| In der Datenbank befinden sich derzeit 19.420 Rezensionen. Alle Rezensionen anzeigen... |
Comic-Besprechung - Krimi: Die Geschichte hinter Fritz Langs „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“
Geschichten:Krimi: Die Geschichte hinter Fritz Langs „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“
Original: Krimi, FR 2025
Szenario: Thibauld Vermot
Zeichnungen: Alex W. Inker
Übersetzung: Tanja Krämling
Story:
Regisseur Fritz Lang ist nicht gerade begeistert, als Inspektor Lohmann, der neun Jahre zuvor den Tod seiner Frau untersuchte, eines Abends im Jahr 1929 auf ihn zutritt und ihm eine Idee anbietet, die ihn aus einer Phase der Erfolglosigkeit holen könnte.
Der Fall des „Vampirs von Düsseldorf“, der seine Opfer mit einer Schere verstümmelte, könnte Vorlage für einen Film sein, der es in sich haben könnte, das weiß Lang und so lässt er sich auf den faustischen Pakt ein, besucht mit Lohmann einige der finstersten Ecken der Stadt.
Meinung:
Fritz Lang ist einer der bekanntesten und schillerndsten deutschen Regisseure der Stummfilmzeit, der unvergessene Klassiker wie „Metropolis“ schuf, aber auch „M – Eine Stadt sucht einen Mörder gehört durchaus dazu. Doch die Vorgeschichte zu letzterem Film ist ebenfalls sehr interessant.
Dessen nehmen sich nun die Künstler in einem ausführlichen Comic vor, der tief in die dunklen Abgründe der Filmfabrik in der späten Weimarer Republik eintaucht. Der einstige Ruhm, den Fritz Lang durch Stummfilme wie die „Nibelungen“-Dilogie und „Metropolis“ erlangte, ist inzwischen verblasst und der neue Film „Die Frau im Moment“ ein Reinfall.
Deshalb lässt er sich auch auf das Angebot eines Mannes ein, dem er eigentlich misstraut, weil die Umstände des Todes seiner ersten Frau immer noch ungeklärt sind und er damit auch nicht wirklich entlastet. Und das bringt auch dem Leser einiges an interessanten Informationen.
Inwieweit Fiktion und Wahrheit hier ineinander fließen, bleibt offen, sorgt aber dafür, dass die Geschichte von Anfang bis Ende spannend bleibt, denn die Handlung bietet immer wieder neue Entwicklungen, die sich am Ende auch sehr schön ineinander fügen und erklären, warum der Film eine solch interessante Note hat.
Die Zeichnungen tragen dazu bei, dass die Atmosphäre stimmt und lässt vor den Augen zudem einen kleinen Film ablaufen, der die Stärke des damaligen Kinos lebt und atmet.
Fazit:
Krimi: Die Geschichte hinter Fritz Langs „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ erzählt eine interessante und spannende Hintergrundgeschichte, wie man sie nur selten liest. Gerade die szenische Darstellung und die lebendigen Zeichnungen sorgen dafür, dass man sich auch hier in einem Film wähnt.
Krimi: Die Geschichte hinter Fritz Langs „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“
Autor der Besprechung:
Christel Scheja
Verlag:
Splitter Verlag
Preis:
€ 39,80
ISBN 13:
978-3689501020Â
280 Seiten
Bewertungen unserer Redaktion und unserer Leser

- Faszinierender Hintergrund
- Verbrechen faszinierend eingefangen
- Atmosphärische Zeichnungen


| Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic | ||
| Bewertung: | ||
![]() (3 Stimmen) | ||
|
|
|||||||
| Rezension vom: | 08.03.2026 | ||||||
| Kategorie: | Alben | ||||||
|
|||||||
| Leseprobe | |||||||
| Zu diesem Titel liegt derzeit keine Leseprobe vor. Sie sind Mitarbeiter des Verlags und daran interessiert uns für diesen Titel eine Leseprobe zu schicken? Dann klicken Sie hier... | |||||||
| Das sagen unsere Leser | |||||||
| Zu diesem Titel existieren noch keine Rezensionen unserer Leser. | |||||||

