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Comic-Besprechung - Spielberg
Geschichten:Spielberg
Original: Spielberg, FR 2025
Text, Zeichnungen und Farben: Amazing Ameziane
Übersetzung: Harald Sachse
Story:
Stephen Spielbergs Karriere in der Filmindustrie beginnt zwar erst 1968, aber er konnte zu diesem Zeitpunkt bereits auf zwölf Jahre Erfahrung zurück blicken, da ihm sein Vater schon früh eine Kamera schenkte und er mit zehn Jahren anfing selbst kleine Filme zu erzählen und zu drehen. Daher brachte er neben seinem Talent auch schon ein wenig Wissen mit.
Und das baute er in den folgenden Jahren ordentlich aus, feierte mit der „Weiße Hai“ seinen Einstand als Regisseur mit dem man rechnen musste und stellte das durch andere Werke wie „Indiana Jones“ oder „E.T.“ auf solide Grundlagen, obwohl er zwischendurch auch einige Flops produzierte. Aber das erlaubte ihm später auch ganz andere Filme wie „Schindlers Liste“.
Meinung:
Der Künstler lässt Stephen Spielberg seine Geschichte selbst erzählen und verwendet daher die Ich-Form um mehr Nähe zu schaffen, auch wenn er dabei natürlich mehr oder weniger auf bereits existierende Biographien zurückgreifen muss. Aber das tut der Sache wohl keinen Abbruch, fasst es doch die wichtigsten Stationen des Lebens des Regisseurs zusammen.
Schon als Kind war er vorbelastet – während sein Vater sich als technikaffin zeigte, war seine Mutter eher die Künstlerin und er vereinte beides in seinem Berufswunsch, indem er begann eine entsprechende Hochschule zu besuchen und dann in der Filmindustrie zu arbeiten. Schon bald fand er dort eine zu ihm passende Clique.
In den 1980er Jahren startete er dann so richtig los, gehörte zu den „jungen Wilden“ die das amerikanische Kino revolutionierten und zeigten, wie wahre Blockbuster gestrickt sein musste, ehe er sich dann später doch wieder Werken zuwandten, die weniger Unterhaltungskino waren als zum Nachdenken anregen sollten.
Und das wird sehr lebendig, vermutlich auch mit Originalzitaten garniert und zeigt die Vielschichtigkeit des erfolgreichen Regisseurs, der unvergessliches Kino und Kultserien zusammen mit einem seiner Freunde schuf. Das ganze geht vielleicht nicht so ganz in die Tiefe, vereint aber alles, was man wissen muss unter einem Deckel und bietet zudem auch noch flott erzählte Unterhaltung.
Fazit:
Spielberg ist eine liebevoll gestaltete Comic-Biographie, die leichtfüßig und ohne Länge vom Leben und Schaffen eines der bedeutsamsten Regisseure des späten 20. Jahrhunderts erzählt und diesen so der Leserschaft näher bringt ohne all zu sehr zu überfordert. Zumal man dadurch später tatsächlich so manchen seiner Filme mit anderen Augen sehen kann.
Spielberg
Autor der Besprechung:
Christel Scheja
Verlag:
Splitter Verlag
Preis:
€ 35,00
ISBN 13:
978-3689501433Â
192 Seiten
Bewertungen unserer Redaktion und unserer Leser

- Unterhaltsam und kurzweilig erzählt
- Informativ und spannend in Szene gesetzt


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| Rezension vom: | 08.05.2026 | ||||||
| Kategorie: | Alben | ||||||
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