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Comic-Besprechung - Captain America 1
Geschichten:Captain America 1
Original: Captain America (2025) # 1-3
Autor: Chip Zdarsky
Zeichner und Tuscher: Valerio Schiti
Farben: Frank Martin
Übersetzung: Robert Syska
Story:
Erst eine Woche ist vergangen seit Captain America aus seinem unfreiwilligen Kälteschlaf geholt wurde und nun ganz alleine mit einer Welt zurecht kommen muss, die nicht mehr die seine ist, weil alles komplizierter geworden zu sein scheint. Deshalb sucht er sein Glück auch in der Armee und nicht bei den Avengers.
Sein Einsatz führt in ausgerechnet in das osteuropäische Land Latveria, in der sich gerade der junge Victor van Doom zum Diktator aufgeschwungen hat. Es geht eigentlich darum, ein paar Geiseln zu befreien, aber für Steve Rodgers wird es zu mehr als er denkt.
Meinung:
Es scheint gang und gebe zu sein, die Ursprungsgeschichten der ikonischen Helden immer wieder neu zu interpretieren, ohne dabei die großen Eckpunkte zu verändern. So sind es auch hier eher die Details, die anders wirken, als die generellen Entwicklungen.
Der größte Unterschied ist dabei wohl, dass der Captain ein Teil der Armee bleibt, auch wenn er nicht wirklich in die modernen Strukturen zu passen scheint. Das gibt ihm aber offensichtlich mehr Halt als irgendeine unbekannte Truppe. Allerdings macht er sich dadurch auch angreifbar.
Denn es ist kein anderer als Victor van Doom, der ihm ein paar Kleinigkeiten vor Augen hält und dadurch ein wenig nachdenken lässt. Denn immerhin trägt er als Supersoldat so einiges an Potential in sich, dass er in der Armee vielleicht nicht so entfalten kann.
Das ganze wird sehr bodenständig und nüchtern in Szene gesetzt. Der Captain ist ein Relikt aus der Vergangenheit, dass mit den Veränderungen hadert und niemanden hat. Ein Fremder in einer Zeit, in der hehre Ideale eigentlich nichts mehr zu gelten scheinen. Das spiegelt sich auch in den eher schlicht und ruhig wirkenden Zeichnungen und Farben wieder, die die Handlung noch mehr verstärken.
Fazit:
Es gibt einen recht interessanten Neuanfang für Captain America, der den Helden vielleicht nachhaltiger prägt als vorige Ursprungsgeschichten. Denn hier wird der Held mit der nüchterne Realität konfrontiert und als Mann charakterisiert, der nicht so wirklich weiß, ob er noch hier hin gehört.
Captain America 1
Autor der Besprechung:
Christel Scheja
Verlag:
Paninicomics
Preis:
€ 9,99
ISBN 13:
978-3741646560Â
80 Seiten
Bewertungen unserer Redaktion und unserer Leser

- Nüchtern und bodenständig erzählt
- Interessante neue Details und Gedankenspiele


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| Rezension vom: | 04.04.2026 | ||||||
| Kategorie: | Captain America | ||||||
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