

Geschichten:
Whiteout Melt
Autor: Greg Rucka, Zeichner: Steve Lieber

Story:
Carrie Stetko wollte sich eigentlich nur von den Ereignissen erholen, die sie auf dem Eis in der Antarktis zwei Finger gekostet hatten. Doch sie wird in Neuseeland nicht lange bleiben können, denn in einer russischen Station in der Antarktis kommt es zu einer Tragödie. Ein Feuer bricht aus und alles deutet zunächst nur auf einen Unglücksfall hin. Doch dann wird klar, dass das Feuer nicht zufällig ausbrach und eine Atombombe verschwunden ist. Stetko wird darum gebeten den Fall zu übernehmen und sie muss dazu aufs Eis. Denn die Täter sind geflüchtet und haben die Atombombe mitgenommen. Zu allem Überfluss muss sie sich auch noch mit einem russischen Geheimagenten herumschlagen, der sie begleiten soll. Die Antarktis droht erneut zu einer tödlichen Bedrohung zu werden…

Meinung:
Band 1 ist in gewisser Weise eine Mogelpackung. Nur effektiv 103 der 128 Seiten bestehen in Wirklichkeit aus Comic. Ganze 20 % des Bandes bestehen also aus Zusatzmaterial. Klar kann man dabei argumentieren, dass dieses Zusatzmaterial wie immer bei Cross Cult auf einem hohen Niveau liegt und die Interviews mit Greg Rucka und Steve Lieber sehr interessant sind. Aber man stellt sich schon die Frage, ob man sich diese Seiten nicht hätte sparen und stattdessen den Preis senken können. Denn wenn man einen Comic kauft, möchte man doch in erster Linie einen Comic bekommen und nicht so viel Zusatzmaterial, egal, wie gut es ist.

Der zweite Band von Whiteout hat zweifelsohne weiterhin die Qualitäten des ersten Bandes, denn natürlich bleibt eine Kriminalgeschichte auf dem blanken Eis in der Antarktis spannend. Das ist einfach die Natur der Sache. Aber er hat einige Schwächen mitbekommen, die zum Teil stören, über die man zum Teil hinweg sehen kann. Sicherlich fehlt dem zweiten Band die schiere Länge. Zwar sind rund 100 Seiten immer noch ganz nett, aber dadurch musste Greg Rucka an vielen Stellen die Geschichte deutlich abkürzen, konnte nicht mehr so ausführlich schreiben, wie er es vielleicht hätte tun können, wenn mehr Seiten zur Verfügung gestanden hätten. Sicherlich ist das Tempo dadurch höher, aber gerade das nicht sehr hohe Tempo der ersten Geschichte, die zwangsweisen Pausen waren es, die die Spannung durchaus noch nach oben getragen hat und das fehlt im zweiten Band durchaus.

Was auch fehlt sind die Wendungen und Kniffe der ersten Geschichte. Melt ist sehr straight, es ist eine Geschichte, die den Leser von A nach B führt, ohne ihn zu verwirren. Das kann positiv sein, viele Geschichten funktionieren damit sehr gut und auch Melt ist kein schlechtes Beispiel. Aber wenn man eben Band 1 kennt, dann fehlt einem einfach dessen Komplexität. Insgesamt entspinnt sich eine spannende, sehr geradlinige Geschichte, der aber durchaus einige Dinge der ersten Geschichte abgehen. Dass nebenbei noch eine kleine Liebesgeschichte eingeflochten wurde, ist durchaus als störendes Beiwerk zu betrachten. Hier ist Rucka ein wenig zu weit gegangen und hat Carrie Stetkos Charakter ein bisschen zu weit definiert. Ob hier vielleicht einfach schon der Blick auf einen eventuellen Film gerichtet war?

Steve Liebers Zeichnungen sind erneut sehr, sehr gut und geben das Feeling auf dem Eis sehr gut wieder. Hier kann man sicher nichts aussetzen.

Fazit:
Der zweite Band von Whiteout ist etwas zu geradlinig, etwas zu einfach gestrickt. Dass man dann auch noch 20 % des Bandes mit Interviews gefüllt hat, ist eher suboptimal zu nennen.

Whiteout 2: Melt - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Whiteout 2: Melt

Autor der Besprechung:
Bernd Glasstetter

Verlag:
Cross Cult

Preis:
€ 16,00

ISBN 13:
978-3-936480-81-8

128 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Durchaus gelungene Geschichte
  • Gute Zeichnungen
Negativ aufgefallen
  • Leider etwas zu geradlinig
  • Nur 80 % des Bandes mit Comic gefüllt
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(1 Stimme)
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Rezension vom: 27.04.2008
Kategorie: Whiteout
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