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Comic-Besprechung - Warum ich Pater Pierre getötet habe

Geschichten:
Pourquoi j´ai tué Pierre
Autor: Olivier Ka, Zeichner: Alfred, Colorist: Henri Meunier

Story:
Olivier Ka ist ein ganz normaler Junge, der in einer ganz normalen Welt aufwächst. Seine Ferien verbringt er meistens bei seinen Großeltern in Belgien, in den Ardennen, seine Eltern sind eher alternativ, die mit ihrem C2V die Lande durchstreifen. Trotz der religiösen Ansichten seiner Großeltern, wird Olivier doch ganz entscheidend vom alternativen Lebensstil seiner Eltern und deren Umfeld geprägt.

Seinen Urlaub verbringt er im Ferienlager von Pater Pierre. Mit diesem Pater lernt der Junge eine Art der Religion kennen, die sich ganz erheblich von dem traditionellen Katholizismus seiner Großeltern unterscheidet. Pierre ist weniger der allwissende Missionar, sondern eher ein Freund, der einfach nur da ist. Doch eines Tages im Ferienlager kommt der Pater dem Jungen ganz entschieden zu nahe. Und mit gerade zwölf Jahren muss Olivier von da an das Geheimnis der homosexuellen Neigungen seines Freundes - des Paters - bewahren. Doch dieses Geheimnis hat in dem Jungen mehr zerstört als nur diese Freundschaft. So wird sein ganzes weiteres Leben von diesem Ereignis geprägt. Und erst im Alter von 35 Jahren schafft es Olivier, das Geschehene endgültig aufzuarbeiten und damit fertig zu werden. 

Meinung:
Das ist sicherlich keine Geschichte im Sinne der Kirche - aber warum auch? Die Geschichte, die Olivier Ka zusammen mit dem Zeichner Alfred erzählt, ist wohl so schon unzählige Male passiert. Ehrlicherweise erfährt die Öffentlichkeit von solchen Geschichten wahrscheinlich nicht einmal die Spitze des Eisberges - und wenn doch, wird das Ganze vertuscht und verharmlost.

Dass es sich bei derartigen Übergriffen selbst ernannter Tugendwächter und Moralapostel aber nicht nur um die Befriedigung der Gelüste eines im Zölibat lebenden Diener Gottes handelt, sondern dass damit das Schicksal und weitere Leben eines jungen Menschen geprägt und zerstört werden kann - davon handelt die Geschichte „Warum ich Pater Pierre getötet habe“.

Und bei dieser Geschichte ist dann der Zeichenstil wohl eher zweitrangig, sind die Zeichnungen doch nur ein Transportvehikel. 

Fazit:
Eine Geschichte die erzählt werden musste, eine Veröffentlichung, die Beachtung verdient.

Warum ich Pater Pierre getötet habe - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Warum ich Pater Pierre getötet habe

Autor der Besprechung:
Stephan Schunck

Verlag:
Carlsen

Preis:
€ 16,00

ISBN 13:
978-3-551-78742-2

112 Seiten

Positiv aufgefallen
  • erschütternd
  • bewegend
  • lesenswert
  • Aufmachung
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 21.01.2008
Kategorie: One Shots
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