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Comic-Besprechung - Wonder Woman – Erde Eins (Pocket Edition)
Geschichten:Wonder Woman – Erde Eins 1
Original: Wonder Woman: Earth One Vol. 1-3
Autor: Grand Morrison
Zeichner: Yanik Paquette
Farbe: Nathan Fairbairn
Übersetzung: Ralph Kruhm
Story:
Die Amazonen haben sich enttäuscht aus der von Männern beherrschten Welt zurückgezogen und beschlossen, ihr eigenes Utopia aufzubauen. Sie erschaffen sich auf Themyskyra ein wahres Paradies, das zumeist vor den Menschen verborgen bleibt. Die Königin hält dennoch mittels Magie Wacht und vertritt weiterhin eine strenge Politik der Abschottung.
Das will allerdings ihre eigene Tochter Diana nicht wirklich hinnehmen. Die Prinzessin will in die Welt hinaus. Die Gelegenheit dazu kommt, als sie den Air-Force-Piloten Steve Trevor rettet und quasi mit ihm flieht. Staunend sieht sie sich in der für sie neuen Welt um und entdeckt viele Schattenseiten, aber auch positive Entwicklungen, die ihr Mut machen – aber alte Feinde werden ebenfalls auf sie aufmerksam
Meinung: Diese ganz eigene Interpretation von Wonder Womans Ursprungsgeschichte erschien bei Panini ursprünglich in drei Bänden. In der Pocket Edition gibt es die gesamte Serie nun in einem Band und zu einem unschlagbar günstigen Preis, der sich sehen lassen kann. Immerhin ist die Saga dadurch auch abgeschlossen und wirkt nicht aus dem Zusammenhang gerissen.
Die Handlung kennt man natürlich in Grundzügen schon, auch wenn die Künstler sich die Muße genommen haben, einige Dinge zu verändern, um der Handlung ein wenig abwechslungsreicher zu gestalten. So ist der Ursprungsmythos etwas anders und ein paar Figuren sind dazu gekommen, die heute eher nicht auf Themiskyra beheimatet sind. Außerdem erleben die Leser erstmals einen schwarzen Steve Trevor.
Mit ihm verbindet Diana auch eher eine enge Freundschaft, die auch nicht zerbricht. Eine kurze Beziehung entwickelt sie eher zu einer anderen Figur. Andere Helden und Schurken des Mythos haben ebenfalls ihren Auftrett, während die Superhelden-Freunde außen vor bleiben, weil sie vermutlich nicht in das Utopia der Amazonen gepasst hätten.
Die Geschichte ist flott erzählt, bietet neben vielen bekannten Entwicklungen auch immer wieder angenehme Überraschungen und stellt einige Figuren ganz anders dar, als man es gewohnt ist und durchbricht die mit ihnen einhergehenden Klischees. Und das sogar in einem positiven Sinne. Dazu kommen detailreiche und ausdrucksstarke Zeichnungen, atmosphärisch in Farbe getaucht. Man mag von dem Ende denken, was man will, aber es passt tatsächlich ganz gut in diese Welt.
Fazit:
Wonder Woman – Erde Eins ist eine interessante Interpretation des Mythos, der altbekannte Elemente mit moderner Denkweise verbindet und dabei auch noch eine spannende Geschichte erzählt, die zudem auch noch mehr als lebendig in Zeichnungen umgesetzt wurde. In der Pocket Edition erhält man zudem die ganze Saga in einem einzigen Band.
Wonder Woman – Erde Eins (Pocket Edition)
Autor der Besprechung:
Christel Scheja
Verlag:
Paninicomics
Preis:
€ 18,99
ISBN 13:
978-3741645877Â
380 Seiten
Bewertungen unserer Redaktion und unserer Leser

- Moderne Interpretation des alten Mythos
- Spannende Umsetzung und lebendige Zeichnungen
- Die ganze Saga in einem Band


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| Rezension vom: | 21.11.2025 | ||||||
| Kategorie: | Wonder Woman | ||||||
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